Was sollten Eltern ihren Kindern in die Schultüte stecken?
Viele junge Eltern, die in den nächsten Tagen ihr erstes Kind einschulen werden, die überlegen vielleicht: Was sollen wir unserem ABC-Schützen in die Schultüte stecken? Allgemein bekannt ist, dass Süßigkeiten dort nicht hineingehören, weil sie den Zähnen des Kindes nicht dienlich sind. Und Schulutensilien wie Bleistift, Radiergummi und Anspitzer kommen ebenfalls nicht in die Tüte, da dieses ein reines Arbeitsmaterial ist und nicht wirklich zur Erbauung des Schulkindes am ersten Schultag beiträgt. Auch Obst gehört nicht in eine Schultüte, weil es dort gedrückt wird und faule Stellen bekommt, bevor das Kind es gegessen hat.
Was also hinein tun in die Schultüte? Vielleicht Handy? Digitalkamera? Oder einen tragbaren DVD-Player? Schon besser. Wer allerdings die Kosten dafür scheut, hat eine preiswerte Alternative, die der Getränkemarkt HOL’ AB! anzeigt: Für die Schultüte gibt es dort Bitburger, Herrenhäuser, Warsteiner und Franziskaner Hefeweißbier. Das ist eine gute Empfehlung, denn diese Biere werden nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut, sind also nicht angereichert mit unnötigen Fremdstoffen, die wir unseren lieben Kleinen ja ersparen sollen. (Insofern ist die Empfehlung des Getränkemarktes, auch Capri-Sonne in die Schultüte zu tun, eine sehr schlechte Empfehlung!)
Wenn die Kids dann einen Schluck aus der Pulle nehmen, dann werden sie auch etwas entspannter auf der Schulbank sitzen. Und weil Bier bekanntlich flüssiges Brot ist, sollte das Pausenbier auch später in keinem Schulranzen fehlen. Getreu dem Slogan des Getränkemarktes und also lautend: “Einfach hin und weg!”
Als erfahrener Vater, der zwei seiner Kinder bereits eingeschult hat, wird Spießer Alfons für sein drittes überlegen, ob er zum Bier vielleicht auch ein Fläschchen reinen Korn in die Schultüte stecken wird. Muss ja nicht grad’ Doppelkorn sein.
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Das ist ja mal ein Knaller. Wer kommt auf so eine dumme Idee? Kinder und Bier in Tüte? Völlig verfehlt…
Na ja, es muss ja nicht grad Starkbier sein.
der typ auf dem foto ist auch kein erstklässler mehr.
Doch – er ist zweimal sitzen geblieben, weil er nicht begriffen hat, dass man Substantive groß schreibt.
hm, warum steht über wasser, saft und co “für die schultüte” und über dem bier dann “für die party danach”?
hätte das gefehlt, würde ich deiner kritik vollkommen teilen. aber so ist es einfach nur viel lärm um nix …
Abgesehen davon, dass nirgendwo “für die Schultüte steht” so bin Ich der Meinung, dass ABC-Schützen auch auf einer Party kein Bier trinken sollten.
und warum machst du dann nicht einen blogeintrag zum thema “kein bier für abc-schützen auf partys”, sondern interpretierst eine schlechte anzeige bewusst falsch – indem du behauptest, sie würden kindern bier in die schultüte füllen wollen?
oder hast du das “für die party danach” einfach übersehen?
Die Anzeige trägt die Headline: “Für die Einschulung” und offeriert damit alles, was abgebildet ist. Ob das Bier in der Schule oder danach auf ‘ner Party getrunken werden soll, ändert überhaupt nichts an meiner Aussage. Die Annonce ist und bleibt dämlich.
die anzeige trägt die zwischenheadline “Für die Party danach” und offieriert damit bier für die die party danach.
die annonce ist und bleibt dämlich – dein artikel aber leider auch.
Das Dämliche daran ist in Wahrheit, dass Du offensichtlich weder in der Schule noch im Leben gelernt hast zu unterscheiden, was Tatsachendarstellung ist und was Satire. Oder denkst Du allen Ernstes, dass jemand wirklich glaubt, dass man kleinen Kindern Bier geben soll…?!?
satire ist für mich, wenn man tatsachen satirisch anprangert. und nicht, wenn man tatsachen so verdreht oder bewusst missversteht, damit man damit seinen blog füllen kann. aber vielleicht haben wir wirklich einfach eine unterschiedliche auffassung von satire.