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Der Jedermann-Internet-Journalist : Gefahr im Web

10. Oktober 2010
von

Wer darf sich in Deutschland als „Arzt“ bezeichnen? Antwort: Nur derjenige, der ein sechsjähriges Studium der Medizin hinter sich gebracht hat, kann die Approbation als Arzt bekommen. Und noch etwas: Ärztliche Eingriffe bei Menschen sind strafrechtlich gleichzusetzen mit Körperverletzung, die nur dann strafrechtlich nicht verfolgt werden, wenn das Einverständnis der behandelten Person nach entsprechender Aufklärung vorliegt und die Behandlung nach dem aktuellen Stand medizinischen Wissens durchgeführt worden ist.

Und wer darf sich in Deutschland als „Journalist“ bezeichnen? Antwort: Jeder darf das, unabhängig davon, ob er Möbelpacker von Beruf ist, Friseuse oder Kneipenwirt. Und wer Bock darauf hat, kann sich die Berufsangabe „Journalist“ auch auf seine Visitenkarte drucken lassen. Ganz legal. Und ganz egal, ob er nur einen einzigen journalistischen Beitrag im Jahr veröffentlicht oder gar keinen. Denn einen Nachweis darüber muss der selbsternannte Journalist nicht führen. Er muss  bloß von Artikel 5 unseres Grundgesetzes gehört haben und sich darauf  berufen, dass ihm seine Meinung in Wort, Schrift und Bild garantiert wird. Ein Grundrecht, das nicht von einer Berufsausbildung oder gar einem akademischem Studium abhängig sein darf.

Der Presseausweis

Was den echten Journalisten von einem selbsternannten Journalisten unterscheidet – rein äußerlich – das ist der Presseausweis. Zwar kann jeder Saftpresse-Laden einen “Presseausweis” ausstellen, aber so ein Plastikkärtchen ist allenfalls im Winter verwendbar. Als Autoscheibenkratzer. Den deutschen Presseausweis dagegen bekommen nur tatsächliche Journalisten. Das Kärtchen wird ausschließlich von den sechs Medienverbänden Deutscher Journalisten-Verband (DJV), Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju in ver.di), Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Freelens und Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) ausgestellt – und zwar nur an hauptberuflich tätige Journalistinnen und Journalisten. Genau deshalb ist er anerkannt bei Behörden, in den Reihen der Polizei und bei vielen Unternehmen. Und jeder freiberufliche Journalist ist gut beraten, hinter seine Berufsbezeichnung den Namen des zuständigen Verbandes zu setzen.

Und was unterscheidet einen Arzt von einem Journalisten? Satirisch betrachtet: Die Fehler des Journalisten kommen an die Öffentlichkeit, die Fehler des Arztes bedeckt der Rasen. Und weniger spaßig gesagt: Auch ein Journalist kann einen Menschen umbringen. Durch Rufmord. Doch während ein ausgebildeter Journalist aufgrund seines Wissen und aus Erfahrung weiß, wo seine Grenzen liegen und er in aller Regel einen Chefredakteur oder Ressortchef vor sich hat, der die Beiträge vor Veröffentlichung gegenliest, ist das bei einem selbsternannten Journalisten kaum der Fall. Zum Beispiel bei einem Blogger. Und damit ist der Spießer beim Kernpunkt seines Themas angekommen: Blogger, die sich als Journalisten betrachten und ausgeben.

„Internet-Journalist“

Alfons kennt einen Blog-Betreiber, der diverse Berufe angibt. Der Mann bezeichnet sich als “Fernsehtechniker” und “Reserveoffizier”. Auch behauptet er, “Elektroingenieur” zu sein. Bis vor kurzem noch gab er als Berufsbezeichnung nicht nur “Möbelspediteur” an, sondern auch “Privatdetektiv“.

Eine Person der Öffentlichkeit wurde der ehemalige Privatdetektiv als ehemaliger “Bürgermeister-Kandidat”, und zwar hintereinander in drei Kleinstädten, wo er jeweils jämmerlich durchgefallen ist. Und aktuell bezeichnet der Mann sich nun als „Internet-Journalist mit Hauptgebiet: Korruptionsrecherchen und Missstände in Politik, Behörden und Wirtschaft“. Und in seinem Impressum gibt er ebenso eine ungültige Adresse an wie auch in seiner Detektiv-Anzeige.

Der Detektiv müsste sich eigentlich ständig selbst beschatten. Er sondert reichlich unqualifiziertes Zeug ab, das zum Großteil kaum verständlich ist. Dabei beschimpft und beleidigt er viele ehrenwerte Mitbürger aufs Übelste, zieht namentlich über Politiker, Anwälte, Richter, Journalisten und Verlage her, vergleicht die Menschen mit Nazis und beschimpft sie als Gangster, Kriminelle und verdächtigt sie, Scientologen zu sein. Er fabriziert Falschmeldungen, verdreht Tatsachen ins Gegenteil und veröffentlicht seine skurrilen Gedanken, die er für „Menschenrechte“ erklärt. Und er beschuldigt alle anderen, „Schmähkritik“ gegen ihn zu treiben, ein Begriff, den er vermutlich von einem Richter bezüglich seiner eigenen Schmähkritik gehört hat. Und dieser „Internet-Journalist“ hat nach eigener Angabe sogar eine Partei gegründet, für die er zahlende Mitglieder anwirbt. (Er selber bezeichnet sich als „parteilos“.) Dagegen ist die Tatsache, dass dieser Verwirrte mit der deutschen Sprache auf dem Kriegsfuß steht, noch das Harmloseste bei seinem grässlichen Auftreten.

Porzellan-Defizit

Der besagte Blogger wurde schon mehrfach von seinen Opfern verklagt, musste einen Großteil seines veröffentlichten Schwachsinns auf gerichtliche Anordnung hin löschen und überdies Ordnungsgelder zahlen. Auch im Knast hat er schon gesessen. Und wer verfolgt, welche gequirlte Kacke dieser verwirrte „Internet-Journalist“ in seinem Blog verbreitet, der mutmaßt sofort: Der Mann könnte möglicherweise ein Porzellan-Defizit haben, was meint: Er hat nicht alle Tassen im Schrank. Vermutlich weiß er selber gar nicht, was er tut, und sein Anwalt sagt es ihm auch nicht, weil der ja Geld an seinem Mandanten verdient. Denn der bloggt unbekümmert weiter, pöbelt, beschimpft, hetzt, verunglimpft und diffamiert, wie es übler kaum noch geht. Und dabei bestätigt er sich auch noch selbst, indem er Leserbriefe veröffentlicht, die in seinem speziellen Schreibstil verfasst sind.

Und das ist eine Riesengefahr des Internets: Denn beim Googeln kommen suchende Leser auf so einen Blog, lesen nur einen Beitrag, einen Satz und wissen nicht, dass der Verfasser, der ja „Internet-Journalist“ ist, in Wahrheit gestern noch Möbelpacker war und sich verhoben hat, als er die Wahl zum Bürgermeister stemmen wollte. Und dann erscheinen möglicherweise Zitate aus diesem Blog an einer anderen Stelle, stehen dort in einem anderen Zusammenhang und diffamieren die betreffenden Personen. Und die können sich kaum dagegen wehren. Das Internet vergisst nie und wird zum Nährboden für ein schmutziges Schneeballsystem, das kaum zu stoppen ist.

Provider nicht zuständig

Des Spießers erster Gedanke, auf den Provider zuzugehen, dem ein Gerichtsurteil gegen den Blogger vorzulegen und die Abschaltung des Blogs zu verlangen – diese Forderung läuft ins Leere: Der Provider hat nach einem Gerichtsbeschluss nichts mit dem Inhalt eines Blogs zu tun, sondern liefert nur die technische Voraussetzung für die Verbreitung. Darum hat er in einem anderen Fall nicht einmal auf das Ersuchen eines Rechtsanwaltes geantwortet, einen Beitrag aus dem Blog zu nehmen, der nach richterlichem Urteil gelöscht werden sollte, was der Blog-Betreiber aber nicht für nötig gehalten hat.

Wie kann man einer solchen Pest im Internet wirkungsvoll begegnen? Vielleicht, wenn sich alle Betroffenen zusammenschließen und nicht eher ruhen, bis Unholde solcher Art wegen ihrer Taten hinter Schloss und Riegel sitezn oder zumindest einen „amtlichen Freifahrschein“ bekommen mit einer praktischen Jacke, bei der die Ärmel nach hinten zugebunden werden, so dass das Bloggen verhindert wird…?

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Kommentare zu “ Der Jedermann-Internet-Journalist : Gefahr im Web ”

  1. Peter am 10. Oktober 2010 um 11:11 Uhr

    och… da gibts aber schlimmere, oder? :-)

  2. silberlicht am 10. Oktober 2010 um 19:48 Uhr

    Ich sag: Namen nennen oder bleiben lassen.

    • Spießer Alfons am 10. Oktober 2010 um 20:01 Uhr

      Und ich sag: Es geht mir bei meinem Thema um die Sache, nicht um Namen. Und wenn man der betreffenden Person auch noch namentliche Aufmerksamkeit schenkt, dann dreht der Typ noch größer auf.

      • Stephan Lamprecht am 13. Oktober 2010 um 19:03 Uhr

        Lieber Herr Dzubilla,

        meinen Sie nicht, dass Ihr Kleinkrieg {gelöscht von admin} besser in Ihrem privaten Blog aufgehoben geblieben wäre?

        Ich bin seit 18 Jahren freier Journalist und noch kein Verband hatte bei mir eine Chance. So muss ich also ohne Ausweis auskommen. Schade, gehöre ich wohl zu den “Jedermann-Journalisten”.

        Aber wenn es Ihnen so schön um die Sache geht: Wie hoch ist denn der Prozentsatz der “Ausweisinhaber” in der Redaktion der Horizont?

        Diese Diskussion ist aber recht retro. War vor 2-3 Jahren ein echter Aufreger. Jetzt nicht mehr…

        Beste Grüße

      • Olaf Kolbrück am 13. Oktober 2010 um 19:38 Uhr

        Werter Herr Lamprecht, Alfons hat keine Namen genannt. Er wird seine Gründe haben. Ich bitte, dies auch in den Kommentaren zu akzeptieren. Ich sehe nicht ein, warum – wer auch immer – das Thema plötzlich via Kommentar individualisieren sollte.
        Danke für das Verständnis
        Olaf (Admin)

  3. Peer Spektive am 11. Oktober 2010 um 10:56 Uhr

    Nicht beachten, ist wohl das Beste. Anzeige stellen, wenn’s zu schlimm wird. Doofe muss man leider aushalten…

    • Wortwitz Willi am 11. Oktober 2010 um 11:59 Uhr

      ja das stimmt. wir müssen spießer alfongs ja leider auch immer noch aushalten :-(

      leider darf der ja weiter auch ungestraft behaupten er kenne sich mit werbung aus.

      • Spießer Alfons am 11. Oktober 2010 um 12:20 Uhr

        Und ich freue mich, dass gerade DU zu meinen Lesern zählst, die mich aushalten “müssen”! :)

      • Wortwitz Willi am 11. Oktober 2010 um 12:54 Uhr

        naja, das ist immer ein bischen so wie wenn man am straßenrand ein plattgefahrenes tier liegen sieht: schrecklicher anblick aber man muß trotzdem hinschauen.

      • Spießer Alfons am 11. Oktober 2010 um 13:01 Uhr

        Siehst Du: Und genau darum zeige ich Deine platte Werbung hier ja auch!

      • Wortwitz Willi am 11. Oktober 2010 um 14:19 Uhr

        da liegt schon wieder so ein bemitleidenswertes exemplar :-(

  4. Peter H. am 11. Oktober 2010 um 13:28 Uhr

    Was soll man erwarten in einem Land, wo echten Journalisten das Impressum sogar explizit verboten wird, weil die dann mögliche Kontaktaufnahme ein “ungerechtfertigter Wettbewerbsvorteil” sei?

    Und jede Knallcharge nicht nur auf einem eigenen Blog (das setzt ja immer noch ein Mindestmaß an Fähigkeiten voraus), sondern auch in Blog- und Forenkommentaren Lügen erzählen kann, von denen dann immer ein bisschen hängenbleibt, denn “es stand ja im Internet” und muss deshalb stimmen…

    Es gibt da draußen selbsternannte “Journalisten”, die grad mal eine Youtube-Seite hinbekommen, weil sie nicht unfallfrei schreiben können (ok, das ist auch bei vielen echten Journalisten so). Aber je spinnerter die Thesen, desto eher wird ihnen geglaubt.

    P.

  5. Trudi am 12. Oktober 2010 um 10:08 Uhr

    Was ist denn das für ein Quatsch-Artikel??

    Natürlich gibt es Verrückte, Aufschneider und Betrüger – im Internet genaus so wie in der Illustrierten, im Wartezimmer oder im Fernsehen. Sie halten sich nicht nur für Journalisten, sondern für Spezialisten, Kenner, Politiker oder für Napoleon. Das ist doch seit hunderttausend Jahren so. Also wo ist das Beef bei diesem peinlich-kleinlichen Gejammere?

    • Spießer Alfons am 12. Oktober 2010 um 10:52 Uhr

      Völlig richtig, Trudi! Auch über Verbrechen, Kriege und schräge Politiker, die es ja noch viel länger gibt als das Internet, sollte niemand mehr solche Quatsch-Artikel schreiben! Wo kämen wir da hin, wenn alle Journalisten darüber peinlich-kleinlich jammern! Und noch etwas zu Deiner persönlichen Information: Beef gibt’s beim Metzger und bei McDonald’s! ;)

  6. cp-doc am 12. Oktober 2010 um 12:28 Uhr

    Kann man da nicht eine Zentralredaktion einrichten, im Internet? Irgend jemand muss doch da mal für Qualität sorgen. Andere haben das Problem doch auch. Macht die Regierung da gar nichts?

  7. Farlion am 12. Oktober 2010 um 15:55 Uhr

    Eine Frage kann ich mir jetzt nicht verkneifen: Sind BILD-Mitarbeiter Journalisten? ;)

  8. Thomas Knüwer am 12. Oktober 2010 um 15:58 Uhr

    Ja, jeder darf sich in Deutschland Journalist nennen. Zum Beispiel jemand, der Verlagskaufmann gelernt hat, nicht wahr, lieber Spießer?

    • Spießer Alfons am 12. Oktober 2010 um 16:17 Uhr

      Klar, wenn er seit über 40 Jahren journalistisch tätig ist, für seine Tätigkeit seit vier Jahrzehnten einen Presseausweis des BDZV hat und überdies ein Volontariat in einer bekannten Zeitungsredaktion gemacht hat (mit dem er sich aber ungern “schmückt”). Warum sollte der keine Ausbildung als Verlagskaufmann haben? Das schadet doch nicht, oder? Immerhin war er schon Journalist, als der ungläubige Thomas noch gar nicht schreiben konnte, geschweige denn geboren war, lieber Herr Knüwer. By the way: Schon Simoneit hat Spießer Alfons zitiert in “Indiskretion Ehrensache”. ;)

      • Thomas Knüwer am 12. Oktober 2010 um 17:09 Uhr

        Ich hab damit ja auch gar nix gegen Sie sagen wollen. Fakt aber ist: Zahlreiche journalistische Angestellte haben nie eine journalistische Ausbildung erhalten. Somit wird ihr “Recht” Journalismus zu betreiben allein durch die Einstellungsentscheidung von Chefredakteuren und Personalleitern gewährt.

        Deshalb: Presseausweise und Arbeitsverträge machen keinen guten Journalisten. Gute Arbeit schon – unabhängig von der Berufsbezeichnung. Journalismus ist ein Prozess, kein Produkt

      • Olaf Kolbrück am 12. Oktober 2010 um 17:23 Uhr

        Und ich hab noch nicht mal ein Volontariat.

        In diesem Sinne: A thunderstorm made Beranger a poet, a mother’s kiss made Benjamin West a painter and a salary of $15 a week makes us a journalist. (mark twain)

  9. ötze am 17. Oktober 2010 um 12:17 Uhr

    wie behindert hier manche im kopf ticken.. der alfons spricht ein problem an, das es schon lange gibt? na und? deshalb soll man also nicht drüber labern? ich fände das der beruf eines journalisten nicht jeder nachgehen können sollte, der nicht die entsprechende ausbildung hat. journalistisch, moralisch, ethisch. dann würdes auch nicht mehr die bild-zeitung geben oder son quatsch wie spOn.

    und ich fände es sehr interessant, wenn man eine methode herausfindet, wie man mit solchen kloaken der menschlichen gesellschaft umgehen sollte.. ich habe sie noch nicht gefunden. einfach auf sie scheißen? geht nicht, dazu haben sie zu viel einfluss (siehe BILD und die sarrazin-propaganda). ich rege mich darüber auf, dass solche menschen überhaupt existieren. jeden tag. und ich würde gerne irgendwas dagegen unternehmen.

    klar muss jeder seine meinung sagen können. aber nicht als journalist. als privatperson, klar, aber nicht beruflich. beruflich sollte man professionell und gesittet vorgehen. privat kann man alles machen und das glaubt einem nicht jeder spaßt. bei tageszeitungen, TV Sendern wird das meiste bereitwillig von der bevölkerung angenommen.. weils ja JOURNALISMUS von echten JOURNALISTEN ist.. ou. mann.

  10. Mario H. am 18. Oktober 2010 um 18:53 Uhr

    Eigentlich macht der ganz genau das gleiche wie die Journaille bei einer großen deutschen Tageszeitung dessen Namen mir leider entfallen ist…
    Auf der einen Seite absolut richtig: was man im Netz liest, muss man in Quellen nachlesen, auf der anderen Seite ist der Hinweis, dass das für Blogs gilt, ein wenig kurz gegriffen.
    Wenn man überlegt, dass die Presseagenturen jeden Müll aus anderen Zeitungen weiter verbreiten, wenn man überlegt, dass Journalisten meist absolut keinen Schimmer von Statistik haben, was diese aber nicht davon abhält, aus diesen Schlüsse zu ziehen, wenn man bedenkt, dass reichlich Mutmaßungen und Behauptungen selbst in seriösen Zeitungen erscheinen, dann sind genau die ach-so-professionellen Medien oftmals nur unwesentlich seriöser als viele Blogs.

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