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Chefticket: 7 Gründe, warum die Aktion der Bahn bei Facebook knorke ist

19. Oktober 2010
von

Das war ja klar: Das naive Gutmenschentum faselt angesichts des Virals der Bahn von Tierschutz, Social-Media-Evangelisten verdammen die Kommunikationsmüdigkeit der Bahn auf der Facebook-Fanpage rund ums Chefticket und verweisen hämisch auf die Reihe der S21-Gegner, die die Plattform nun als Meckerkasten nutzt. Dabei ist die Chefticket-Kampagne durchweg auf dem richtigen Gleis.

1. Wer über Tierschutz im Viral mosert, der glaubt auch noch, es werde in der TV-Werbung echtes Essen serviert. Dabei ist das Hühnermassaker mit homoerotischen Zügen vor allem eines: bewusst provokant. Ganz Schlaue mögen der Bahn indes vorwerfen, der Spot transportiere keine Markenwelt, habe nichts mit den Markenwerten der Bahn gemein. Doch solche Kritiker übersehen eines: Hat die Bahn überhaupt Werte?

2. Natürlich ploppen auf der Facebook-Page nun S21-Gegner in Serie auf. Schlimm? Im Gegenteil. Endlich lernt die Bahn ihre Gegner namentlich und Face-to-Face kennen. Und der Social Graph der Kritiker wird gleich mitgeliefert. Daraus lassen sich sicherlich Vorteile für das Direktmarketing generieren.

3. Völlig zu Recht werden die Kritiker ignoriert. Schließlich will die Bahn hier Tickets verkaufen und keine Schlichterrunde einrichten. Wer geglaubt hat, die Bahn würde via Facebook auf Kritik eingehen, der stand noch nie mit hochrotem Kopf an einem Bahnschalter. Verständnis passt einfach nicht zur Unternehmenskultur. Die Bahn bleibt sich also lediglich selbst treu. Gut so. Die Bahn hat die wichtigste Social-Media-Regel verinnerlicht: Authentisch bleiben.

4. Mangelnde Dialogfähigkeit und späte Reaktionen auf Postings von möglichen Kunden? Das kann man nicht wirklich kritisieren. Wie gesagt. Für die Bahn ist Facebook ein Vertriebskanal und keine Quasselbude. Von der Kassiererin bei Aldi erwartet auch niemand einen gemütlichen Plausch. Und: Hat die Bahn schon jemals zügig und transparent kommuniziert – beispielsweise bei Verspätungen und liegengebliebenen Zügen mitten auf der Strecke? Eben. Und doch steigt man immer wieder in den Zug. Kundenservice war noch nie ein Pluspunkt der Bahn. Das jetzt einzufordern wäre weltfremd.

5. Der schweigenden Mehrheit ist das Social-Media-Gedöns bei Facebook ohnehin völlig gleichgültig. Sie will nur auf diesem Weg billig Tickets kaufen. Wer sein Bahn-Ticket bei Lidl kauft, der fragt ja auch nicht, ob die Mitarbeiter einen Betriebsrat haben.

6. Ganz Schlaue bemängeln, die Aktion sei überhastet. Die Bahn hätte erstmal qualitative Reichweite und Reputation bei Facebook aufbauen sollen, einen Fan-Stamm generieren müssen, um dann später in den Verkauf einzusteigen. Die Fans hätten dann schon ihre Stimme erhoben und ein Gegengewicht zu all den Kritikern gebildet. Selbst bei Kitkat haben sich rund um die Palmöl-Debatte ja einst Freunde der Marke zu Wort gemeldet. Doch die Reputation der Bahn ist eh auf einem Abstellgleis und da würden sich wohl nur wenige echte Fans finden.  Außerdem würde sich die Bahn mit jeder positiven Wortmeldung gleich wieder den Vorwurf des Stimmenkaufs einhandeln.

7. Knapp 5000 „Fans“ nach 24 Stunden. Zu wenig? Von wegen. Ein toller Erfolg. Damit ist schon jeder zweite dabei, der was mit Medien macht. Multiplikatoren! Obendrein läuft die Aktion ja noch bis in den November. Das sollte reichlich Absatz garantieren. Denn die FB-Aktion ist alternativlos. Nach dem Klimachaos müssen dringend mehr Fahrgäste aktiviert werden, damit die Züge rechtzeitig zum Winterchaos („Mit Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkten konnte man beim besten Willen nicht rechnen“) überfüllt und stickig sind.

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Kommentare zu “ Chefticket: 7 Gründe, warum die Aktion der Bahn bei Facebook knorke ist ”

  1. LukasderLokomotivführer am 19. Oktober 2010 um 11:20 Uhr

    Es ist “in” Social Media.
    Aber was ist an der Aktion Social Media?

    Der Spot wäre vielleicht für TV zu “verrückt”
    aber ist er wirklich so lustig, dass man ihn freiwillig “teilt”?
    Ist das somit überhaupt ein Viral?

    Würde Aldi seinen Aldi-PC auf Facebook 25% billiger verkaufen
    hätten die auch 5000 Freunde.

    Social Media wäre es trotzdem nicht. IMHO.

    • Melanie am 19. Oktober 2010 um 16:48 Uhr

      Die Sache mit “in Social Media nicht gleich Social Media” sehe ich auch so.
      Daher auch mein Einwand bzw. meine Kritik.

  2. Lucas am 19. Oktober 2010 um 11:20 Uhr

    Sehr guter Beitrag. Mir geht’s genauso. Und ich wette die Tickets werden weggehen wie warme Semmeln und die Bahn hat dann ihr Ziel erreicht.

  3. Fips am 19. Oktober 2010 um 11:53 Uhr

    Schöner, nüchtern geschriebener Beitrag.

    Bin ja mal gespannt, wann man für das BahnCard-Abo auch seinen Facebooknamen angeben kann um die 3% billiger zu bekommen…. ;-)

  4. Jan am 19. Oktober 2010 um 11:57 Uhr

    Ein wirklich guter Artikel! :-)

  5. Razz am 19. Oktober 2010 um 12:02 Uhr

    Mir gefällt Punkt 5! :-D

  6. Mainbube am 19. Oktober 2010 um 12:23 Uhr

    Gelungener und durchaus sehr kritischer Artikel ohne die Keule in Richtung Tierschutz auszupacken.

    Die Bahn macht es richtig, Tickets verkaufen und durch, alles andere ist ein Thema für eine generelle Debatte um die eigene Unternehmenskultur.

    Social Media ist es deshalb, weil auch dort über das Thema diskutiert wird und sich die Netzwerkplattformnutzer auf allen Kanälen darüber austauschen. Also hat die Bahn eigentlich alles richtig gemacht.

  7. Udo V. am 19. Oktober 2010 um 12:46 Uhr

    Ähmm. Mag ja was wahres dran sein, aber Begriffe wie “naives Gutmenschentum” hört man sonst eher auf Seiten wie Altermedia und CO. Will hier niemanden unterstellen das er so tickt, aber ein bischen unglücklich ist die Wortwahl schon…

    “Mit unterschiedlicher Absicht und Häufigkeit wird der Begriff im gesamten politischen Spektrum verwendet; als ideologisch besetzter Kampfbegriff in der Auseinandersetzung mit (tatsächlichen und vermeintlichen) Vertretern einer „politischen Korrektheit“ aber vorwiegend im konservativen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Bereich.[9][3]”

    “Strittig sei lediglich, ob Joseph Goebbels persönlich das Wort ersonnen habe, oder ob ein Redakteur der Zeitschrift Der Stürmer der Urheber dieses Wortes war.”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch

    • Olaf Kolbrück am 19. Oktober 2010 um 13:22 Uhr

      Ach diese politische Linguistik, die bei Wikipedia ohne Angabe einer primärquelle auskommt. Selbst die Gesellschaft für deutsche Sprache ist sich historisch unsicher und streckt ihre Fühler bis hin zu Nietsche aus. http://www.gfds.de/index.php?id=112%20%22GfdS
      Jenseits jeder unklaren sprachlichen Genese steht der Begriff – von links wie rechts – aber doch wohl allg. eher für Personen mit übertrieben moralisierender Haltung und political correctness.

  8. gabe am 19. Oktober 2010 um 13:19 Uhr

    “Mangelnde Dialogfähigkeit und späte Reaktionen auf Postings von möglichen Kunden”

    Sehe ich nicht so. Fragen ZUM THEMA (wie kann ich mit dem Ticket fahren, wo kaufen, was passiert bei Verspätung) werden promt beantwortet. Von einem “Überrennen” kann in meinen Augen nicht gesprochen werden, es gibt mindestens genausoviele Befürworter wie Gegner auf der Facebook-Page, und das bei den vielen Negativen Schlagzeilen in letzter Zeit. Hut ab vor der Bahn für so viel Mut!

    • Olaf Kolbrück am 19. Oktober 2010 um 13:23 Uhr

      Ja, inzwischen antworten sie etwas flotter. Zum start gab es da noch die gewohnten verspätungen.

      • Mainbube am 19. Oktober 2010 um 13:39 Uhr

        ..ist eben wie immer im Leben, manchmal wird man vom eigenen Erfolg halt doch überrascht!

  9. Hannes am 19. Oktober 2010 um 14:22 Uhr

    Herrlich satirisch – sehr schön!

  10. marco am 19. Oktober 2010 um 14:45 Uhr

    selten so einen Blödsinn gelesen!

  11. hannes am 19. Oktober 2010 um 15:10 Uhr

    selten so einen blödsinn gelesen!

  12. hannes am 19. Oktober 2010 um 15:22 Uhr

    Das Thema “Social Media” wurde hier anscheinend genauso gut verstanden, wie bei der Deutschen Bahn! Der Bahn ist es gleichgültig was die Leute schreiben, hauptsache Sie verkauft ihre Tickets und Verständnis passt nicht zur Unternehmenskultur. O.k aber was hat die Aktion dann in Social Media Kanälen zu suchen???
    Und die Bahn bleibt sich in ihrer “kundenfreundlichen” Art und Weise treu? Dann danke für diese “Social Media Aktivität”, die vielleicht Tickets verkauft aber dem Unternehmen DB sonst nichts weiter einbringt!

    Den Artikel hätten Sie sich sparen können!

    • g am 19. Oktober 2010 um 16:19 Uhr

      Ich finde es ziemlich albern anzunehmen es sei vorgegeben, was man auf Social Media Kanälen darf und was nicht.

      Hier geht es rein um den Absatz von Tickets. Und wenn der Absatz sehr gut auf einem Medium funktioniert, dann spielt es keine Rolle wie dieses Medium sonst genutzt wird.

      Zudem wird ja auf Fragen zum Ticket geantwortet.

      • hannes am 20. Oktober 2010 um 08:46 Uhr

        Warum dann Social Media nutzen wenn man die Möglichkeiten des Kanals nicht nutzt? Hätte man auch einfacher haben können ohne Video und Spiel. Verkaufen tun sich solche Tickets auch bei Lidl an der Kasse….Es ist eben eine kurzfristige Verkaufsaktion bei der kein Dialog (ausser zu Ticketfragen) gewünscht ist. Meiner Meinung gibt es aber deutlich bessere Wege und Möglichkeiten auf Facebook aktiv zu werden.

  13. christian am 19. Oktober 2010 um 15:39 Uhr

    Die Bahn bleibt sich treu – hauptsache Geld machen und scheiss auf die Kunden oder deren Anliegen!
    Spricht wirklich eindeutig für die DB.

  14. Vroni am 19. Oktober 2010 um 16:07 Uhr

    Und das Chefticket der DB ist ein one-way-ticket.
    Quasi ein never-come-back-ticket :-) ))
    Ob das für die Gedankentiefe der DB spricht?

  15. Paul Fritze am 19. Oktober 2010 um 16:20 Uhr

    Wer Tickets verkaufen will, der kann das gerne auch über Facebook und ohne Dialog tun. Dann macht man das was man immer getan hat und bewegt sich nicht weiter. Gute Nutzung von vorhandenen Tools und sicher die konsequente Fortführung von der Vorgehensweise der Bahn. Keine Frage. Warum aber haben am Tag vorher ein paar Blogger die Info zum Angebot bekommen, wurde ein Video gedreht und ggf. noch ein paar andere Dinge um den Stempel Social Media auf so eine Aktion draufzukleben? Man hätte auch einfach die Seite ins Leben rufen können, das Angebot darauf posten und aus. Der Klimbim aussen herum sieht nach schlechter Beratung aus, damit an der Umsetzung Geld verdient wird.

  16. Mallory Knox am 19. Oktober 2010 um 16:40 Uhr

    Meiner Ansicht nach macht die Bahn einiges falsch. Sie versteht nicht nur Facebook als weiteren Vertriebskanal, sondern meint zudem, kritische Stimmen zu anderen Themen der Bahn ignorieren zu können. Das ist in meinen Augen nicht Social Media. Wer Facebook jedoch als reinen Absatzmarkt versteht wird der Bahn ein Lob aussprechen.

  17. Mainbube am 19. Oktober 2010 um 16:46 Uhr

    @ Paul Fritze, da kann ich Ihnen nur zustimmen. Wenn angefangen wird einige Leute zu aktivieren, damit eine solche Aktion überhaupt funktioniert ist schon immer etwas dabei was schnell als anrüchig interpretiert werden kann.

    Auf der anderen Seite hat natürlich jeder Anbieter einer solchen Aktion ein großes Interesse daran eine gewisse Aufmerksamkeit zu bekommen. Oft werden dann dafür eben einige Leute angesprochen die dan ein wenig die Welle machen, auch nicht wirklich verwerflich, so lange dies klar kommuniziert wird.

    Im diesem Fall finden einige Leute die Aktion eben nicht gut, bzw. sagen es sei kein Social Media, weil es eine Bahnaktion ist. Große Unternehmen dürfen keinen Erfolg auf den Plattformen haben die gerne von den Gegnern eingenommen und benutzt werden. Hier endet bei vielen Mitmachern eben das Verständnis vom freien Zugang zu den Medien und allen Kanälen.

    • Paul Fritze am 19. Oktober 2010 um 17:01 Uhr

      Um mal kurz auf 30.000 Fuss Flughöhe zu gehen: Wenn ich mir als Unternehmen die Frage stelle, wie ich meine Ziele erreiche oder meine Probleme löse, dann ist es wunderbar Tools in Betracht zu ziehen, die wir alle Social Media nennen. Wenn es um den reinen Ticketverkauf geht, dann muss man abwarten was passiert und ggf. mal mit einem Lidl-Ticket o.ä. vergleichen. Dann kann die Bahn sagen, dass es erfolgreich war oder auch nicht. Das werden sie tun, die sind ja Unternehmer.

      Was mich ehrlich gesagt an der ganzen Sache so wundert ist, dass die Bahn m.E. ein so unglaublich großes Potenzial hat diese Tools zu Ihren Gunsten zu nutzen (Image, Verbesserung der Dienstleistung, Abverkauf, etc.). Das wurde in diesem Schritt nicht getan. Vielleicht weil man es gar nicht will (was gegen die unternehmerische Denkweise spricht) oder weil man es nicht besser wusste / nicht ordentlich beraten wurde.

      • Mainbube am 19. Oktober 2010 um 17:07 Uhr

        Die Chance bei einem so großen Laden wie der Bahn ist einfach zu gross, als dass eben einige Punkte nicht bedacht worden sind, weil es z.B. eine reine Vetriebsaktion ist. Ob und wie der Dienstleister dazu gebrieft worden ist, kann und will ich hier nicht beurteilen.

        Aber ich denke mir bei einigen Leuten bei der Bahn werden sich in den letzten Stunden schon genügend Experten gemeldet haben, die alle wissen wie sie es besser gemacht hätten.

        Das es ein großes Potential in den verwendeten Kanälen gibt, um einige Dinge für die Bahn positiver darstellen zu können ist unstrittig.

  18. Stefan Zilch am 19. Oktober 2010 um 16:56 Uhr

    Gut gesagt. Da fällt mir auch wieder das Zitat eines Ex-Kollegen von der Deutschen Telekom ein: “Die einzige Community, die bei der Telekom funktionieren würde, wäre eine Beschwerde-Community” ; )

  19. Karl Sand am 19. Oktober 2010 um 16:59 Uhr

    Frage an Herrn Kolbrück: Jemals mit der Bahn gefahren oder das gesamte “Wissen” aus der Presse zusammengetragen?

  20. Hans am 19. Oktober 2010 um 17:33 Uhr

    3 Gründe warum die Aktion der Bahn nicht knorke ist…
    1.) Der Name “Chef-Ticket” – Gibt es das Ticket nur für “Chefs”, und wenn ja, wie weise ich das nach? Also, “FB-Fan-Ticket” wäre besser gewesen.
    2.) Viral? Was an dem Spot / der Pac-Man-Verarsche soll den “Viral” sein? Eben, nichts! Dem Spot fehlt jeder Witz, alles wirkt extrem gekünstelt und zwanghaft gewollt. Uhhh, Männer in Strapsen – Nein, wie schockierend! Halbnackte Frauen – Da seh’ ich bei jeder Wodka-Werbung mehr. Wasserpfeifen rauchende Männer – Drama pur! Blöd nur, das es etliche (legale) Wasserpfeifen-Cafes gibt. Selbst beim DB-Pac-Man fehlen alternative Ende wenn man Sachen nicht eingesammelt hat. Das hat Tipp-Ex mit dem Bären-Viral doch schon besser vorgemacht. Also nix da mit Viral – Maximal “möchte mal”.
    3.) In Social Media =! Social Media. Aber das wurde ja schon gesagt. Das einzig Social Media daran wäre, wenn alle S21-Gegner mit dem Chef-Ticket hin und wieder zurückfahren würden.

    PS: Hier gibt es “nette” Kommentare aus der Werbewelt zu dieser viralen Kampagne: http://tinyurl.com/2empz7y

  21. T.Wagner am 19. Oktober 2010 um 20:46 Uhr

    …und fahren keine Zuege mehr so bleibt uns noch der Schriftverkehr…diese gemeckere über die Deutsche Bahn nervt manchmal…natürlich passieren viele Dinge bei der Bahn die mit Sicherheit nicht optimal sind…manche mehr .- manche weniger -:) Aber anscheinend ist es “Hipe” böse bis primitiv über die Deutsche Bahn zu… lästern (und meistens sind es Leutchen die eh keine Ahnung haben…und von Möchte-gern-gegen S21 ganz zu schweigen)
    Aber Hauptsache….man (Frau auch) hat was zum schreiben…

    • Hans am 20. Oktober 2010 um 15:31 Uhr

      Mir persönlich ist es egal, ob eine schlechte Kampagne von der Bahn oder von Ferrero kommt. Müll ist Müll und das muss man auch sagen dürfen. Der Name “Chef-Ticket” ist schon Müll, und saufende und kiffende Angestellte im Werbespot(t) sind ebenfalls Müll – Es sei den, man überreisst die Szene komplett. Und von Werbung verstehe ich für meinen Teil mehr als Du denkst.

  22. Volker Davids am 20. Oktober 2010 um 12:24 Uhr

    Interessante Argumentation, wenn ich das richtig verstehe sind also bei einer nicht medien- und zielgruppengerechten Kampagne nicht die Agentur und der Kommunikator am Scheitern Schuld, sondern die Zielgruppe weil sie nicht mitdenkt und die Kritiker, weil sie nicht verstanden haben, dass es dem Kommunikator gar nicht darum ging, das Medium zielgerichtet einzusetzen.
    Naja, wenn du meinst…

  23. Facebook am 20. Oktober 2010 um 13:18 Uhr

    Also ich denke auch das bei der Planung einige Fehler begangen wurden. So hätte das Schreiben von Kommenatare für Nutzer nicht gestattet werden dürfen. Oder die Bahn müsste Konstruktiv mit der Kritik umgehen und diese kommentieren.
    Die Wahl des Videos ist auch nicht so klug gewesen, da die Thematik auch schnell auf eigene Kritik stößt. Und die Bahn liefert doch mit Stuttgart 21 und ewigem Zuspätkommen schon genug Kritikpunkte ;) dann muss man nicht noch extra welche erzeugen. ;)

  24. dem am 20. Oktober 2010 um 17:23 Uhr

    Hier hat wirklich kaum jemand den Artikel richtig gelesen oder ;-) ?

    Schön geschrieben! Aber nächstes mal die Tags nicht vergessen….

  25. Carola am 25. Oktober 2010 um 10:06 Uhr

    Man kann sagen was man will, ob man Freund der DB ist, oder wie jeder normaldenkende Mensch 10 gute Gründe findet, nicht mit der Bahn zu fahren, die kampagne war ein voller Erfolg. Und ist nicht schlechte Publicity immerhin noch Publicity?!?

  26. Adrian Axt am 1. November 2010 um 16:15 Uhr

    Unabhängig der genannten Gründe ist die Umsetzung der Kampagne absolut dilettantisch!

  27. Paul am 9. November 2010 um 10:31 Uhr

    Verstehe die ganze Aufregung nicht so ganz! Fakt ist doch, dass man mit dem Ticket echt wahnsinning günstig durch Deutschland kommt. Sonst so nur mit ner Mitfahrgelegenheit möglich. Und da hat man auch sowas wie ne “Zugbindung” und ist an Zeiten gebunden.

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