“Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen”. Herbert Wehner Vor einem Monat habe ich Facebook den Rücken gekehrt. Es war nicht so, dass ich in der Zeit danach Entzug hatte. Ein geringe Dosis blieb. Ich konnte ja immer noch lesen, was passiert. Ich hatte den Account nicht gelöscht. So viel gelesen habe ich dort allerdings nicht.
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Archiv für Oktober, 2011
Facebook: Never can say goodbye
Heißes und eiskaltes Werbe-Recycling
Spießer Alfons weiß nicht, was Ihr heute zu Mittag speisen werdet, liebe otr-Leser, aber vielleicht wollt Ihr Euch eine Heiße Tasse reinziehen. Und dann steht Ihr voller Qual vor der Wahl: Heiße Tasse – von Unox? Oder Knorr? Oder Erasco…? Womit Ihr erkennt: Der ehemalige Produktname “Heiße Tasse” scheint inzwischen Allgemeingut geworden zu sein. Als
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Philipp und Keuntje: Wie Zigaretten-Werber so spielerisch vor uns hin krebsen
Wer raucht, der spielt mit seinem Leben. „Players Time“ nennen die Werber von Philipp und Keuntje das so neckisch in ihrem launigen Claim und machten daraus eine Kampagne für Reemtsma. Genauer: Plakate für die Zigarette John Player Special – siehe den Anschlag auf die Bürger draußen im Lande! Ohne dass der Kunde es vermutlich gemerkt hat,
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Zeitungen? Keine Zeit! Keine Zeit!
Print contra Internet. Da kann die Romantik des Haptischen nur verlieren. Der Ubiquität wegen. Besser soll es werden mit dem Blatt im digitalen Brettchen. Doch ein Aspekt kommt mir im Herumprognostizieren über die Zukunft von Zeitungen (und Zeitschriften) immer wieder zu kurz: Zeit. Zeitungen und Zeitschriften, das waren mal Medien, die hat man gelesen, den
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MediaMarkt und das Geschwätz von gestern
Mit Grüßen aus Hamburg weist ein Mitglied der spießigen Lesergemeinde auf eine Dauerwerbung vom MediaMarkt hin mit der Fragestellung: “Kann es sein, dass dieses ‘Großplakat’ nicht mehr so ganz in die bestehende Media-Markt-Strategie passt?” Klar kann das sein. “Tiefstpreise” waren gestern, heute gibt es die nicht mehr. Preise von MediaMarkt sind jetzt so hoch oder tief,
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Sascha Grammel: gestern Bankenwerber, heute Comedy-Preisträger!
Es ist über drei Jahre her, als Spießer Alfons bei otr seine Meinung geäußert hat, dass Banken auch anderes werben können als mit langweiligen Allgemeinplätzen. Alfons demonstrierte das an einem Film der Groß-Gerauer Volksbank, die einen lustigen Spot mit dem Bauchredner Sascha Grammel in ihrer Werbung eingesetzt hat. Damals, im Juni 2008. Und wie brachial
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Tapetenwechsel bei Twitter
Meine Ankündigung, den bislang ruhenden Twitter-Account @OlafKolbrueck künftig intensiv zu nutzen und auch via @off_the_record dafür zu werben, hat einige Fragen, bei manch einem sogar Rätselraten ausgelöst. Warum mache ich das? So etwa seit einem Jahr beobachte ich zunehmend eine Art Trennungsunschärfe bei der Wahrnehmung des OTR-Twitter-Accounts. Zunächst einmal: Viele setzten den Account mit meiner
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Schöner wohnen mit Flieder im Herbst
Hat jemand von Euch schon mal Schneeglöckchen im August verschenkt? Oder vielleicht Astern im Mai? Das dürfte ziemlich schwierig sein, da jede Blume ihre Blütezeit hat. Ausnahmen: Rosen und Nelken, die gibt es ganzjährig, genauso wie Trockenblumen. Der Spießer kam auf dieses Thema, als er eine Anzeige von “Schöner Wohnen” erbllickte, in der durch die
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Saatchi & Saatchi: Immer Ärger mit der Krawatte!
Als Spießer Alfons kürzlich auf dem Modemarketing-Kongress in Frankfurt aufgetreten ist, hatte der Spießer sich zur Feier des Tages eine Krawatte umgebunden. Mode & Krawatte, so dachte er, gehören unbedingt zusammen. Dieser Gedanke war aber absolut falsch, denn der einzige Teilnehmer am Kongress, der die Krawatte des Spießers gewürdigt hat, war der Tontechniker, weil der
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Dr. Arno Balzer, Chefredakteur “manager magazin”, hat einen Nebenjob: Abo-Werber
Spießer Alfons hat einen Brief bekommen. Genauer: eine “Infopost”, früher mal als “Drucksache” bekannt. Und mit dieser Infopost hielt der Spießer “Persönliche Unterlagen” in Händen, weshalb der Umschlag “nur vom Empfänger zu öffnen” ist. Und der spießige Empfänger fühlt, was er im Sichtfenster bereits erkennt: Ein Plastikkärtchen vom “manager magazin”, welches “Diary valid o1. 11. 2011 –
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