Wie kommt Thomas Gottschalk wieder heraus aus dem Quotenloch?
Mal angenommen, Sie sind ein großer Manager in der Medienbranche. Ein Entscheider mit Einfluss. Und alle um Sie herum liegen Ihnen zu Füßen und küssen Ihnen dieselben. Und Sie fühlen sich groß und mächtig und glauben – womöglich – dass all diese, die da zu Ihren Füßen herumkrabbeln, dass all diese Schuhputzer Sie persönlich meinen und nicht Ihren Job.
Und dann verlieren Sie ihn eines Tages, diesen einflussreichen Job, oder geben ihn freiwillig auf. Und Sie stehen da und schauen herab auf Ihre Füße und müssen erkennen: Da krabbelt ja kaum noch jemand. Jedenfalls keiner, der Ihnen wieder auf die Füße helfen könnte. Und Sie erkennen: Es waren nicht Sie, dem alle zu Füßen lagen, sondern es war auch und nicht zuletzt Ihre Position, mit der Sie so gestrahlt haben.
Ähnliches muss nun auch Thomas Gottschalk erkennen. Er war der Quoten-König beim ZDF und überhaupt. Allerdings mit der Sendung „Wetten, dass…?!“, die er dort moderiert hat. Und die Zuschauer-Quoten brachen nicht über Thomas Gottschalk persönlich herein, auf seine Sprüche und die originellen Klamotten, die er trug, sondern die Zuschauer wollten die Wetten sehen. Und die Stars, die in der Sendung ihr Stelldichein gaben, wenn auch zumeist nur zu Werbezwecken von Filmen, Büchern, CDs oder sonstwas. Und – natürlich – auch den Moderator wollten die Zuschauer sehen. Aber alles zusammen: Wetten, Stars & Gottschalk. Und: „Wetten, dass…?!“ hat es schon vor Gottschalk gegeben, und „Wetten, dass…?!“ wird es auch nach Gottschalk noch geben.
Nun hat der Moderator den Sender gewechselt, macht bei der ARD im Grunde das, was er früher schon häufig so oder ähnlich gemacht hat, nämlich die Show im kleinen Rahmen. Ohne Wetten und ohne Weltstars. Und da war das Publikum am ersten Sendetag verständlicherweise neugierig und hat eingeschaltet. Und danach mehr oder weniger abgeschaltet, und es blieben weniger Zuschauer als mehr.
Und damit kommt der große Gottschalk auf den Teppich der Tatsachen zurück. Dort, wo viele seiner Kollegen schon stehen. Zum Beispiel Harald Schmidt.
Wenn Alfons dem Thomas mal einen Tipp geben darf: Weitermachen mit „Wetten, dass?!“ für noch drei Jahre! Und dann, im weisen Alter von 65 Jahren, aufhören mit der Regelmäßigkeit auf dem Bildschirm, sondern nur noch Galas moderieren wie „Ein Herz für Kinder“, „Die Goldene Kamera“ oder den „Bambi“ und parallel dazu für Haribo agieren und/oder andere Marken. Oder die Alternative: Im Quotenloch untertauchen und als Loser die Karriere beenden. Was im Grunde schade wäre für einen wie den Thomas Gottschalk.
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Zurückziehen und die restliche Zeit dazu nutzen um wahre Erkenntnis läutern zu lassen. Sich nicht mehr von der Medienmeute vor die Verblödungskutsche spannen lassen. Andere vor lassen, die wirklich etwas zu sagen haben. Von Sprüchen hat der Zuschauer im Jahre 2012 die Faxen dicke. Nur mal so als Tipp.
Naja dem seine besten Jahre sind einfach vorbei. Wenn er admit anfängt, es einzusehen dann hat er mehr davon als wenn er weiterhin versucht mit neuen Größen mithalten zu können.
Das war doch abzusehen, dass das mit der Talkshow nix wird. Was läßt er uns auch mit Wetten dass so im Stich..
Es gibt nur einen einzigen Kandidaten, der “Wetten daß …” noch retten kann: Peter Scholl-Latour.
Leider vermute ich dass mit dem abgang von Gottschalk auch die Show gestorben ist. Aber vielleicht sollten Sie einem kompletten Neuling eine Chance geben.
Gottschalk kann mehr als irgendeinen Clown abzugeben, der PR für Prominente macht. Friede, Freude, Eierkuchen erwarte ich nicht von Herr Gottschalk.
Irgendwann sollten auch mal Größen wie Thomas Gottschalk eine Pause einlegen. Er hat viel für die deutsche Unterhaltung geleistet, keine Frage. Mal ein zwei Jahre Pause – und dann mit neuer Kraft etwas ganz neues anfangen. Das würde ich mir wünschen
Das Quotenloch ist doch völlig klar. Gottschalk braucht den großen Saal mit Publikum und kann eben in dem jetzigen ARD-Studio nicht mit dem Publikum kommunizieren. Er sollte Wetten dass wieder weitermachen.
Gestern bei Plasbergs “Hart aber fair” lief Gottschalk aber wiedermal zur Höchstform auf. Da wurde er gar schon ausgebremst.
Sein tgl. “Gottschalk live” scheint irgendwie nicht das richtige Format zu sein.