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“Ich glaube, es hackt”: Wie “Wir sind Helden” der Bild und Jung von Matt Saures gibt

25. Februar 2011
von

Mit unverhohlener Schadenfreude begleitet das Web eine Generalabrechnung der Pop-Band „Wir sind Helden“ gegen „Bild“ und die Werbeagentur Jung von Matt. Die hatte bei der Band und Frontfrau Judith Holofernes angefragt, ob sie als Testimonial für die „Bild“-Kampagne antreten wollen. Die Absage kam per offenem Brief im Blog der Band. Die Website von „Wir sind Helden“ brach zwischenzeitlich unter dem Ansturm der Leser zusammen.

In der „Bild“-Kampagne von Jung von Matt werben Prominente mit teils launigen Sprüchen für das Blatt. In der Bekenner-Kampagne für Springers Boulevardblatt sagen Stars wie Thomas Gottschalk, Philipp Lahm, Richard von Weizsäcker und Til Schweiger dem Blatt ihre „ehrliche und unentgeltliche Meinung“. Vor diesen Karren wollte sich die Band nicht spannen lassen. „Ich glaube, es hackt“ lautet das Fazit des Blogbeitrages, in dem Frontfrau Judith Holofernes („Reklamationen“, „Guten Tag“) ihre Position deutlich macht.

Nach einem vergifteten Lob („Selten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt“) heißt es dort unter anderem an Jung von Matt:  “Die BILD -Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash -Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle -Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.
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“Keine feine Gesellschaft”

An den Hängen des Feldbergs und in den Städten der Banker und Millionäre am Rande von Frankfurt spielt der erste Krimi von Blog-Autor Olaf Kolbrück: “Keine feine Gesellschaft” erscheint im Frühsommer 2012 und kann schon jetzt bei Amazon vorbestellt werden.
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Und weiter: „Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.“

Da der Server gegewärtig weiter down ist, dokumentiert otr den Brief hier vorläufig im Wortlaut:

DIE ANFRAGE

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind als Werbeagentur mit der aktuellen BILD-Kampagne betraut, in der wir hochkarätigen Prominenten eine Bühne bieten, ihre offene, ehrliche und ungeschönte Meinung zur BILD mitzuteilen.

Derzeit planen wir die nächste Produktionsphase für Frühjahr 2011. Die neu zu produzierenden TV- und Kinospots sowie Plakat- und Anzeigenmotive sollen die bestehenden Motive von Veronica Ferres, Thomas Gottschalk, Philipp Lahm, Richard von Weizsäcker, Mario Barth u.v.m. ergänzen.

Für diese Fortführung der Kampagne möchten wir sehr gern “Wir sind Helden” gewinnen.

Das schöne an der Kampagne ist, dass sie einem guten Zweck zu Gute kommt. BILD spendet in Namen jedes Prominenten 10.000,- Euro an einen von Ihnen zu bestimmenden Zweck.

Lassen Sie uns gern telefonieren und die Details besprechen. Zur Detailinformation senden wir Ihnen bereits heute anbei einige weiterführende Informationen.

Ich freue mich dazu von Ihnen zu hören.
Herzliche Grüße aus Hamburg,
Jung von Matt/Alster Werbeagentur GmbH

DIE ANTWORT

Liebe Werbeagentur Jung von Matt,

bzgl. Eurer Anfrage, ob wir bei der aktuellen Bild -Kampagne mitmachen wollen:

Ich glaub, es hackt.

Die laufende Plakat -Aktion der Bild -Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierendem Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist. Will heißen: nach Euren Maßstäben sicher eine gelungene Aktion.

Selten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt. Da sind auf der einen Seite die Promis, die sich denken: Hmm, die Bildzeitung, mal ehrlich, das lesen schon wahnsinnig viele Leute, das wär schon schick… Aber irgendwie geht das eigentlich nicht, ne, weil ist ja irgendwie unter meinem Niveau/ evil/ zu sichtbar berechnend… Und dann kommt ihr, liebe Agentur, und baut diesen armen gespaltenen Prominenten eine Brücke, eine wackelige, glitschige, aber hey, was soll´s, auf der anderen Seite liegt, sagen wir mal, eine Tüte Gummibärchen. Ihr sagt jenen Promis: wisst ihr was, ihr kriegt einfach kein Geld! Wir spenden einfach ein bisschen Kohle in eurem Namen, dann passt das schon, weil, wer spendet, der kann kein Ego haben, verstehste? Und außerdem, pass auf, jetzt kommt´s: ihr könnt sagen, WAS IHR WOLLT!

Und dann denken sich diese Promis, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, irgendeine pseudo -distanziertes Gewäsch aus, irgendwas “total Spitzfindiges”, oder Clever- Unverbindliches, oder Überhebliches, oder… Und glauben, so kämen sie aus der Nummer raus, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Und haben trotzdem unheimlich viele saudumme Menschen erreicht! Hurra.

Auf der anderen Seite, das erklärt sich von selbst, der Rezipient, der saudumme, der sich denkt: Mensch, diese Bild -Zeitung, die traut sich was.

Und, die dritte Seite: Ihr, liebe jungdynamische Menschen, die ihr, zumindest in einem sehr spezialisierten Teil eures Gehirns, genau wisst, was ihr tut. Außer vielleicht, wenn ihr auf die Idee kommt, “Wir sind Helden” für die Kampagne anzufragen, weil, mal ehrlich, das wäre doch total lustig, wenn ausgerechnet die…

Das Problem dabei: ich hab wahrscheinlich mit der Hälfte von euch studiert, und ich weiß, dass ihr im ersten Semester lernt, dass das Medium die Botschaft ist. Oder, noch mal anders gesagt, dass es kein “Gutes im Schlechten” gibt. Das heißt: ich weiß, dass ihr wisst, und ich weiß, dass ihr drauf scheißt.

Die BILD -Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash -Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle -Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.

Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.

In der Gefahr, dass ich mich wiederhole: ich glaub es hackt.

Mit höflichen Grüßen,
Judith Holofernes

 

Mehr von Olaf Kolbrück auch bei Twitter unter http://twitter.com/OlafKolbrueck und bei Google+

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Kommentare zu “ “Ich glaube, es hackt”: Wie “Wir sind Helden” der Bild und Jung von Matt Saures gibt ”

  1. siegstyle am 25. Februar 2011 um 09:48 Uhr

    Ich frage mich, wie Jung von Matt den ganzen Text auf ein BILD-Plakat bekommt? Wir eine Herausforderung.

    • Joe am 25. Februar 2011 um 10:12 Uhr

      Das geht doch bestimmt mit diesen neumodischen QR-Codes die kein Mensch (Asiaten ausgeklammert) nutzt.

      • Benni am 28. Februar 2011 um 11:03 Uhr

        “Asiaten”? Hackts bei dir auch schon?

    • Mama Lauta am 25. Februar 2011 um 12:59 Uhr

      haha.. wie lustig is dieser erste beitrag bitteschön?… judith hat recht… aba warum offener brief? nicht nötig…

      • mike am 25. Februar 2011 um 14:08 Uhr

        absolut nötig.
        was wäre der sinn davon wenns keiner liest?
        dass ist eine politische message.

      • Klaus Ibisch am 25. Februar 2011 um 17:19 Uhr

        Ein offener Brief hat offensichtlich eine größere Wirkung, als eine gleich höflich formulierte aber unveröffentlichte Absage – auch für die eigene Popularität.

      • ||| tomas jay am 25. Februar 2011 um 23:00 Uhr

        Nichts sagen geht nicht.
        Also, liebe Helden: Richtig gemacht.

        @Jung von Matt: Wir hätten da einen Verteidigungsminister im Angebot.
        Und bevor der ins Dschungelcamp muss …

      • Ky am 26. Februar 2011 um 12:20 Uhr

        @ tomas: lol!

        @ Klaus: Klar nutzt das auch den Helden, den Brief öffentlich zu machen. Trotzdem finde ich es gut. Immerhin ist es ja auch das, was eine Band tut: sie drückt eine gewisse Haltung in Ihren Liedern aus. Diesmal ist es halt kein Song, sondern ein offener Brief. Und eine Band wie die Helden machen Texte eben nicht nur, damit die Melodie nicht so alleine ist, vermute ich mal.

  2. Mitchi am 25. Februar 2011 um 10:03 Uhr

    Widerlich, wie sich Frau Holofernes als Streiterin gegen das Böse produziert und genau die Mechanismen nutzt, die sie in Ihrem ach so subversiven offenen Brief anprangert – und dafür auch noch die gleiche Öffentlichkeit bekommt, wie wenn sie bei der Bild-Kampagne mitmachen würden – am Besten nicht darüber berichten…

    • tralala am 25. Februar 2011 um 10:15 Uhr

      Kommentar gelöscht – Bitte bleiben Sie höflich . Der Admin

      • Julian am 25. Februar 2011 um 10:25 Uhr

        Er hat nicht ganz unrecht, im Grunde ist so eine Reaktion für JvM/Bild noch viel besser, als da “einfach nur” mitzumachen, gerade bei Bild gilt “Only no press is bad press”…
        Ich unterstelle “Wir sind Helden” allerdings jetzt nicht, dass das kalkuliert war.

      • udo am 25. Februar 2011 um 10:29 Uhr

        tralala, besser hätt ich’s nich formulieren können

    • Harry am 25. Februar 2011 um 10:20 Uhr

      Widerlich, wie man die Courage von Frau Holofernes so herabwürdigen kann, nur weil man anscheinend nicht mit der Meinung d’accord geht. Ich empfinde die Antwort auf die Anfrage als ehrlich und genau passend. Es ist, zumindest noch, erlaubt seine eigene Meinung zu sagen und das ist zu respektieren.

      Frau Holofernes: Weiter so! Respekt!

      • pixelriot am 25. Februar 2011 um 11:41 Uhr

        sehr wohl! ihr gebührt der respekt und die anerkennung eben nicht still gehalten und nichts gesagt zu haben, oder sich im schlimmsten fall als testimonial hergegeben zu haben.

        bravo judith!

      • Titus1912 am 29. August 2011 um 23:29 Uhr

        Kann da nur zustimmen. Anscheinend fühlen sich hier einige Bild-Leser persönlich angegriffen und müssen deshalb jetzt zwanghaft etwas Negatives in dieser mutigen und dringend nötigen Stellungnahme suchen. Schämt euch!

    • herr stoltenhoff am 25. Februar 2011 um 10:24 Uhr

      …aha, interessante interpretation. darf man fragen, [gelöscht - Bitte bleiben Sie höflich . Der Admin] oder bist du einer derjenigen, die die bild-„zeitung“ nur wegen des sportteils kaufen?

    • Amo am 25. Februar 2011 um 10:31 Uhr

      Spinner.
      Sehr mutig, sich mit den Leuten von BLÖD und ihren von Gutengeilen Lesern anzulegen.
      Aber zur BLÖD Kampagne: Als ich die grinsende Frau Schwarzer gesehen habe dachte ich: “Geh in Heim Oma Alice, du wirst senil.
      Du bist genau so eine dumme eitle Kuh, wie die angeblich hirnlosen Modepüppies, die du so verachtest.”

      • Martin am 25. Februar 2011 um 12:26 Uhr

        Wo ist denn der große Unterschied zwischen BLÖD und A.Schwarzer? Beide sehen nur schwarz & weiß und wenn die Realität nicht in Schablone passt, wird sie halt retuschiert. Natürlich mit unterschiedlichen Intentionen, aber die Methode ist die gleiche – und das stinkt!

    • Reiner am 25. Februar 2011 um 10:45 Uhr

      Da hat Frau Holofernes mir so tief aus dem Herzen gesprochen wie bisher kein anderer zum Thema Bild!!!!

      Danke!

      Das jetzt wieder als PR in eigener Sache zu unterstellen passt ja zu den Bild Methoden. Jeder hat ja wohl ein Recht auf eigene Meinung und der Erstkontakt kam ja wohl von der Bild oder?

    • Antonio_B am 25. Februar 2011 um 12:27 Uhr

      Lieber Mitchi,

      wenn Du nicht damit klar kommst, für die Bild bzw. Jung v. Matt zu arbeiten, dann spricht das immerhin für einen Rest Anstand.

      Such Dir einfach einen anderen Job und nimm bitte zur Kenntnis, dass Frau Holofernes eine Streiterin wider das Böse IST, denn die Bild-”Zeitung”, daran kann ja wohl kein Zweifel bestehen, IST ein zutiefst moralisch verrottetes und verabscheuungswürdiges Produkt.

      Am Besten also gründlich und überall über die Weigerung der Band berichten und damit die Promis, die sich vor den Karren haben spannen lassen in das Licht rücken, in das sie gehören.

      Die Bildzeitung ist, wie Max Goldt ganz richtig feststellt, ein Organ der Niedertracht und jeder, der für sie arbeitet ein schlechter Mensch, der Böses tut… ;-)

      Und dabei ist es völlig egal, wie er sich das schönlügt.

      • w.steche am 2. März 2011 um 07:33 Uhr

        man muß nicht unbedingt ein schlechter Mensch sein, DUMMHEIT kann man sich antrainieren um sich einzureden, daß es nur die Wahrheit ist.Frau Holofernes hat es mit diesem Brief genau auf den Punkt gebracht und so sehe ich es auch.

    • Johannes am 25. Februar 2011 um 12:28 Uhr

      Lieber Mitchi, schau dir doch mal dieses Video hier an und denke dann nochmal neu über deinen Kommentar nach … danke! http://www.youtube.com/watch?v=gDW_Hj2K0wo

    • Hozuuli am 25. Februar 2011 um 13:18 Uhr

      Ich wollte gerade eine ausführliche Antwort verfassen, sehe aber, dass sich meine Vorredner bereits mit passenden Beiträgen deinen “widerlichen” Anschuldigungen angenommen haben.

      Ich denke, dass sich Frau Holofernes nicht im Entferntesten mit diesen Absichten an ihren offenen Brief gewagt hat. Ein öffentliches Statement spricht eindeutig für die Dame und den Charakter der Band.

    • EAZY71 am 25. Februar 2011 um 15:07 Uhr

      Mitchi, Mitchi, Mitchi … was ist nur mit dir los?
      Was macht dich zu dem was du bist? Trau dich und nutze dein Gehirn!
      Ich weiß du kannst du das.

    • V am 25. Februar 2011 um 16:53 Uhr

      Danke für diesen Beitrag! Endlich jemand, der mal hinter die offensichtlich schamlose Marketingmaschinerie-Ausnutzung dieser Band und ihrer Sängerin in persona, schaut und sich angewiedert abwendet.
      Und dies war ohne jegliche Ironie und ohn Sarkasmus geschrieben.

    • Y.Schwarz am 26. Februar 2011 um 12:14 Uhr

      Endlich mal jemend, der sein Hirn einschaltet. Die Bild macht böse Politik und die Leser bemerken es nicht einmal. Die gefälschte Umfrage zu Herrn Gutenberg ist ein Beispiel hierfür. Ach, eigentlich gibt´s noch viel mehr….. Also lieber mal Position beziehen, als Hirn ausschalten.

    • Felix Büchner am 26. Februar 2011 um 14:36 Uhr

      Hmm.
      Also wenn Holofernes mit ihrer selbst gewählten Art der Veröffentlichung genau die gleiche Öffentlichkeit bekäme, die sie durch die Bild selbst erhielte; und wenn sie hier genau das geliefert hat, was JvM sie zu tun bat, nämlich eine ungeschminkte Äußerung ihrer Meinung zur Bild, wo liegt denn dann das Problem?

      Etwa darin, dass sie ihre Antwort selbst veröffentlichte und dies nicht der Bild überließ?
      Oder darin, dass sie nur im Web zu lesen ist ist und nicht an jeder zweiten Bushaltestelle UND an tausenden anderer Stellen dazu?
      Oder fanden Sie, verehrte Mitchi, in Wahrheit den Inhalt von Holofernes’ Antwort “widerlich”?

      Im übrigen scheint nach Ihrer Ansicht jeder, der etwas anprangert, sich zu “produzieren”.
      Gälte das dann nicht auch, in besonderem Maße, für eben die Bild, um die es hier geht?

      Oder sollte man das, was man abträgliches denkt, lieber für sich behalten, es nicht veröffentlichen (siehe “Mechanismen nutzen”)?
      Wieso dürfte das dann aber jede Zeitung, jeder Sender tun?

      Unterm Strich, liebe Frau Mitchi, ist Ihr Kommentar kein Zeugnis von übermäßigem Nachdenken.

      • Alex am 27. Februar 2011 um 19:59 Uhr

        Klasse geschrieben!!

    • Bente Pieck am 26. Februar 2011 um 18:52 Uhr

      Widerlich ist diese Art von Marketing nur, wenn man sie ausschließlich dafür betreibt, um Meinungen zu formen oder bestimmte Menschen zu erreichen, die man sonst nicht erreichen würde – und dafür extra lügen würde. Einfach seine eigene, ehrliche Meinung kund zu tun und das öffentlich zu machen, ist vor allem eine Methode dieser Meinung Nachdruck zu verleihen, wenn andere Menschen dazu bekannt geben, dass sie die gleiche Meinung vertreten. Dass man besser im Licht dieser Menschen steht, ist natürlich, Teil unseres sozialen Wesens. Widerlich wird es erst, wenn Leute Dinge sagen und dann anders handeln. Hier stimmen aber Wort und Tat im Gegensatz zu den Worten der Bildwerbung und Handlungen der Bild, vollkommen überein. Und die “Übereinstimmung von Wort und Tat” sehe ich als höchste Tugend an, die in unserer Gesellschaft all zu oft verletzt wird – so dass ich es nur widerlich finden kann, dass Sie, Mitchi, genau dieses als widerlich bezeichnen!

      Frau Holofernes – danke, dass Sie sich nicht als Instrument missbrauchen ließen… Jeder “Promi”, der auf einem der Plakate war, hat auf jeden Fall meine Achtung verloren…

    • Lurchi Salamander am 27. Februar 2011 um 11:09 Uhr

      Also das nenn ich wirklich zynisch!
      Ich kann Judith nur applaudieren ihre Meinung so öffentlich wirksam zu verbreiten!
      Wen würde das schon interessieren oder erreichen wenn ich das geschrieben hätte.

  3. Christian am 25. Februar 2011 um 10:05 Uhr

    Eine solche Antwort wurde doch sicherlich von JvM einkalkuliert, quasi als Viral-Aktion für die eigene Arbeit.

    Und mit dem offenen Brief machen Wir Sind Helden doch nur noch stärker auf die Bild-Kampagne aufmerksam, als wenn sie mitgemacht oder die Anfrage einfach ignoriert hätten.

    • Kez am 25. Februar 2011 um 10:29 Uhr

      So ein quatsch!

      Da hast du aber gewaltig in die Standard-Kritik-Kiste gegriffen:

      “Das macht nur stärker auf die Aktion aufmerksam und ist schlimmer als wenn man nicht mitgemacht hätte”

      Diese Art von Aussagen sind, egal in welchem Zusammenhang und auf welche Aktion bezogen, die beschissensten und niveaulosesten Aussagen die man machen kann. Sie treffen nämlich (oberflächlich) auf alles zu und sind dadurch auch am EINFACHSTEN und stellen den Verfasser (dich!) gleichsam als schlauer und über den dingend stehen dar. Dabei legst du damit nur Zeugnis darüber ab, dass du dich lieber aus allem raushälst und selber konsumierst und wenn mal jemand (Holofernes) dagegen angeht greifst du also in deinen Standar-Kasten und bleibst passiv… Ohne Meinung!

      Zum Kotzen sowas.

      Tschuldigung ;)

      • Amo am 25. Februar 2011 um 10:38 Uhr

        Christian ist halt ein typischer Bild-Leser mit einer leicht zu durchschauenden möchtegern-intellektuellen Attitüde mit der alles ins Negative zieht, was andere auf die Beine stellen und wozu er niemals den Ar… in der Hose hätte.

      • simonk am 25. Februar 2011 um 10:45 Uhr

        Vor allem erreicht diese Antwort sicher nicht die übliche BILD-Zielgruppe, geschweige denn dass die diese verstehen würden. Von daher ist die Kritik allgemeine Kritik eher Schwachsinn.

      • ZilpZalp am 26. Februar 2011 um 01:09 Uhr

        Der Ton wundert mich hier in der Kritik an der Kritik. Was ist denn dadurch jetzt erreicht, wenn man einen ansich klugen Einwand so herunterputtzt. Tatsächlich muss man sich doch fragen, woran es liegt, dass hier die Reaktion auf eine raffinierte Werbekampagne gleichgesetzt wird mit “etwas auf die Beine stellen”. Solange das Initial von der Gazette stammt, wird sie von allen die reagieren in ihrer Popularität doch nur bedient. Aus einer fulminant begründeten Absage an eine Werbeagentur jetzt also eine Art heldenmütiges “Endlich mal es wurde aber auch Zeit” zu8 machen – hiesse, jemanden, der einen anderen auflaufen lässt schon mit dem Titel “True Grit” zu behängen. Seltsam irgendwie; riecht verdächtig nach Selbstbebauchpinselung.
        Ein für die Öffentlichkeit wirsamer Akt ist meiner Meinung nach mehr als nur eine argumentierte Verweigerung. Man kann vielleicht den Hut ziehen – damit hat sichs denn aber auch.

    • Amo am 25. Februar 2011 um 10:39 Uhr

      Genau, deswegen sollte man grundsätzlich immer “mitmachen”, damit die anderen nicht zu viel Aufmerksamkeit bekommen. Dieses deutsche Grundmuster ist ja schon bekannt …

      • Junior am 25. Februar 2011 um 10:49 Uhr

        Woah, hart. Ich bin zwar nicht Deutscher, aber ich habs verstanden…

      • svenc am 26. Februar 2011 um 02:12 Uhr

        Amo, meinst Du das:

        “Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!”

        ? ;)

    • Babe am 26. Februar 2011 um 11:16 Uhr

      Es ist nicht gut möglich, auf die Bild-Kampagne noch stärker aufmerksam zu machen: ganz Deutschland ist mit ihr zugekleistert. Die meisten Menschen gehen gedankenlos an den Plakaten vorbei (bestenfalls) oder denken sich genau, was Judith beschreibt: Mensch, die Bild, die traut sich was. Wenn Judith mit dem offenen Brief auch nur eine Person zum Nachdenken gebracht hat, wie perfide tatsächlich diese Kampagne zum Schmutzblatt ist, hat sie doch wohl mehr erreicht, als alle unsere Kommentare je werden.
      Natürlich wird der Brief nichts daran ändern, dass die Bild-Zeitung das meistgelesenen Medium in unserem Lande bleibt, aber umso nötiger erscheint es mir, dass ein kritisches Gegengewicht gefördert und gepflegt wird. Dazu hat der Brief sehr wohl einen Beitrag geleistet.

      • Ulli am 26. Februar 2011 um 15:51 Uhr

        Ich gehe nicht gedankenlos an diesen Plakaten vorbei: Ich muß jedes Mal kotzen, wenn ich sehe, wer sich alles der Meinungsmacht dieses Blattes unterwirft, mitmacht in dem schmutzigen Spiel. Daher bin ich Judith Holofernes so dankbar, das sie öffentlich NEIN sagt ohne Furcht vor der Rache, zu der dieses Blatt fähig ist. Sie macht ihrem Vornamen alle Ehre

      • jamy am 26. Februar 2011 um 17:27 Uhr

        Danke, ganz meine Meinung – leider ist eher unwahrscheinlich, dass ein eingefleischter Bild leser nachdenkt… dann wär er ja kein bild leser :-)
        es gibt wohl kein zweites medienorgan in ganz europa, welches sich so monopolistisch anmasst, die öffentliche meinung zu steuern & so ohne jegliche pietät, jeglichen anstand oder so völlig ohne moralbewusstsein agiert – selbst in england, dem heimatland der boulevardpresse, kann man sich aussuchen, welchen scheiß man liest & glaubt, und hat wenigstens mehrere (zugegeben alle schwachsinnige & populistische) perspektiven zur auswahl….hier gibt es nur die eine, hetzerische und oportunistische Meinung, die dem leser angeboten wird.
        die treuen deutschen, die die bild regelmässig kaufen und zu ihrer wahnsinnigen auflage verhelfen tragen mit ihrer zahlung von ein paar cent dazu bei, deutschland zu einem hässlicheren & engstirnigen land zu machen… mir könnt man geld anbieten, und ich würd den scheiß nicht lesen – die titelseite an der tanken-kasse ist schon schlimm genug, da könnt ich regelmässig kotzen!

  4. Gerald Königseder am 25. Februar 2011 um 10:08 Uhr

    Hallo,

    eine starke Frau!!

    Herzlichen Glückwunsch Judith Holofernes und vielen Dank das Sie sich nicht in die Liste dieser vermeintlichen “Gutmenschen” einreihen.

    Viel Erfolg weiterhin für Sie und “Wir sind Helden”.

    keep on rocking

  5. aha am 25. Februar 2011 um 10:09 Uhr

    Vielen Dank…”Wir sind Helden” endlich mal jemand, der ehrlich sagt, was das für eine Scheiße iss…und endlich mal jemand der “Nein- mit mir nicht” sagt, jemand der es nicht nötig hat!!!

  6. Friedolin am 25. Februar 2011 um 10:09 Uhr

    Super !!! Das war schon lange fällig und musste endlich mal gesagt werden …

  7. belustigt am 25. Februar 2011 um 10:10 Uhr

    Wunderbar! Ein Tiefschlag den es schon lange für diese Kampamgne gebracht hat! Mehr davon!

    • ZilpZalp am 26. Februar 2011 um 01:11 Uhr

      Wo bitte ist hier ein Tiefschlag – der geht doch ins Leere. Und der Fluter schwenkt mal kurz auf die “Helden”

  8. Marketing am 25. Februar 2011 um 10:11 Uhr

    Nach der PR (denn auch negative PR wirkt), wird BILD bestimmt freiwillig 20.000 spenden und JvM den Etat erhöhen. Seit dem Start vom BildBlog gab es bestimmt nicht mehr so viele Kommentare im Web…
    Ist es nicht das Ziel, dass über die Zeitung gesprochen / geschrieben wird? Ich würde mal sagen: Erreicht.

    • Sike am 25. Februar 2011 um 11:16 Uhr

      @Marketing

      Aus so einer Denke, kann man als Wir sind Helden nicht als Gewinner vom Platz gehen. Das klingt so, als hätte man keine andere Wahl als stillschweigend zu bleiben oder durch jedwede Äußerungen Bild und JvM in die Hände zu spielen. Ein trauriges Bild, das so gezeichnet wird, finden Sie nicht?

      • Achemd Schachbrett am 25. Februar 2011 um 13:28 Uhr

        Hier wird außer acht gelassen, dass die gute Dame in einem offenem Brief geantwortet hat. Sie hat sich dazu entschieden um die Masse zu erreichen. Hier stellt sich nicht die Frage der Traurigkeit, sondern eher die Frage der bewussten Inszenierung.
        Zudem haut sie dem großen Bösem auf den Kopf. Da ist es nicht schwierig Zugeständnisse in der breiten Masse zu bekommen. Auch mit Mut hat das wenig zu tun!
        Ich vertrete eine ähnliche Meinung wie die Frontfrau der Band, jedoch sagt sie nichts Neues oder Anderes was eh schon ein großer Teil denkt.
        Und unabhängig davon, wie pervers man es findet. Am Ende profitiert exakt hiervon die Agentur JvM und die Bild. Gratulation an JvM für diese riesen Resonanz, auch wenn es auf diese Art und Weise nicht geplant gewesen ist.

      • V am 25. Februar 2011 um 16:59 Uhr

        @Achemd Schachbrett:
        “Ich vertrete eine ähnliche Meinung wie die Frontfrau der Band, jedoch sagt sie nichts Neues oder Anderes was eh schon ein großer Teil denkt.”

        …und wie wahrscheinlich eine Menge Menschen, die von JvM bereits angeschrieben wurden.
        Nur hatten diese kein Album [ersetzbar durch "Buch" / "Film"] zu pluggen! :)

  9. belustigt am 25. Februar 2011 um 10:11 Uhr

    Wunderbar! Ein Tiefschlag den es schon lange für diese Kampagne gebraucht hat! Mehr davon!

  10. mediahead am 25. Februar 2011 um 10:17 Uhr

    Oh ja, Leute! Immer schön die Klappe halten, damit man die Gutmenschen nicht der Ausnutzung medialer Zusammenhänge bezichtigen kann, die ja ach so böse sind. Frau Holofernes legt in wenigen klaren und deutlichen Worten offen, was die Bild-Zeitung ist und wie die Kampagne funktioniert. WIR mögen das alle wissen, die Empfänger der Kampagne aber weit weniger häufig. Also: Ein “Bravo” von mir für die Absage und die öffentliche Kritik! BILD ist nicht lustig. BILD macht bl… Und eher würde ich für ‘n Rüstungshersteller werben als 30 Cent für ‘ne Bild auszugeben. Die Waffenheinis sind nämlich nicht halb so verlogen.

    • Hackfresse am 25. Februar 2011 um 10:46 Uhr

      Die Empfänger der Kampagne werden aber den Brief nicht verstehen. Der im übrigen geil formuliert ist. Die ganze Aktion wird also der Bild nutzen. So oder so. Mühlespiel gewonnen, bravo jvm. Keine Reaktion wäre die einzige mögliche Reaktion zur Verhinderung gewesen. Aber – ich glaub es hackt – das hätte uns um diesen geilen Brief gebracht und um das schadenfreudige Gefühl, dass die Bild eins in die Fresse bekommen hat.

      • Sike am 25. Februar 2011 um 11:55 Uhr

        Man muss sich jetz aber auch nicht arrogant hinstellen und alles Bildlesern unterstellen, sie verstünden die Kampagne nicht. Das ist Quatsch.

      • jamy am 26. Februar 2011 um 17:32 Uhr

        @sike
        das ist nicht arrogant, sondern eine schlussfolgerung…
        die verstehen weder die kampagne, noch den brief, sonst wären´s keine bild leser!
        immer die fresse zu halten hat mich noch nie weitergebracht… öffentlich zu antworten find ich richtig, und wenn´s die helden (und/oder die Bild) populärer macht, sagt dass mehr über uns alle aus als über die band…

  11. mediahead am 25. Februar 2011 um 10:20 Uhr

    PS: Wir sind Helden halte ich als Band für ziemlich überbewertet. Bevor also jemand diese Keule auspacken möchte: Meine Sympathien sind im vorliegenden Fall nicht durch musik-getriebenes Fan-tum geprägt. Lasst stecken!

  12. werberocker am 25. Februar 2011 um 10:21 Uhr

    Eine gute Aktion, ein gutes Statement, eine klare Meinung.

    Ich kann zwar mit der Musik der Band nicht viel anfangen, werde mir aber am Wochenende aus Respekt alle Alben kaufen.

    Endlich mal wieder jemand, der wirklich ein Rückgrat hat und es auf eine elegante Art schafft, den Dödeln von JvM und Bild gleichzeitig in den Pool zu pissen. Und zwar vom 10er.

    Und wäre ich nicht längst vergeben, würde ich anfangen Judith den Hof zu machen. Vielleicht steht sie ja auf ältere Knacker, die nicht bei JvM arbeiten…. :-)

  13. herr stoltenhoff am 25. Februar 2011 um 10:21 Uhr

    es sind wirklich helden.
    auch wenn bei jung & matt höchstens die hälfte der geistreichen zeilen
    ankommen wird, so bräuchten wir mehr solcher „prominenten“.
    stattdessen bilden inzwischen jungelcamps und gefälschte doktorarbeiten
    die grundlage für prominenz, wie sie die bild-lesende meute haben möchte.
    danke!

  14. richard am 25. Februar 2011 um 10:34 Uhr

    ja ja die judith, wußte ja schon immer alles. hat ja auch aufgehört gwk zu studieren…und dann ihr ding durchgezogen. und klar, BILD ist an allem schuld und manipuliert die regierung. seit 68, ach was sag ich eigentlich schon immer. bla bla bla… dieser diskurs der hir nun angezetellt werden soll ist doch sowas von leicht durchschaubar nun nach einer anfrage und offenlegung dieser auf der welle schwimmen wollen… ihre bedenken zur bild kampagne hätten sie doch auch vorher äußern können…dieses statement und diese position ist auch nichts anderes als PR für die Helden nach dem Motto (wir) “…haben uns ein denkmal gebaut”

    • daniela am 25. Februar 2011 um 16:29 Uhr

      spricht da fehlgeleiteter neid aus dir?
      warum sollte judith vorher ohne trefflichen grund ihre meinung ggü der bild auf der webseite veröffentlichen? das wäre die aufmerksamkeitsgier die du beschreibst und kritisierst.
      actio = reactio und diese wurde durch die agentur ausgelöst. ich finde die vortreffliche antwort passend und bewundere den mut der veröffentlichung. in meinen augen macht es judith als menschen dadurch nur sympathischer!

    • Amo am 25. Februar 2011 um 22:46 Uhr

      ein verwirrter Ex-Kommilitone?

      • jamy am 26. Februar 2011 um 17:47 Uhr

        ?? Hallo?? wer sagt, dass die Bild die regierung manipuliert?
        sie manipuliert in erster linie die gesellschaft, oder zumindest den teil, der dafür empfänglich ist… und sie verroht die öffentliche Meinung, in dem sie tabus wie Gewalt, sex und auch noch den tod respektlos gegnüber betroffenen und reisserisch, zu teil verherrlichend darstellt…sie findet immer einen schuldigen, egal aus welchem politischen lager, denn das ist ihr egal, es geht um viel geld und auflagen, die konsequenzen zählen nicht. sie lügt und erfindet und hetzt damit auf. aber nicht die regierung. sondern die gesellschaft. das sind wir alle(stelle klar: ich les den dreck nicht, ich glaub nix, was mir einer erzählt darin erfahren zu haben,nur dass wir uns nicht missverstehen) die handwerker und die banker und jeden, der den scheiß liest und auch nur an ein sprichwörtliches körnchen wahrheit darin glaubt. indirekt beeinflusst sie wohl dadurch auch, wie gewählt wird, aber das tut nix zur sache. manipuliert werden wir (oder sie versuchens zumindest)-bei dir hats anscheinend funktioniert….
        aber die texte sind oft geil – tiefsinnig, schlau und oft beim 10. mal hören offensichtlich das ergebniss eines intelligenten künstlers!

  15. musssein am 25. Februar 2011 um 10:35 Uhr

    Abgesehen davon, ob man die öffentliche Reaktion der Band auf die JvM-Anfrage nun für kalkuliert hält oder nicht – mir als professionellem Kommunikator liegt eines leider sehr schwer in Magen:
    Es “hackt” nicht, liebe Frau Holofernes, wenn schon, dann “hakt” es.

    • gooetz am 25. Februar 2011 um 11:52 Uhr

      Nee, nee: Es HACKT!
      Als “professionellem Kommunikator” sollte Ihnen der feststehende, wenn auch umgangssprachliche Ausspruch “Ich glaube, es hackt!” geläufig sein. Gemeint ist damit nicht etwa, dass “die Sache einen Haken hat”, sondern tatsächlich so etwas wie “aufeinander einhacken”.

      Muss ja auch mal gesagt werden… ;-)

      • Nemo am 25. Februar 2011 um 14:36 Uhr

        So einen sinnbefreiten Quatsch hab’ ich ja schon lange nicht mehr gelesen.

        Die Redewendung “Ich glaube es hakt” ist eine Kurzform von “Ich glaube bei Dir hakt es” und will ausdrücken, dass es im Hirn des/der Angesprochenen hakt/langsamer abläuft/einen Hänger gibt.

      • ZilpZalp am 26. Februar 2011 um 01:21 Uhr

        Ich finde die fantsievolle Erklärung amüsant. Richtig ist, dass man vor allem im kurpfälzischen diesen Ausdruck genauso vokalisiert, wie er von den “Helden” aufgeschrieben ist. Ich bin damit grossgeworden und finde “Ich glaub, es hackt” sympathisch. Spätestens nach der neuen Rechtscheibung stünde es ihen gut an, Nemo, eher nachzufragen als zu “verbessern” – ansonsten entstünde ja gar der Eindruck, dass es bei Ihnen irgendwo hakt. Insegesamt hängt der Haken an der ganzen Sache aber doch eher im Nebelfeld der Kommunikation zwischen öffentlich (populär) oder privat (unbemerkt).

    • sonny am 25. Februar 2011 um 12:14 Uhr

      Richtig “gooetz” – Es hackt! Auch hier nachlesbar: http://www.korrekturen.de/foru.....der-hackt/

      Toller Brief! Genau das braucht die “Bild” mal. Ist doch peinlich, wie sich die “Promis” dafür alle einspannen lassen und auch noch denken, damit etwas Gutes zu tun. Bild = VOLKSverdummung. Da das Ganze nur auf dem Blog der Band zu lesen ist, halte ich es definitiv nicht für PR – und selbst wenn! Die Aussage stimmt in jedem Fall!

    • Harms am 25. Februar 2011 um 12:14 Uhr

      Wow… _professioneller Kommunikator_… beeindruckend!

      Eat this:

      Ich glaub, es hackt!
      Mit der umgangssprachlichen Redensart wird Entrüstung oder Ablehnung ausgedrückt: Ich glaub, es hackt – gib mir sofort die Tasche zurück! Hundert Euro will er für den uralten Transistor? Ich glaub, es hackt!
      Duden – Das große Buch der Zitate und Redewendungen, Mannheim 2007 [CD]

  16. Alexander am 25. Februar 2011 um 10:35 Uhr

    Eine willkommene Gelegenheit für Holofernes und die Band, sich wieder ein bisschen ins Gespräch zu bringen. Deshalb schreibt sie auch bewusst provokant und ach so frech, damit sich die ganze Angelegenheit über’s web verbreitet. Im Wesentlichen einig mit dem, was sie sagt, hätte das Ganze für mich mehr Tiefe gehabt, wenn sie mehr Stil gezeigt hätte. Schliesslich hat JvM höflich angefragt und es gehört sich eigentlich, genauso höflich zu antworten, zumal das Ziel des Angriffs die Bild-Zeitung sein muss und nicht die Agentur. Aber dazu fehlte Holofernes dann wohl doch der Mut.

    • Amo am 25. Februar 2011 um 10:42 Uhr

      Sehr mutig und so wahr.

    • Amo am 25. Februar 2011 um 10:43 Uhr

      Aber nicht dein geseiere, Alexander. Das ist hirnentleert.

      • Matt am 25. Februar 2011 um 10:56 Uhr

        @Alexander können wir mal eben die Postadresse deiner IP erfahren? Erinnert mich stark an “Klowand” damals.

    • Lana am 25. Februar 2011 um 19:10 Uhr

      Ich glaube “Wir Sind Helden” haben es nicht nötig, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Im Gegenteil, Judith Holofernes nutzt ihren Bekanntheitsgrad, um etwas zu veröffentlichen, das auch viele andere denken.

      Und dass sie dies in ihrem eigenen Stil macht stört mich nicht die Bohne. Ist doch schön, wenn jemand mal frei heraus seine Meinung kundtut, anstatt diesem leeren, politisch korrekten Geschwafel, das zu nichts führt und eigentlich nur der Ablenkung dient.

  17. Gerd am 25. Februar 2011 um 10:42 Uhr

    Hätten sie mal den Gutti gefragt, der wäre mit wehendem Haar angelaufen gekommen. Werbung für meine Freunde, Juchhuh, das Fettnäppchen fehlt mir noch.

    • Doc Holiday am 25. Februar 2011 um 14:37 Uhr

      Alles soweit richtig, bis auf das wehende Haar.

      Ansonsten Respekt vor der Aufrichtigkeit der Band-Frontfrau. Danke, sowas bräuchten wir öfter.

  18. Ingo Eric Krauss am 25. Februar 2011 um 10:47 Uhr

    Chapeau und “Hut ab”, Frau Hofmeister. Das ist “aller Ehren wert”. Finde ich treffend und darüber hinaus sehr amüsant.

  19. polyfun am 25. Februar 2011 um 10:49 Uhr

    Rspääääkt!!!!

    Großartige Antwort.

  20. Matt am 25. Februar 2011 um 10:54 Uhr

    Geiler Shitstorm.

    Aber Allgemeinbildung und richtige Lageeinschätzung
    war noch nie eine Stärke, die bei JvM gefördert wurde.

    Plump und für Awards einreichbar. So muss Werbung sein.

    Gefällt mir.

  21. 47 am 25. Februar 2011 um 10:54 Uhr

    und jvm und bild denken nur: plan aufgegangen oder auch dann nehmen wir halt juli …

  22. der nette junge am 25. Februar 2011 um 11:01 Uhr

    Thema morgen: wie 100.000 fb-user und twitterer einer genialen werbeidee auf den leim gingen.

    • Achemd Schachbrett am 25. Februar 2011 um 13:37 Uhr

      *thumbs up

  23. Reiner am 25. Februar 2011 um 11:06 Uhr

    Was ich noch viel schlimmer finde ist, das wir uns seid Jahren nicht gegen diese hetzerische Dre..postille wehren.

    Selbst Menschen die man für einigermaßen intelligent erachtet, lesen diesen Schrott und die Verkaufszahlen geben den Bildmachern auch noch Recht.

    Die Interlektuelleren denken immer “ach das interessiert mich nicht ich les den Mist ja nicht”. Das schlimme ist aber, dass wie Julia richtig sagt die Bild eben nicht harmlos ist. Und wenn man sich jetzt noch ansieht wie das Volk dem Bauernfänger von und zu Guttenberg hinterherläuft sieht man wohin das geführt hat.

  24. Nadeshda am 25. Februar 2011 um 11:07 Uhr

    Vielen Dank “Wir sind Helden” – vielen Dank Judith Holofernes.
    Unsere Gesellschaft braucht mehr Widerstand, mehr Haltung. Vor allem gegen die anhaltendene und sich ausbreitende Verblödung und Manipulation, die von sämtlichen Massenmedien tagtäglich ausgeht.

    Eine Wohltat, wenn Menschen wie Judith Holofernes mal wieder eine Meinung haben und diese äußern – und den weichgewaschenen politisch-korrekten Schmusekurs des allgemeinen Konsens verlassen. Bleibt wach und mutig und macht bitte weiter so!

    Lieben Gruß!

  25. Ich am 25. Februar 2011 um 11:10 Uhr

    Wer ernsthaft denkt, Frau Holofernes macht das nur, “um Aufmerksamkeit zu kriegen”, ist wohl schon zu sehr in der Matrix Werbung aufgegangen. Das können nur Leute schreiben, die 5 (oder eher 7) Tage die Woche im Büro sitzen und ackern, damit Jogurts, Windeln etc. “mehr Aufmerksamkeit kriegen”. Get a life! Nicht jeder ist so mainstream wie ihr.

    • Jan am 25. Februar 2011 um 15:38 Uhr

      *unterschreib*

      • spike am 25. Februar 2011 um 18:46 Uhr

        *beifallklatsch*

  26. Nadeshda am 25. Februar 2011 um 11:11 Uhr

    Vielen Dank “Wir sind Helden” – vielen Dank Judith Holofernes.
    Unsere Gesellschaft braucht mehr Widerstand, mehr Haltung. Vor allem gegen die anhaltende und sich ausbreitende Verblödung und Manipulation, die von sämtlichen Massenmedien tagtäglich ausgeht.

    Eine Wohltat, wenn Menschen wie Judith Holofernes mal wieder eine Meinung haben und diese äußern – und den weichgewaschenen politisch-korrekten Schmusekurs des allgemeinen Konsens verlassen. Bleibt wach und mutig und macht bitte weiter so!

    Gruß, Nadeshda

  27. Liz am 25. Februar 2011 um 11:14 Uhr

    pure awesomeness!

  28. Schlechti am 25. Februar 2011 um 11:15 Uhr

    Über den Ton des Briefes lässt sich sicher streiten, trotzdem hat Judith recht. Die Bildzeitung ist ein die öffentliche Meinung manipulierendes Instrument des Springer-Verlags, das sich nicht nur als Hüter von Recht und Ordnung aufspielt, sondern sich auch als provozierendes Organ des Konservatismus darstellt, was stets ausspricht, was doch angeblich alle denken. Die zum Teil menschenverachtende, verleumderische und bewusst falsche Tatsachen widerspiegelnde Berichterstattung hat starke Anleihen an die Sun und an Fox News, nur dass die deutsche Bevölkerung generell mehr reflektiert über den Unsinn, der da geschrieben wird als die amerikanische und britische. Dieses Land braucht keine Bild-Zeitung, da die journalistische Leistung dieses Mediums gen Null tendiert und alles nur auf Meinungsmache einzahlt. Das bedeutet nicht, dass man sie nicht hin und wieder auf dem Klo oder als gefundendenes Exemplar in der Bahn lesen kann. Nur, wer sich einzig und allein auf die Bild-Zeitung als Informationsquelle verlässt und dann noch das beliebte private Trash-Fernsehen konsumiert, der ist sicherlich so weit von einer fundierten Meinungsbildung entfernt wie die Bild von Qualitätsjournalismus.

    Dumm nur, dass die Wir-sind-Helden-Sängerin der Bild und der für ihre zweifelhaften Arbeitsbedingungen bekannten Agentur Jung von Matt genau das gibt, was sie wollen: Aufmerksamkeit!

    • jamy am 26. Februar 2011 um 17:51 Uhr

      dass in unserer gesellschaft auch schlechte presse eigentlich gute presse ist, sagt nur etwas über unser wertesystem aus, nicht aber über den inhalt…das kann man judith nicht zur last legen! und die alternative ist, dass die hälfte mitmacht, und der rest die fresse hält… wir wissen ja, wo das hinführt, oder?

  29. sadlh am 25. Februar 2011 um 11:25 Uhr

    Ihr seid Helden! Die ganzen Spacken die sich da für die Bild zum Kasper machen… unglaublich! LOL

  30. Peter am 25. Februar 2011 um 11:25 Uhr

    Ich find den offenen Brief blöd. Ist im Prinzip genauso ein kläglicher Versuch “Wir sind Helden” bekannter zu machen wie der von JvM aus der Bild “etwas” symphatisches zu machen. Nur diese Runde hat JvM klar für sich entschieden…

    • Ich am 25. Februar 2011 um 11:33 Uhr

      Bekanntmachen! Presse! PR! TKPs! Kunden! Konsum!
      Alter, denk mal in anderen Kategorien.

    • Mike am 25. Februar 2011 um 15:31 Uhr

      Könntest du das mal bitte etwas genauer ausführen?

      • Inmedialis am 26. Februar 2011 um 15:22 Uhr

        Dem Kommentator “Peter” wird hier, unter Annahme eines eingeschränkten Blickwinkels aufgrund vermuteter langjähriger Tätigkeit im beruflichen Umfeld der Medienbranche, empfohlen, die durch eine solche Umgebung bedingte, monokausale Sicht- und Denkweise zu verlassen. Die verwendeten Schlagwörter “Presse, TPK, etc.” repräsentieren dabei die einem solchen Umfeld zueigenen Begrifflichkeiten, welche gleichermaßen die dem Kommentator “Peter” zugeordnete geistige Haltung respektive Äußerungsweise widerspiegeln. Umgangssprachlich auch: “Glotz ma’ über deinen Tellerrand!”

  31. M. am 25. Februar 2011 um 11:35 Uhr

    Dass JvM mit dieser Reaktion wohl eher NICHT gerechnet und sie nicht einkalkuliert hat, dafür spricht die dünnhäutige, schwer unsouveräne Antwort der Agentur:

    http://jetzt.sueddeutsche.de/t.....#texttitel

    • Olaf Kolbrück am 25. Februar 2011 um 11:42 Uhr

      Das dort ist ein Fake, man kann es auch Satire nennen

      • M. am 25. Februar 2011 um 11:47 Uhr

        Sicher?
        Dann hat jemand aber verdammt gut den Ton von JvM getroffen!

      • anton strumpf am 25. Februar 2011 um 12:14 Uhr

        Gehört es zur “Conditio sine qua non” des Verhältnisses zwischen Agentur und Auftraggeber, dass erstere sich mit Haut & Haaren gehorsamst den Zielen und Philosophien des Auftraggebers verpflichtet?
        Meine Güte.Holofernes zielte auf Bild. Jetzt wirft sich JvM dazwischen und möchte die Kugel mit den Zähnen auffangen? Geht es noch ein wenig lächerlicher?

    • Psy am 25. Februar 2011 um 13:39 Uhr

      Genau das meine ich. Die meisten Menschen können nur sagen “Bild ist blöd” und verstehen dann simpelste Satire nicht und erzählen dann wieder rum, JvM hätte eine “dumme” Antwort geschrieben und fühlen sich als “gute Menschen” und rennen gleichzeitig Stolz und Kopfschüttelnd, aber hochnäsig durch die Welt. Ekelhaft. Schade, dass viele Menschen nicht wissen, wie dumm sie eigentlich wirklich sind.

      • M. am 25. Februar 2011 um 16:55 Uhr

        Danke dafür, dass ich es nun weiß, Psy.

    • Doc Holiday am 25. Februar 2011 um 14:55 Uhr

      “Unsere Art-Direktoren (die gerade hart für eine 68-Stunden-Woche kämpfen!)…” – dieses Bekenntnis könnte teuer werden für JvM, 28 Stunden über dem Limit, ich glaub´ es hackt ! Und versichert sind die armen Art-Direktoren auch nicht, wenn was passiert.

  32. Norbert (Nordbergh) Diedrich am 25. Februar 2011 um 12:20 Uhr

    Interessante Erfahrung in eigener Sache zu dieser Geschichte gemacht. Die will ich mal mitteilen:
    Geschichte gelesen + eigene Meinung zu Bild UND Bild-Kampagne bestätigt gefunden + auch ordentlich bei Twitter “losgehustet” + gefakte Antwort von JvM gelesen UND geglaubt + wieder “losgehustet” + dann auf Fake aufmerksam geworden. Tja, da bin ich also mal klassisch jemandem auf den Leim gegangen. JvM hat jetzt also Einen “gut” bei mir.

    Aber dass wir uns nicht missverstehen! a) Ich halte die BILD immer schon für ein waghalsiges Manöver aus Kommerz, Journalismus, Groschen-Prosa und Verantwortungslosigkeit. b) Wenn mich überhaupt noch irgendeine Werbung aufregt, dann Werbung dafür. BILD-Kampagnen halten sich inhaltlich so unerbittlich an die wenig schmeichelhaften, intellektuellen Vorgaben der Zielgruppen, die sie als “seriöse” Zeitung wahrnehmen.
    Und darüber hinaus meine ich: die Kunden einer Agentur spiegeln immer auch den Geist einer Agentur wider.

    • Sebastian am 27. Februar 2011 um 08:13 Uhr

      @HerrDiedrich: Zu Ihrer These “Summer der Kunden = Geist der Agentur”: Ich fände ja so einen offenen Entrüstungs-Brief von, sagen wir mal, nordpol oder irgendeiner anderen Super-Kreativ-Klitsche z.B. auf eine Pitch-Einladung der Bild noch viel viel witziger. Glaube nur, dass wir das nicht erleben werden…

  33. staiger am 25. Februar 2011 um 12:22 Uhr

    was bitteschön sollte es bringen, wenn man im privaten kämmerlein seinen ganz persönlichen protest gegen die BILD zeitung zum ausdruck bringt.
    frau holofernes ist eine öffentliche person und deshalb sagt sie überraschenderweise dinge öffentlich.
    und wenn es zehnmal werbung für ihr neues album ist. der text ist lustig zu lesen und ich habe mich sehr gefreut, genauso wie ich mich darüber freue, wenn charlotte roche dem herrn dieckmann bescheinigt, dass er ein schlechter mensch ist oder kanye west herrn bush unterstellt, dass ihm die schwarzen in den USA egal sind.
    es tut enfach gut, wenn jemand die wahrheit sagt – in aller öffentlichkeit – und wenn es nur deshalb ist, dass man die eigene meinung bestätigt sieht.

  34. Gila (Marketing auf Abruf) am 25. Februar 2011 um 12:26 Uhr

    Danke! Sie spricht mir aus dem Herzen… Ich habe vor jedem Promi, der bisher bei der Kampagne mitmachte, das letzte Fitzelchen Respekt verloren.

    Bild ist kein harmloses Entertainment – und harmlos-bissige Kommentare ändern nichts daran, dass jede gekaufte Zeitung, egal aus welchem Grund sie gekauft wurde, eine perfide Kriegsmaschinerie finanziert.

  35. Andreas am 25. Februar 2011 um 12:31 Uhr

    Peinlich ist nur die Tatsache, dass so ziemlich jeder, der sich hier über die Bild aufregt, sie oft wenn nicht sogar täglich zumindest online liest. Für eine Zeitung die niemand kauf, für ein Nachrichtenportal das niemand liest sprechen die Zahlen aber eine andere Sprache ;) .

    • jamy am 26. Februar 2011 um 17:54 Uhr

      ICH NICHT! haltlose unterstellung, das verbitte ich mir,nur mal nicht von sich auf andere schließen!

  36. Angelika am 25. Februar 2011 um 12:41 Uhr

    Cool! Ich kaufe noch heute die neue Platte von “Wir sid Helden” – soviel Chuzpe und so eine geile Aktion unterstütze ich gern! Bin ab sofort Fan der Band und vor allem der Sängerin!

    • Psy am 25. Februar 2011 um 13:34 Uhr

      dumm

    • hugo am 25. Februar 2011 um 21:58 Uhr

      warum ? deswegen wird die musik und ihr schlechter gesang doch nicht plötzlich gut, oder gar hörbar.

      ich glaube nicht das bild diesen “offenen”- brief auch nur für 5 cent interessiert. ich glaube eher judith und ihre combo brauchten einfach nur bisschen werbung in eigener sache (das letzte album hat sich ja ziemlich mieserabel verkauft)

  37. eska am 25. Februar 2011 um 13:09 Uhr

    An alle, die sich darüber aufregen, dass eigentlich BILD der Adressat des Briefes sein müsste und nicht die jungen, matten Werber:
    Nochmal lesen, bitte. Diesmal mit eingeschaltetem Verstand.

    Es geht nicht nur um die Zeitung und ihre zweifelhaften Ziele und Methoden. Es geht auch um die Werbebranche, die sich diesen Zielen an den Hals schmeißt, sich prostituiert und dabei ziemilch plump vorgeht.
    Wie doof kann man sein, ein Testimonial anzufragen ohne sich eingehend mit ihm beschäftigt zu haben? Wer nur ein paar Liedtexte von WsH kennt, weiß, dass eine solche Anfrage aussichtslos ist. Wer nur einmal die Leadsängerin in einer Talkrunde erlebt hat (was in letzter Zeit glücklicherweise als Abwechslung des ewig gleichen Gelabers hin und wieder möglich war), der wäre gar nicht auf die Idee gekommen, ausgerechnet WsH für diese Kampagne anzufragen.
    Holofernes’ Antwort kritisiert nicht nur die Zeitung (aufs schärfste), sondern auch und zu recht die Werber und ihre perfiden Methoden. Und deshalb ist die Antwort gut, gerechtfertigt und sollte allen in der Branche einmal zu denken geben.

    Danke! (Auch an diesen Blog. Hätte ich nicht gedacht.)

    • pv am 25. Februar 2011 um 14:31 Uhr

      und was wäre, wenn man ihn ausgiebig studiert hatte und genau deswegen so agierte?

      • Lana am 25. Februar 2011 um 19:16 Uhr

        also eine große, inszinierte Werbekampagne, in der WSH unfreiwillig doch Werbung machen für Bild? Ist natürlich ne Überlegung wert, aber ich kann es mir nicht vorstellen…

  38. Chris am 25. Februar 2011 um 13:12 Uhr

    Testimonials sind einfach kacke egal ob für ne Zeitung oder Gummibärchen…das jung von Matt das noch nicht geschnallt hatte is mir eh ein Rätsel, dabei werden die in Werbekreisen ja angeblich so hoch gehandelt(okay das will nix heißen, die Uni Bayreuth war auch mal renomiert). ich dachte nur seit Manfred Krugs Telekom-Bauchlandung wären Testimonals in der deutschen Medienlandschaft als abgelutscht und unwirksam verschriehen. Hatte mich eh gewundert wer den Bildmüll noch auf die Masche vertickert, na jetzt weis Ich’s. aber jetzt vor die wahl gestellt, ob ich lieber Bild lese oder ‘wir sind helden’ hören würde (was ich beides nicht tue) ich würd mich für die Helden entscheiden, weil die anscheinend wenigstens Eier haben. *thumps up*

  39. Brainy am 25. Februar 2011 um 13:13 Uhr

    Super!!! Aus der Seele gesprochen

  40. Psy am 25. Februar 2011 um 13:31 Uhr

    Ich habe sehr gelacht beim Lesen des “Briefes”. Allerdings hätte ich es “besser gefunden”, wenn WsH diese Reaktion als normal-geheime E-Mail zurück an die Werbeagentur gesendet hätten und Selbige diesen dann veröffentlicht hätte.
    Dann hätten viele Beiträge hier auch ihre Daseinsberechtigung von wegen “einkalkuliert” etc.
    So entsteht für mich persönlich der kleine, fade Beigeschmack, dass sich WsH wie viele Ökofutzis und Neu-Kreuzberger auch irgendwie nur profilieren wollten. So dieses “Guckt mal, wie cool wir sind!” – Prinzip.
    Grundsätzlich ist inhaltlich an dem Brief allerdings nicht viel auszusetzen, auch wenn es schade ist, dass viele Leute, die die Bild “aus Prinzip” nicht lesen, da sie sich für etwas Besseres halten (und die Zeitung unkreativ noch “BLÖD” betiteln) sich jetzt wieder bestärkt und auf der “Gewinnerseite” fühlen, dabei sind es gerade Studenten und andere halbgebildete, die ein größeres Schwarz/Weiß-Denken in sich tragen und vor Ignoranz nur so strotzen und Stolz für ihr “ich lese lieber Junge Welt”-Verhalten empfinden, dabei ist das Engstirniger als sämtliche Bild-Artikel. Denn Bild ist die journalistisch-investigativ imposanteste Zeitung respektive AS die imposanteste Verlagsgruppe Europas, mit unfassbar viel Macht – mehr Macht als Politik und Wirtschaft zusammen. DAS ist die Problematik um die es in dem “Brief” geht, aber jeder, der jetzt sagt “Bild macht blöd und jeder, der die liest ist dumm – ich bin besser und trinke gerne Bionade” erkennt einfach nicht, dass er eigentlich einfach nur WIRKLICH dumm ist und die Gesellschaft nicht versteht.

    • Psy am 25. Februar 2011 um 13:49 Uhr

      nur um primitivsten Kommentaren vorzubeugen, nein ich lese die Bild nicht, ich glaube nicht an den Sinn von Zeitungen.

    • Amo am 25. Februar 2011 um 22:31 Uhr

      Kann es sein, dass deine Meinung auch recht klischeegetränkt ist? “Bionade-trinkende Neu-Kreuzberger” – da hält sich aber jemand für die Speerspitze der Intelligenzia mit Alleinvetretungsbefugnis.

      Ich versteht auch gar nicht, was du willst. Bist du sauer, weil die JvM dich nicht gefragt hat?

      Spass beiseite:
      Jeder, der sich kritisch mit der BLÖD (sorry, unkreativ) auseinandersetzt, verdient meinen Respekt. Denn er hebt sich schonmal ab, von der tumben Masse, die konsumiert ohne zu hinterfragen und die sich dann als Wahl-, Klatsch- und Konsumvieh wie gewünscht manövrieren lässt.

      Anstatt genau darüber zu sprechen, kommen Leute wie du daher, die sich darüer aufregen, dass jemand seine Meinung öffentlich macht.

      Um dann gleich das Totschlagargument hinterherzuschieben: Wer sowas öffentlich macht, ist selbst Böse und somit Teil des Systems.

      David hätte einfach zu Hause bleiben sollen damit er nicht als Angeber mit Schleuder dasteht. Dieser Wichtigtuer.

    • jamy am 26. Februar 2011 um 18:15 Uhr

      investigativ heißt das also,was die machen. aha, wieder was gelernt,danke. ich dachte bisher, das wäre eher kreativ, aber jedem seine meinung, nicht wahr?

      aber imposant, ja, das kommt hin, imposant in der dreistigkeit und im opportunismus, der zum ausdruck kommt.

      die “unfassbare” macht gibst du ihnen. über mich haben sie keine. MEHR macht als politik & wirtschaft zusammen? davon träumen die (und du?)

      und wer cool ist, kann auch ruhig mal dazu stehen und darüber reden; immer diese pseudo-bescheidenheit (denn wer bescheiden tut, steht besser da,und tut oft nur deshalb bescheiden, obwohl er sich insgeheim ganz toll findet, da beißt sich die schlange in den schwanz)

      engstirnig ist, zu behaupten, ganz deutschland “bildet” sich über entweder die bild oder a la junge welt.DAS nenn ich mal “schwarz-weiß” denken.

      die bild macht nicht blöd, sondern nur wer blöd ist, gibt dafür geld aus; sie macht evtl. noch blöder, ja; und verbreitet halbbildung, die du ja allen bild-gegnern unterstellst. ignoranz an sich ist keine untugend, aber ignoranz mit vorurteilen und gefährlichem halbwissen zu füttern ist unter aller sau.

      naja. du liest ja keine zeitung, schaust wahrscheinlich auch kein tv und bist weder stolz, hochnäsig noch dumm, das hab ich gemerkt… dumm ist, wer nicht versteht, dass er selbst teil der “gesellschaft” ist;
      daraus folgt, dass der, der sich selbst & seine motive weder hinterfragt noch versteht, die “gesellschaft” nie verstehen kann.
      ich meine dich.
      aber die simpelste satire, die verstehst du ja gottlob, dann ist ja alles gut, du schlaus kerlchen , du!

  41. Jan-Erik am 25. Februar 2011 um 13:50 Uhr

    :) Ihr alle liefert bessere Unterhaltung als die BILD, JvM und diese Band zusammen.

  42. Armselig am 25. Februar 2011 um 13:55 Uhr

    Jaja, da hat’s die Studienabbrecherin und Konsumkritikerin Holofernes der BILD aber mal richtig gegeben. Die hält die BILD wahrscheinlich nicht nur für den Verursacher von Klimawandel, Hungersnöten und Erdbeben, sondern angesichts ihres Kommentares

    “Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument — nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.”

    auch für den Nachfolger des Völkischen Beobachters.

    So nicht, Holofernes!

    Oder, um es mit ihren Worten auszudrücken, die wie eine Faust auf ihr eigenes Auge passen:

    “Und dann denken sich diese Promis, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, irgendeine pseudo -​distanziertes Gewäsch aus, irgendwas “total Spitzfindiges”, oder Clever-​ Unverbindliches, oder Überhebliches, oder… Und glauben, so kämen sie aus der Nummer raus, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Und haben trotzdem unheimlich viele saudumme Menschen erreicht! Hurra.”

  43. Klaas Kramer am 25. Februar 2011 um 14:24 Uhr

    Mich überrascht eigentlich nur, dass Jung von Matt solche gestelzten Briefe verfasst.

  44. Uwe am 25. Februar 2011 um 14:27 Uhr

    Respekt das mal jemand den Mut hat und öffentlich NEIN zur BILD zu sagen.
    Wenn es auch zu erst die Werbeagentur trifft so ist doch klar ersichtlich die Zeitung mit den 4 Buchstaben gemeint.

    Wenn man sich deren Gebaren mal genauer zu gemüte führt muss man eigentlich zu dem Schluss kommen, das diese Zeitung im Namen der Wahrheit in Deutschland verboten werden sollte.

    Ich bin ganz klar gegen Zensur aber genauso klar bin ich gegen die Verbreitung von Unwahrheiten und Meinungsmache gegen Einzelne und/oder Gruppen die einem grade nicht passen!
    Wenn dann noch die Menschenrechte so zurecht gebogen werden wie es grade in den Kontext passt dann sehe ich schwarz.

    • Inmedialis am 26. Februar 2011 um 15:52 Uhr

      Wahr ist, was jeder Einzelne für wahr hält. Jeder Wunsch nach Verbot, Zensur bzw. Einschränkung der (Presse-)Freiheit ist ein überhebliches Ansinnen, dem der faulige Gestank einer nur eigene Wahrheiten sprechenden Mundhöhle innewohnt. Jeder Mensch hat zu jeder Zeit das Recht frei zu denken und die eigene Sicht der Dinge zu verlassen. Ob der Einzelne dieses Recht für sich beansprucht, steht freilich auf einem anderen Blatt.

  45. Franko am 25. Februar 2011 um 15:37 Uhr

    Respekt für die Klugheit und den Mut der Dame und der Band. Danke für diesen offenen Brief. Hoffentlich verdirbt euch das nicht die Karriere!

    • hugo am 25. Februar 2011 um 22:04 Uhr

      welche karriere ? die ist doch eh schon laaaange vorrüber !!!

  46. dimo am 25. Februar 2011 um 15:38 Uhr

    Bin geteilter Meinung. Aber jemand der erstmal halt macht und überlegt hat zumindest für das Hinterfragen von Mechanismen Respekt verdient.

  47. ramses101 am 25. Februar 2011 um 15:48 Uhr

    Heute ist übrigens die neue Maxi von WsH erschienen.

    http://tinyurl.com/4v5gdvx

  48. Phil am 25. Februar 2011 um 16:31 Uhr

    Aus der Reihe “Und plötzlich merkt man’s.”

    Ich habe mir einen grossen Teil der comments hier durchgelesen und ich denk, man kann es leicht auf einen nenner bringen: Es ist sinnlos darüber zu streiten, denn ihr seid ALLE total banane. Und das gilt für alle ausser jan-eric.. Also auch für die, die das gesagt haben, was ich gesagt hätte…

    • jamy am 26. Februar 2011 um 18:16 Uhr

      aber spaß machts trotzdem, oder? ;-)

  49. laechs am 25. Februar 2011 um 17:01 Uhr

    Joa aber schoen Musikvideos fuer Viva und Mtv machen die ja gaaaar nix mit der Volksverdummung zu tun haben.
    Mal davon ab das die einzigen die wirklich was von ihrem aufmuepfigem Brief haben die Bild und Jung + Matt sind.
    Hauptsache dagegen.

  50. Dn am 25. Februar 2011 um 17:18 Uhr

    Ich schließe mich an:
    Als Prominenter der BILD den Stinkefinger zu zeigen, ist an keiner Stelle Werbung oder wie auch immer verwinkelte Promo für die BILD.
    Besonders nicht mit diesen klaren harten Worten.

    Schließlich wären nach der Logik kritische Adbusters oder Aktionen der Yes Man dann auch Werbung für die betreffenden Firmen.
    Oder Gerichtsprozesse und Anklagen, Werbung für begangene Straftaten.

    Nike wird nicht hipper, umso bekannter wird, unter welchen Arbeitsbedingungen deren Schuhe in Asien für 2$ hergestellt werden, die hier für 80$ in den Läden stehen.

    Das Ansehen Berlusconis steigt nicht, durch die mediale Berichterstattung und öffentliche Auseinandersetzung mit den Vorwürfen Sex mit Minderjährigen gehabt zu haben, oder in Amtsmissbrauch und Bestechung verwickelt zu sein.

    Und in welcher Weise sollte nun die BILD denn MAL BITTE GANZ KONKRET davon profitieren können?!?!

    • hugo am 25. Februar 2011 um 22:18 Uhr

      sie werden nicht davon proftieren. müssen sie aber auch nicht. denn es warten hinter jeder ecke noch 1o “stars” die da mimitmachen werden.

      wenn wsh einfach nein gesagt hätten, wäre die sache gut gewesen. bestmmt gab es auch voher schon anfragen an andere “stars” die nein gesagt haben. aber dieser offene brief sorgt nur dafür das bild noch mehr aufmerksamkeit bekommt.

      hier etwas aus dem tagesspiegel:

      Die Frage ist nun: Wem hilft gerade in diesem Zusammenhang die Empörung über “Bild”? Am ehesten doch “Bild”, oder? Denn das ist doch das Allerallerperfideste an der Kampagne, an Werbekampagnen im Allgemeinen: dass jede Form von Aufmerksamkeit gut ist. In Ihrem offenen Brief an die Werber der Agentur “Jung von Matt” zitieren Sie Marshall McLuhan: “Ich hab wahrscheinlich mit der Hälfte von euch studiert, und ich weiß, dass ihr im ersten Semester lernt, dass das Medium die Botschaft ist.” Das schreiben Sie, obwohl Sie im nächsten Satz zugestehen, “dass ihr, zumindest in einem sehr spezialisierten Teil eures Gehirns, genau wisst, was ihr tut”. Und ja genau, das wissen sie, die solches tun: Sie erzeugen Aufmerksamkeit, das ist ihr Medium, und exakt diesem Medium geben Sie, liebe Frau Holofernes, eine neue Form. In gewisser Weise könnte man sagen: Sie ergänzen die offizielle Plakatkampagne um eine virale Substruktur. Ihre Äußerung mag “Bild”-kritisch sein, Ihre Botschaft ist es unwillkürlich nicht. Die ist allein: Es wird über “Bild” geredet, das ist gut für “Bild”. Sie wollten nicht mit einem “Bild”-kritischen Statement in einem “Bild”-Plakat erscheinen, letztendlich plakatieren Sie viel breiter: “Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument”, den Satz, den Sie nirgendwo lesen wollten, speisen Sie höchstselbst ins Netz, und die Werber der “Bild” lachen sich – traurig, aber wahr – ins Fäustchen.

      • Inmedialis am 26. Februar 2011 um 15:59 Uhr

        Dieses “Jede-Aufmerksamkeit-ist-eine-gute-Aufmerksamkeit” halte ich in Zeiten von Social Media Monitoring für ein Auslaufmodell.

  51. GerhardHenschel am 25. Februar 2011 um 17:19 Uhr

    Das einzig unverschämte an dieser Antwort ist, dass Gerhard Henschels “Gossenreport” nicht zitiert wird (“Sexual-Klatsch-Kloake”).

  52. rezeptfuerkenner am 25. Februar 2011 um 17:48 Uhr

    Oh, jetzt da ich Frau Holofernes wieder total Alternativ finde würde ich mir gerne was neues von denen anhören, schade das nichts erschienen ist…wie?

    http://rezeptfuerkenner.blogsp.....25/zufall/

    Na das ist ja toll!

    • Helden??? am 25. Februar 2011 um 18:05 Uhr

      brilliante Promo Frau Holofernes…

  53. kluunie am 25. Februar 2011 um 18:47 Uhr

    Danke! Jede Wahrheit braucht Helden die sie mutig aussprechen.
    Endlich hat einer die Courage!
    Empört Euch

  54. nicole am 25. Februar 2011 um 19:22 Uhr

    ich kann beide nicht leiden und beide werden niemals an mir einen cent verdienen.

  55. Victor am 25. Februar 2011 um 19:48 Uhr

    Ich verstehe diese kleinliche Diskussion hier nicht. Ich gehöre nicht im entferntesten zu den Fans der Band, aber ein Statement hierzu finde ich erfreulich. Man muß sich fragen was die kompletten anderen Köppe von Lindenberg bis Genscher sich gedacht haben bei diesem Massenverdummungsblatt BILD mitzumachen. Bei Till Schweiger und Sarah Connors ist es ja IQ-bedingt….

  56. mojo am 25. Februar 2011 um 19:54 Uhr

    guter brief. ist wirklich eklig, all diese leute mit harmlos-kritischen sprüchen reklame für das mistblatt machen zu sehen. wenigstens ein bisschen moral, anstand wäre schöner.

  57. wolfgang am 25. Februar 2011 um 19:55 Uhr

    perfekt. Wir sind helden haben inhaltlich richtig reagiert…
    Perfekt leider auch für „bild”. Einen solchen hype schafft man mit seriöser pressearbeit nicht…

    • Dn am 25. Februar 2011 um 20:13 Uhr

      Ein Hype, der der BILD allerdings wenig nützt…., und schmecken dürfte, wie man auch daran sieht, dass das Propanda-Blatt keine Meldung darüber verliert.

    • Dn am 25. Februar 2011 um 20:18 Uhr

      Ironischerweise haben WIR SIND HELDEN auch zeitlich richtig reagiert:

      In einer Woche, in der BILD meint, mal wieder die Politik mitgestalten zu können – mit fragwürden (erpresserischen) “Volksmehrheits”-Umfragen, betreffend ihres Schützlings zu Guttenberg.

  58. Bernadette am 25. Februar 2011 um 22:35 Uhr

    Danke, Judith!

  59. ||| tomas jay am 25. Februar 2011 um 22:58 Uhr

    Nichts sagen geht nicht.
    Also, liebe Helden: Alles richtig gemacht.

    @Jung von Matt: Wir hätten da einen Verteidigungsminister im Angebot.
    Und bevor der ins Dschungelcamp muss …

  60. Jo Weber am 25. Februar 2011 um 23:31 Uhr

    Liebe BILD-Kritiker,
    derjenige von euch, der noch nie eine BILD-Zeitung gelesen hat, werfe bitte den ersten Stein.
    Ich unterstelle “Wir sind Helden” keine Kalkulation, doch sind sie sich sicher auch bewusst, dass eine derartige Kritik der BILD der “Werbung in eigener Sache” dient.
    Diese Reaktion ist meiner Ansicht nach völlig überzogen.
    Noch dazu ist es anmaßend, die Leser der BILD als “saudumm” zu titulieren. Denn die gebildeten BILD-Leser wissen mit den bewusst meinungsbildenen Artikeln der Zeitung umugehen. Nicht jeder, der BILD liest, glaubt, was in ihr geschrieben steht!
    Die Band kritisiert die Zeitung, profitiert aber gleichzeitig mit ihrer Kritig von Ihrem Stellenwert.
    So etwas kann man als Doppelmoral auslegen.

    • seven am 26. Februar 2011 um 01:23 Uhr

      mit anderen Worten: Die BILD ist so groß, mit der darf man sich nicht anlegen.
      Oder: Wer die BILD kritisiert, profitiert von Ihrer Bekanntheit?

      Schwachsinn!

      Wer wollte denn hier von wem profitieren? Die BILD von den Helden. Und die haben ihr geantwortet wie es sich gehört – mit einem deutlichen Fuckfinger. Und natürlich öffentlich. Sind schließlich Künstler. Öffentliche Statements sind Ihr Beruf.

      Warum sollte das der BILD nützen? Aufmerksamkeit ist nicht alles.

      Die Bild ist ein Drecksblatt. Egal, ob ich schon mal eine gelesen habe. Kaufen tu ich sie nicht.

      • Jo Weber am 26. Februar 2011 um 08:37 Uhr

        Lieber Seven,

        mir gefällt nur diese einseitige Kritik hier nicht.
        Niemand wird gezwungen, die Zeitung zu lesen. Trotzdem will jeder seine Meinung zu ihr abgeben. Und viele geben es gar nicht zu, die BILD zu lesen. Trotzdem sind es täglich fast 10 Mio die in die BILD geschaut haben.

        Und mit deinem Vokabular und deiner Ausdrucksweise passt du eigentlich absolut in die Zielgruppe der BILD.

        Also denk mal drüber nach. ;-)

      • seven am 27. Februar 2011 um 06:21 Uhr

        @Jo

        Dein Argument wird durch Wiederholung nicht richtiger. Ich lasse mir nicht den Mund verbieten, nur weil die BILD lauter schreien kann als ich.

        Dass Du mich der BILD-Zielgruppe zurechnest nehm ich mal als billiges ad hominem hin. Back Dir n Keks.

        (@ Interface:steht das hier jetzt eigentlich unter Jos Beitrag?)

    • vren am 26. Februar 2011 um 02:38 Uhr

      Tun wir doch nicht so, als seien wir selbst vor solchen Zwickmühlen sicher. Jedes Hintreten in die Öffentlichkeit bringt doch immer den Verdacht mit sich, Selbstvermarktung zu betreiben. Ist fraglich, ob Schweigen, Verweigern, Nicht-Wehren die bessere Methode ist.
      Irgendwie MUSSTE J.Holofernes darauf ja antworten. Ich finde, innerhalb der Möglichkeiten, die sie hatte, hat sie eine sehr respektabele Lösung gewählt. Eine politische Haltung zu äußern und zu publizieren heißt ja auch nicht automatisch, dass man insgeheim die politische Haltung der Gegenseite bewirbt. Sondern zur Diskussion stellt. Und für Überzeugung wirbt.
      Andere dachten wohl pragmatisch, “Hach Gott, seis drum, 10.000 Euro für einen guten Zweck”. Auch eine Möglichkeit, aber es wurde wirklich mal Zeit, dass man auch mal von jemandem hört, der das ablehnt.
      Ich finde es sehr bereichernd, das eigene Unwohlsein gegenüber dieser Kampagne endlich in beredten Worten formuliert zu sehen. Danke dafür, Judith!

      • Sir Ron am 26. Februar 2011 um 12:46 Uhr

        Da stimme ich Dir vollkommen zu. Dieses Wegschauen aufgrund der Angst sich populär zu machen oder andere bei jeder Aktion der Medienhurerei zu beschimpfen ist leider weit verbreitet. Trotz des 1A Statements werde ich keine PLatten von WsH kaufen, diese Botschaft ist bei mir auch auf keiner Metaebene angekommen.
        Zudem finde ich es gut, dass Holofernes auf die allgemeine Gutmenschenmentalität diverser Promis durch Spenden oder deren Aufruffe aufmerksam macht, deren Höhepunkt sich in der Suhlerei auf Charitygalas ergießt. Einfach ekelhaft dieses vorgeschobene “soziale Engagement”. Aber wie sof oft: umso mehr auf etwas aufmerksam gemacht wird, desto wahrscheinlicher verdient es diese Aufmerksamkeit nicht bzw. steht etwas dahinter. Den meisten feinen Damen und Herren auf den roten Teppichen gilt das wohl ebenso ;)

    • jamy am 26. Februar 2011 um 18:19 Uhr

      *stein werf*
      (ausnahme: die Schlagzeile der 1. seite, die mir in der tankstelle bei jedem besuch an der kasse zwangs-zugeführt wird)

  61. Tobias am 26. Februar 2011 um 02:04 Uhr

    Mein Publizistik-Prof hat mal gesagt, “man muss die BILD lesen, um zu wissen, was der Feind denkt”…

  62. Nina am 26. Februar 2011 um 08:17 Uhr

    Indignez-vous! Blöd ist ein verabscheuungswürdiges Produkt, ein gefährliches politisches Instrument, und wer kein Bock auf Demokratie nach Lügenbaron-Art hat sollte es jetzt tun.

    Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun” (Max Goldt)

    Das Empören steht am Amfang, und Judith sieht halt nicht nur gut aus, kann singen und hat Talent, sie hat auch die eigene Plattform ist gebildelt, eloquent und hat Popo in der Hose!

    Mühlespiel gewonnen, bravo Judith!

    • Anton Strumpf am 26. Februar 2011 um 09:52 Uhr

      Max Gold hat fast Recht. Allerdings sind viele MA bei Bild nicht nur schlecht. Die meisten sind zudem schlicht verwirrt in verschiedensten Spielarten.
      Was ich an der Veröffentlichung von WsH berückend finde ist:
      Von nun an, werden die ABC-Promis sich nicht mehr so einfach und bewußt(seins)los auf die Plakate mogeln können.
      Sollten vor diesem Hintergrund die Promis ausgehen, könnte die Kampagne eventuell mit Zootieren fortgesetzt werden. Beutelratten,Erdmännchen, Quallen, Springböcke, Koalas
      etc. emotional aufgeladen aber mit kritischen Untertiteln.

      • Jo Weber am 26. Februar 2011 um 14:20 Uhr

        Mein lieber Anton,

        dein Kommentar:
        “Allerdings sind viele MA bei Bild nicht nur schlecht. Die meisten sind zudem schlicht verwirrt in verschiedensten Spielarten.”

        Findest du, dass du dir ein Urteil über Mitarbeiter der BILD machen solltest?
        Ich selbst habe die letzten 4 Jahre für Zeitung gearbeitet.

        Dein Kommentar zeugt einfach nur davon, dass du mit dem Strom schwimmen möchtest, nach dem Motto “Hauptsache ich sage hier was gegen die BILD, egal was.”

        Aber bevor du teilweise tolle, intelligente Menschen mit Familien und Kindern angreifst, solltest du dir lieber sicher sein, dass dú weißt, wovon du sprichst.

        Alles andere zeugt einfach nur von Dummheit.

        Viele Grüße.

      • Anton Strumpf am 26. Februar 2011 um 15:19 Uhr

        Lieber Joe Weber,

        ich korrigiere mich: Nicht die meisten MA sind verwirrt, tausche Formulierung gegen “ein erstaunlich hoher Anteil”.
        Ist mit Zeitung in Deinem Kommentar die Bild gemeint?
        Und was machst Du jetzt? Hast Du etwas Besseres gefunden? Ich will es mal hoffen. Als was hast Du denn dort gearbeitet?
        Und glaub’ es oder lass’ es. Ich weiß worüber ich rede. Das Urteil über diese Zeitung und ihre Macher ist nicht angelesen.
        Bleib bitte gelassen. Schließlich habe ich versucht, das Verdikt Max Goldts über die Bildmenschen zu relativieren. Denn Verwirrtheit ist im glücklichen Falle ein vorübergehender Zustand.

  63. Achim am 26. Februar 2011 um 08:58 Uhr

    Ehrlich gesagt, ganz schön menschenverachtend, Millionen Bildleser als “saudumme Menschen” zu bezeichnen. Jeder, der die Bild liest, ist also blöd und jeder der ihre politische Meinung teilt, gefährlich? Ziemlich faschistoides Weltbild meiner Meinung nach.

    • Jo Weber am 26. Februar 2011 um 14:29 Uhr

      Lieber Achim,

      danke, du sprichst mir aus der Seele.

      Mir gefällt hier diese einseitige Kritik auch nicht.
      Niemand wird gezwungen, die Zeitung zu lesen. Trotzdem will jeder seine Meinung zu ihr abgeben. Und viele geben es gar nicht zu, die BILD zu lesen. Trotzdem sind es täglich etwa 10 Mio, die in die BILD geschaut haben.

      Und die meisten Leser sind sich ja auch darüber bewusst, dass vieles in der Zeitung Meinungsmache oder nicht unbedingt ganz der Wahrheit entsprechend dargestellt ist.
      Der intelligente Leser weiß aber mit dem Medium umzugehen.

      Man wirft der BILD Meinungsmache vor. Aber auf dieser Seite passiert doch genau dasselbe, finde ich.

      Den meisten geht es hier, denke ich, darum, einfach mit dem Strom zu schwimmen und irgendeine Meinung gegen die BILD mitzuteilen.

      Also stehen wir da doch einfach drüber. :-)

      Viele Grüße.

      • jamy am 26. Februar 2011 um 18:26 Uhr

        lieber jo weber.
        solltest du tatsächlich für die bild gearbeitet haben, (was du weder zugibst noch bestreitest, sehr suspekt) fände ich das ethisch, menschlich und moralisch verwerflich. und die “tollen, intelligenten Menschen sollten sich mal überlegen, was sie ihren kindern und fanilien vorleben. wer sich als angeblich intelligenter mensch für diese zeitung hergibt, hat meiner meinung nach keinerlei moralisches verantwortungsbewusstsein) und ja, wer das liest (und deiner meinung nach wissentlich dafür zahlt, angelogen zu werden) ist wirklich saudumm. wie man “mit dem strom” schwimmen kann, wenn man die 10 mio angreift, versteh ich auch nicht. der “intelligente” leser liest das nur zur erheiterung, oder, am allerbesten GAR nicht.

  64. Markus am 26. Februar 2011 um 09:01 Uhr

    Großartig: Die Werbewelt steht wegen einer zweitklassigen Kampagne und die Antwort einer zweitklassigen Band darauf Kopf!

  65. Nana am 26. Februar 2011 um 09:54 Uhr

    Find es amüsant wie JvM von einigen so dermaßen überschätzt wird.
    Von wegen, es war ja alles von Anfang an eingeplant …

    Bildredakteuren kommt diese Ehre auch oft zuteil (Die sind ja noch viel schlauer als das was sie in Wirklichkeit von sich geben / bzw. schreiben). Sie agieren quasi in einer Art “Meta-Ebene” und sind allen immer ein Schritt voraus.

    Wer’s glaubt …

    Dumm ist wer dummes tut. (Forest’s Mutter)

    Das sind aufmerksamkeitsgeile, neoliberale Opportunisten.
    Oder auch Arschgeigen.

    Endlich sagt’s mal jemand.

    Danke Judith!

  66. Sir Ron am 26. Februar 2011 um 10:03 Uhr

    Natürlich erhöht auch WsH durch einen offenen Brief ihre Popularität. Allerdings ist mir nach watzlawick eine klare Stellungnahme lieber als überhaupt nichts zu sagen. Und das WsH bewusst mit ihrer Popularität Druck ausübt, finde ich in Ordnung -ich würde es genauso machen. Berühmt zu sein , heißt auch, Verantwortung zu übernehmen. Und selbst wenn WsH jetz Millionen Platten verkauft, ist mir das noch lieber, denn ich halte sie für weniger gefährlich als B.
    Viel zu oft wird weggeschaut, gar gegafft, wenn es ans eigene Leder geht. Übertrieben wäre es, jetzt nochmal dazu Stellung zu nehmen, das würde BLAG wirklich zuviel Aufmerksamkeit bringen. Natürlich erreichen wir -und dieser Kommentar- eine erhöhte AUfmerksamkeit für das Blatt, aber nur wegschauen in der Hoffnung, es wird besser ist immer ein Blanceakt. Ab und zu mal die Klappe aufmachen ist völlig in Ordnung, auch wenn es um Dinge geht, um die es nicht gehen sollte.

  67. charLy® (65) am 26. Februar 2011 um 15:30 Uhr

    Dabei ist es so einfach, es sind allein die Dummen (die es ÜBERALL in der Welt, gleich verteilt, gibt..) die in diese Zeitung schauen, wobei wie immer, die Promille Zufall-Ausnahmen die Regel bestätigen. Will man also nicht dazu gehören/eingeordnet werden, ignoriert man BILD& “Drumherum” oder hat einfach Mitleid, so wie mit anderen Behinderten eben auch.

    Zu den BILD Machern/Schreibern kann ich nur die uralte Weisheit wiederholen:” Es sind weder die Dummen noch die Klugen die uns das Leben schwer machen, es sind die “Halbgescheiten”!

    Seht einfach Bild lesen (genau wie “Kirche gehen”?) als simples Outing zur fehlenden Denkfähigkeit an und gebt ersparte Kraft in WsH Aktionen o.ä. ein.
    Einen super Lacher bekam ich hier auch noch geschenkt als Schmankerl oben drauf, beim lesen….leider finde ich den Beitrag/Namen nicht mehr, da ein Bild-Verteidiger von “intelligenten Bildlesern” schrieb.
    Er kann es ja nicht wissen, aber es gibt KEIN Leben im Vakuum, so einfach ist es, aber als Lacher/Gag kam es super…DANKE ;-)
    Grüsse von der Nordsee

  68. Inmedialis am 26. Februar 2011 um 16:05 Uhr

    Interessanter Thread, der eher die Zielgruppe von WsH m.E. widerspiegelt. Nicht jedoch die der meinungsBILDenden Emotionsfänger-Presse. Noch interessanter die Veröffentlichung des neuen Albums von WsH am 25.2.2011. Bild dir deine Meinung…

  69. JDB am 27. Februar 2011 um 23:11 Uhr

    Gut gegeben, nur denken sich die Prominenten den jovialen, anbiedernden Sermon nicht selbst aus, er wird ihnen vielmehr von jungdynamischen, distanzlosen Textern im Rahmen ihrer limitierten Funktion als kreative Klischeeverstärker in den Mund geschoben. Die “Strategie” der klassischen Kommunikation in Werbeagenturen, so auch bei JvM, folgt gemeinhin den gleichen Gesetzmässigkeiten, die auch Mario Barth anwendet.

  70. Brian am 28. Februar 2011 um 16:05 Uhr

    Hallo: Heute, am 28.02.2011, stand der netzgelobte Es-hackt-Text als ganzseitige BILD-Anzeige in der taz http://www.sebastian-heiser.de.....fernes.pdf mit unten rechts dem Zusatz: Dank an die „Es hackt“-Autorin Judith Holofernes für ihre Offenheit.

    Die Autorin fand diese Form „repressive tolerance“ (Herb Marcuse 1965) von BILD gar nicht so gut http://www.taz.de/1/leben/medi.....ren-weg-1/

    Was auch zeigt: BILD ist eben nicht BLÖD. Sondern verdammt ernst zu nehmen.

  71. tom am 28. Februar 2011 um 16:16 Uhr

    Hinweis für WsH: Ihr habt Euch leider als willfährige Gratis-Handlanger für JvM rekrutieren lassen und nicht mal die Spende für den guten Zweck eingefordert (obwohl ich hoffe, dass BILD/JvM wenigstens so fair sein werden, die Gummibärchen dennoch zu spenden).
    Jedenfalls haben die mit Judith´s offenem Brief vermutlich mehr Aufmerksamkeit erregen können als mit den bisherigen Sujets. Und das ohne einen Cent Schaltkosten (wenigstens lassen JvM aber doch ein paar Zeitungen mitverdienen, wie die Schaltung mit Eurem Brief in der taz vermuten lässt)! Darüberhinaus ist der Impact der Berichterstattung über Euren offenen Brief in der Bild-Zielgruppe vermutlich sogar weit grösser als die bisherige Kamagne, die alle Promis brav mitgemacht haben. Böse Geister könnten sogar unterstellen, dass die Kampagne von Anfang an auf den Protest der Angeschriebenen abzielte und sozusagen bislang danebenging. Ihr habt eigentlich genau so reagiert, wie man es sich als Spin Doktor wünscht.
    Ich glaub meine Befürchtung wird gerade von der Ausbeutung Eurer Reaktion durch JvM bestätigt. Leider!

  72. Joe am 1. März 2011 um 13:03 Uhr

    “Ihr seit Helden”
    Einfach toll–ich find es einfach nur Klasse

  73. caoyi am 12. Oktober 2011 um 08:08 Uhr

    mit dem offenen Brief machen Wir Sind Helden doch nur noch stärker auf die Bild-Kampagne aufmerksam, als wenn sie mitgemacht oder die Anfrage einfach ignoriert hätten.

  74. Löcker am 27. Oktober 2011 um 17:49 Uhr

    Jaja, die BILD… keiner liest sie, aber jeder weiß was drin steht…
    BILD ist ein legitimer Gegenpol zu den Volkserziehern und Meinungsmachern vom
    öffentlich – rechtlichen Staatsrundfunk und -fernsehen.

  75. VISART am 25. Januar 2012 um 12:31 Uhr

    Ich bin kein Fan von “Wir sind Helden” aber ich hab mich lange nicht mehr so über etwas gefreut. Well done Judith!!!

Retweets

  1. Hören sollte man #WirsindHelden nicht, aber lesen. Einmal #BILD Zeitung Bashing vom Feinsten http://tinyurl.com/4gmofpq #Testimonial

  2. Mein Grinsen verdanke ich den Realitätsfernen von #JungvonMatt, vor allem aber #Judith #Holofernes http://tinyurl.com/4gmofpq #BILD

  3. #wirsindhelden HP ist down. zum Glück wurd der Text schon gespiegelt: http://tinyurl.com/4gmofpq

  4. gibt noch weitere quellen ausser @BILDblog und Bandhomepage um #wirsindhelden zu lesen: http://tinyurl.com/4gmofpq

  5. RT @textzicke: Ja, ich finde gut, was Frau Holofernes da tat. Hier der Artikel (weil das Wir-sind-Helden-Blog down ist): http://tinyurl.com/4gmofpq

  6. “Ich glaube, es hackt”: Wie “Wir sind Helden” der Bild und Jung von Matt Saures gibt
    http://tinyurl.com/4gmofpq

  7. Endlich dazu gekommen, Judith Holofernes’ Antwort an Jung von Matt zu lesen: http://tinyurl.com/4gmofpq So soll es sein.

  8. Ich habe lange nicht mehr Daumen für Wir Sind Helden inbrünstig hoch gehalten, aber – jetzt. Aber jetzt! http://tinyurl.com/4gmofpq

  9. RT @heffalicious: Ich habe lange nicht mehr Daumen für Wir Sind Helden inbrünstig hoch gehalten, aber – jetzt. Aber jetzt! http://tinyurl.com/4gmofpq

  10. Ich würde gern aufspringen und wild applaudieren! http://tinyurl.com/4gmofpq

  11. Wir sind #Helden erteilen der #BILD eine Absage. http://tinyurl.com/4gmofpq

  12. Sehr gut: Wir sind Helden zur Bild Kampagne: http://tinyurl.com/4gmofpq

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