Hamburger Abendblatt: Geschenke? Geschenkt!
Heute, liebe otr-Leser, finden wir im Hamburger Abendblatt eine Annonce vom Hamburger Abendblatt. Dort wird uns ein „Geschenk!“ in Aussicht gestellt, also mit Ausrufungszeichen. Und in jeder Adventswoche ist das ein anderes „Geschenk!“.
In der 1. Adventswoche, also in dieser Woche, gibt es einen „iTunes-Gutschein über € 15,-!“ Allerdings ist da ein kleiner Haken am Geschenk, denn: Nur wer ein Online-Abonnement bestellt, bekommt ein „Geschenk!“
In der 2. Adventswoche wird es dann noch krasser: Nicht jeder Online-Abo-Besteller bekommt ein „Geschenk!“, sondern nur jeder 50. erhält einen Kindle Touch. Was bedeutet: 49 Abonnenten bekommen überhaupt kein „Geschenk!“ sondern gehen total leer aus.
In der 3. Adventswoche wird‘s dann auch nicht viel besser: „für jeden 5. Besteller 3 Monate Wochenend-Abo (Do. – Sa.)“ Übersetzt heißt das: Jeder 5. (fünfte!) Besteller bekommt neben der Online-Ausgabe auch noch drei Monate lang für jeweils drei Tage in der Woche die Print-Ausgabe ins Haus … die er gar nicht mehr benötigt, wenn er bereits ein Online-Abo hat.
Und in der 4. Adventswoche wird das bestellte Online-Abo um drei Monate verlängert. Auch das ist kein „Geschenk!“, sondern ein Bonus bzw, so etwas wie ein Naturalrabatt.
Notabene: Ein Geschenk ist eine Gabe, für die der Beschenkte sich nicht revanchieren muss. Zum Beispiel durch einen Kauf. Wenn die Voraussetzung für ein Geschenk eine Bestellung ist, dann handelt sich sich nicht um ein Geschenk, sondern um eine kostenlose Zugabe.
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Hört sich für mich an wie Nepper Schlepper Bauernfänger Methode. Was tut man nicht alles um neues Abos abzuschließen.