Popp-Titan: BILD steigt groß ins Porno-Geschäft ein!
Der Betreiber diverser Porno-Seiten im Internet wurde verhaftet. Nein, nicht wegen seiner diversen Porno-Seiten im Internet, die auch von Kindergartenkindern angeklickt werden können, sondern bloß wegen Steuerhinterziehung. Also ein Kavaliersdelikt in Kreisen der Neureichen aus dem Online-Business. (Genauso wie bekanntlich auch beim größten deutschen Peanuts-Händler, der Deutschen Bank, wo das Management in Sachen Steuerbetrug tatkräftig als Helfershelfer tätig gewesen ist.)
Und schon steigt BILD in das Millionen-Geschäft mit der heißen Pornoware ein: Vergangene Woche auf der Titelseite mit der sensationellen Aufmacher-Werbung für youporn. Und im Innenteil des Blattes bekamen alle Leser, die diese Seiten im Internet noch nicht gekannt hatten, weitere Hardcore-Hinweise auf die
Angebote vom deutschen Popp-Titan “Porno-König”.
Tags darauf schrieb dann der große deutsche Pharisäer und Schriftgeleerte Franz Josef Wagner mit schwitzenden Händen und – natürlich! – in voller Entrüstung an den “lieben YouPorn-König” die Worte: “Was richten Sie mit Ihrem Dreck an? Sie zerstören die Liebe. Den ersten Kuss. Das Erröten. Die Schwitzhand. Das Zittern, wenn die Hand von der Schulter hinuntergleitet.”
Die BILD-Leser scheint das sexuelle Thema ebenfalls aufzugeilen, und darum geht die BILD-Kampagne weiter – siehe dazu auch (oben!) den Aufmacher bei bild.de, wo die Redaktion bekanntgibt, dass die Promotions für den verhafteten Porno-König ihre Wirkung nicht verfehlt haben, denn die angezeigten Sex-Portale laufen weiter auf Hochtouren und bestimmt noch orgastischer als zuvor.
Und jetzt stellt Euch einmal vor, liebe otr-Leser: Bei der ganzen Geschichte handelt es sich tatsächlich um eine geil geplante Guerilla-Marketing-Aktion von Graf Porno! ![]()
Also: Der Mann hinterzieht bewusst ein paar Steuern und geht dafür ein Weilchen in den Knast, quasi zur Selbstbefriedigung. Gleich nach Anlaufen der Porno-Kampagne in BILD bewegen sich seine Geschäfte mit dem Unterleib in steiler Erektion. Und der Porno-Portale-Betreiber bezahlt lächelnd (siehe Foto!) seine Steuerschuld, dazu eine entsprechende Strafe als “Werbekostenzuschuss” und … lacht sich fett ins Fäustchen, weil er unterm Strich den Bekanntheitsgrad seiner Porno-Portale gewaltig erhöht hat und einen dicken Reichweitengewinn einfahren wird, der sich vermutlich auch in Zukunft in Euro und Cent fortsetzen wird!
Denn BILD wird sich vermutlich noch eine ganze Weile an dem Thema erregen und bestimmt bald ein Exklusiv-Interview bringen mit dem deutschen (!) Jungunternehmer, das geführt wurde von Chefredakteurin Marion Horn, die übrigens ihre Karriere als Chefredakteurin bei der Sexpostille “Wochenend” begonnen hat, und zwar zu jener Zeit, als Spießer Alfons es dort ebenfalls getrieben hat, allerdings bloß in der Werbung.
Twittern













Kampagne hin oder her, da kommt selbst der beste Senior Marketing Manager nicht drauf. Finde gerade solche “kranken” Aktionen durchaus brisant sind und ihresgleichen suchen. Erfordert auch schon ein wenig Mut sowas.
an sich eine geile Idee, weil das er deswegen in Knast geht siehe Zumwinkel ist ja noch nicht beschlossen.
Wobei es mich eh immer wundert wie man da Geld verdienen kann, denn es gibt massenweise kostenlose Portale