Meine liebsten Twitter-Tools
Als mich jüngst ein Kollege darauf ansprach, dass mein semi-privater und semi-beruflicher Twitter-Account @off_the_record ja dolle über 13000 Follower* habe, da dachte ich, ja, ein schönes Ergebnis, wenn man so nach Lust und Laune in den digitalen Dunst twittert. Alles natürlich nur die Folge von Qualitätscontent könnte ich jetzt überheblich behaupten. Aber es hat auch etwas mit Recherche, guten Quellen, Monitoring und damit auch mit dem einen oder anderen Tool zu tun. Ein paar seien hier genannt. Meine Liebsten.
Klar: die Twitter-Suche. Über die erweiterte Suche kann man seine Suche zudem schön aufbohren. Zumeist suche ich aber über Hootsuite, das bei mir zur Schaltzentrale geworden ist. 
Ich kann Suchstreams einrichten, mehrere Listen verfolgen, mehrere Accounts gleichzeitig bedienen und auch von dort Facebook und Linkedin füttern – auch zeitgesteuert. Und es liefert ein paar Statistiken und funktioniert obendrein als App sehr gut.
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Eine Zeit lang habe ich zum automatisierten twittern, wobei dann der RSS-Feed abgegriffen wurde, Twitterfeed (fand ich zuweilen unzuverlässig) und Twitterlive (besser) genutzt. Die Dienste können auch Facebook füttern. Ich mache das inzwischen lieber händisch.
Für die Followerverwaltung nutze ich einmal im Quartal Manageflitter. Es liefert ganz brauchbare Sortierfunktionen. Friend or follow ist ein bisschen bunter, leistet aber weniger. ![]()
Dann schon lieber Twerpscan, dass auch recht gute Daten zu den Followern liefert und eine variable Sortierung erlaubt.
Wenn ich ein paar Cent ausgeben wollte, dann würde ich öfter Socialoomph nutzen, weil das so ziemlich alle Automatismen anbietet, die man sich wünschen kann. Das kostet dann aber.
Um hin und wieder neue Quellen zu finden – jenseits des #ff, der Retweets, Suche und fremden Listen bei Twitter ist Tweetranking für mich immer noch eine der ersten Adressen, weil
es (vom unverzichtbaren Netzökonom Holger Schmidt) einen deutschen Fokus hat und von den Nutzerbewertungen lebt.
Wenn ich in Prokrastinierlaune bin, schaue ich bei Favstar vorbei, weil man dort die meist-gefavten Tweets finden und das ist zuweilen sehr unterhaltsam. Anders hätte ich @PeterBreuer nie gefunden, ohne den Twitter wie ein Mops ohne Sofa wäre.
Tweriod habe ich grade erst dank Robert-(Was-macht-eigentlich-Buzzer)-Basic entdeckt. Es sagt, was ich mir ohnehin schon dachte: Wann meine Follower online sind. Nämlich meistens.
Das genügt mir eigentlich. Wer mehr braucht, beispielsweise weil er wissen will, wer wann nach welchen Tweets nicht mehr folgt und das am besten noch per mail, der wird je nach Bedarf unter anderem hier und hier fündig.
Aber ehrlich gesagt hält dieses ganze Diagnose-Analyse-Zeug nur von der Produktion brauchbaren Contents ab. Wie man erkennt, was das ist – brauchbarer Content? In erster Linie, was man selbst nacherzählenswert findet.
*13.000 Follower, das macht immerhin Platz 92 unter der Grötwaz, was so ziemlich gleichgültig ist, bis auf die Tatsache, dass im Erhebungszeitraum nur ein Drittel der Follower aktiv war. Der Rest, so hoffe ich, liest einfach still mit.
Twittern













Hallo,
ich habe feststellt, dass ich der totale Internet analphabet bin. Ich kenne mich in Sachen Twitter, Blogs usw. überhaubt nicht auch. Bin weder bei StudieVZ, Facebook und was es sonst noch so gibt angemeldet. Muss ich aber auch nicht haben.
Hallo Olaf,
auf jeden Fall coole Tools! Seit kurzem gibt es noch click.to! Mit dem Tool kannst du ohne Probleme sozusagen mit einem Klick deine Nachricht auf Twitter verbreiten! Geniale Sache!
Einfach Genial und nützlich, oft habe ich aber nicht Zeit.
Schöne Übersicht! Schlicht, bewährt und gut finde ich auch http://www.tweetdeck.com
(Der Hootsuite-Link führt übrigens nicht zum Ziel.)