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Jung von Matt: Social-Media-Fake oder Lapsus im Lullaland?

21. April 2011
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Jung von Matt und das Internet – so richtig harmonisch ist das Verhältnis hin und wieder nicht. Jetzt wurden bei Ads of World Vorwürfe laut, die Agentur habe in die Videopräsentation einer Werbeaktion im Web nachträglich Blog-Reaktionen eingefügt, die aber keine Zeile über die Aktion veröffentlicht haben.

Für eine Aktion des Matratzenherstellers Fey & Co sollten Nutzer unter anderem via Twitter Gute Nacht oder auch „#goodnight” –Wünsche verteilen. Die Lullaland-Kampagne fand, so erzählte es das soeben entfernte Video im Youtube-Kanal von JvM/Elbe , auch den Weg in Blogs. Nur: Einige der im Video gezeigten Blogger haben laut Adsoftheworld nie über die Aktion berichtet. „Jung von Matt fälscht Resonanz der Blogosphäre“ rummst es in der Überschrift.

Ein Fake? Oder doch eher ein Lapsus?

Fest steht: Die im Video gezeigten Blogs haben nicht über Lullaland berichtet.
Die Vorwürfe seien vollkommen berechtigt, heißt es aus der Hamburger Agentur in einer Stellungnahme gegenüber Off-The-Record.

Dann aber ein großes „Aber“, das für einen Lapsus spricht.

Laut JvM wurde bei Youtube eine falsche Version des Films hochgeladen. Diese habe Teile aus einer Kundenpräsentation enthalten, die im Vorfeld erstellt worden war, als die Idee noch gar nicht umgesetzt gewesen sei.

Ein Blog, als Zeuge im Video genannt, aber nur ein Muster ohne Wert

Im Klartext: Der Film bei Youtube, der den Erfolg der Kampagne feiert, enthält versehentlich schlicht Musterbeispiele, visuellen Blindtext, wie er vielfach von Agenturen genutzt wird, um einem Kunden leichter ein Bild der kommenden Kampagne zu vermitteln.

Dumm gelaufen.

Die Lorem-Ipsum-Variante wäre auch gar nicht nötig gewesen. JvM kann gleich ein Dutzend Blogs nennen, die tatsächlich über Lullaland berichtet haben.

 

Ach, Internet, du Werkzeug gegen das Vergessen, da geht doch nichts verloren. Hier gibts das Video.
Oder so:

 

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Kommentare zu “ Jung von Matt: Social-Media-Fake oder Lapsus im Lullaland? ”

  1. Reinhard Genseleiter am 21. April 2011 um 15:04 Uhr

    Mannomann, haben die Agenturen doch Zeit. Statt sich mit ihren Kundenmandaten zu beschäftigen, verpulvern sie die Kundenhonorare für solch einen Shit. Was das bringen soll ist mehr als fraglich. Ist weder kreativ noch innovativ. Bleibt zu hoffen, dass in New Marketing 3.0 und Strategic Planning dieser Blogger- und SM Müll als reine Geldverschwendung entlarvt wird.

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