James Rizzi (1950-2011) ist von uns gegangen
Der amerikanische Pop-Artist James Rizzi wurde am zweiten Weihnachtstag leblos in seiner New Yorker Wohnung aufgefunden. Seine Werke finden wir in zahllosen Galerien in aller Welt. Besonders im Blickpunkt stehen seine dreidimensionalen Arbeiten, die voller Leben sind und den Betrachter in ihrer Fröhlichkeit anstecken. Der von Rizzi gestaltete „New Beetle“ von VW bleibt in unserer Erinnerung. Genauso wie seine Kreation der Brockhaus-Enzyklopädie. Für Siemens schuf er eine CI-Kampagne, für die Deutsche Post gestaltete er Briefmarken.
Das hier gezeigte Bild ist etwas Einmaliges. Ursprünglich war es eine Original-Filmfolie zu einem Ottifanten-Film, signiert von Otto, nämlich Waalkes. Das Bild hing gerahmt in einer Galerie in der Hamburger Innenstadt, wo auch Werke von Rizzi ausgestellt waren. Letzterer besuchte die Galerie, sah das Otto-Bild, griff zu einem Filzstift und zeichnete zwei Hühner dazu – direkt auf die Glasscheibe – und signierte mit RIZZI.
Ich habe das Bild damals spontan erworben. Und ließ es von einem weiteren Künstler signieren, der Ottos Ottifanten zum Leben erweckt hat: Ully Arndt.
So ist ein Bild entstanden, das es weltweit nur ein einziges Mal gibt. Es ist genauso einmalig wie James Rizzi, der uns mit seinen lebendigen Werken auch weiterhin begleiten wird.
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Glückskauf, Glückwunsch!
James Rizzi war übrigens auch einer der renommierten Künstler, wie Thierry Noir, Kiddy Citny und andere, für den die Berliner Mauer ein Thema seines Schaffens war, z.B. das Werk “IN THE SPIRIT OF PEACE”. Das Originalmauerelement wurde bereits verkauft (2010), aber es gibt noch Rosenthal-Porzellanminiaturen von ihm: http://www.visiblewall.de/de/65-james-rizzi