Eine Sternstunde aus der Gießkanne
Der neue Toyota ist „stern“. Oder umgekehrt. Was meint: Der „stern“ dieser Woche ist zugepflastert mit Anzeigenseiten von Toyota. Exklusiv. Und diese Seiten sind in ihrer Masse so sinnvoll wie ein Blinddarm. Und von ähnlichem Reiz für den Leser.
Der Spießer weiß nicht, was Toyota für den kompletten Anzeigenparkplatz bezahlt hat. Auf jeden Fall aber zuviel. Und Alfons weiß auch nicht, was der „stern“ dafür bekommen hat. Auf jeden Fall zuwenig. Denn der Leser hat das Gefühl, dass das Heft ein Toyota-Journal mit “stern”-Beiträgen ist. Und vermutlich wird er in dieser Woche alle anderen Inserenten, die den “stern” bunt und rund machen, erstmals vermissen.
Beim Anblick der gesammelten Toyota-Seiten denkt Spießer Alfons an Ford. Genauer: Henry Ford. Denn von diesem stammt der berühmte Spruch: „Zwar weiß ich, dass die Hälfte meines Werbegeldes aus dem Fenster geworfen wird – ich weiß aber nicht, welche Hälfte!“
Wer den „stern“ dieser Woche durchblättert, der ahnt zumindest, dass Toyota sich hier auf einem Anzeigenfriedhofparkplatz ziemlich verfahren hat. Mit weniger Seiten hätte man bei dieser Sternfahrt mehr erreichen können.
Und warum denkt der Spießer bei einer Toyota-Anzeigenseite ausgerechnet an Opel…?
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Weil Toyota jetzt Opel von GM wegen der lebenslangen Garantie gekauft hat oder die Nachfolge Opels im Stern antritt. Also keine gemischte Werbung mehr sondern Toyota oder Opelwochen bei Stern , im Dutzend 20 % Rabatt auf alles. Oder ?
“Lasst uns mal Ideen sammeln, wie wir das Thema vermitteln können”
Ich find’s toll, wenn Anzeigen auf Text setzen. Die Strecke ist allerdings zu 90% unleserlich. So weiß als Konsument nur “Toyota bewirbt ein Hybridauto” und als Werber “da hatte wohl wer Schwierigkeiten, sich zu entscheiden”.
.. außerdem wäre es lesbarer, wenn als Schreibrichtung mit der aufsteigenden Linie vorne begonnen worden wäre.