Hamburger Geheimnisse – aus Australien und vom Campus
An Spießer Alfons geschrieben hat Harry Weiland, und zwar von der anderen Seite der Erdkugel. Dort hat er die nebenstehende Anzeige gefunden und vermerkt dazu: “Hallo Spießer – diesmal aus Australien. Und was sehe ich hier im Autoteil einer Tageszeitung? Ein Auto aus HH. Auf den Felsen Australiens. Wie es wohl dort hingekommen ist? Ein langer Weg: 16 000 Kilometer. Dafür sieht es noch ganz sauber aus.
Der Hyundai i30 wurde zwar in Rüsselsheim von einem Deutschen entworfen und wird in Tschechien gebaut, aber warum gerade HH? Sitz der Agentur? Oder finden die Koreaner so ein bisschen “Made in Germany” – wenn auch auf dem Nummernschild – gar nicht schlecht?
Beste Grüße aus Australien – Harry Weiland“ 
Ja, das ist schon recht wundersam. Und irgendwie passt es zu einer anderen Werbung, die ebenfalls mit HH zu tun hat: Peter schickt uns einen Handy-Schnappschuss vom Hamburger Campus, wo die Parteien um Stimmen für das Studentenparlament werben. Und im Bilde rechts sehen wir Ole von Beust mit dem Hinweis, dass er bei der CDU in guten Händen ist.
Ob die Studenten das auch so sehen…?
(Für nicht eingeweihte Nicht-Hamburger: Ole von Beust war mal Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg…)
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Wenn man beide Bilder im Zusammenhang sieht, möchte man meinen, dass der Hamburger Bürgermeister – kurz bevor das Thema Elbphilharmonie so richtig hochgekocht wurde – sich raumgreifend in Richtung rückwärtiger Erdkugel aus dem Staub gemacht hat.
So mag er sich nun mitsamt seinem Hamburger Gefährt auf dem australischen Fels verwurzeln – ich und die Hamburger Studenten werden ihm sicherlich keine Träne nachweinen.
Down Under Ole!