Irgendetwas am Web 2.0 muss in den Münchner Schreibstuben der Süddeutschen Zeitung passiert sein – ein virtueller Schluckauf womöglich. Und seitdem wird das Web publizistisch ganz, ganz, ganz kritisch gesehen.
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Autoren Archiv
Schwanengesang auf das Web 2.0 in der “SZ”
Web 2.0 und eine bessere Welt
Das Web 2.0 steht an der Wegscheide: Entweder es rutscht in die Gleise der klassischen Wirtschaftsprinzipen oder es entsteht eine neue kapitalistische Moral. Was sich in den Social Communitys und Social Commerce-Projekten bislang mit dem „Aal“-System (Andere arbeiten lassen) und kostenlosem Zuliefertum in Hype-Höhen katapultierte, dürfte sich jedenfalls binnen kurzem den Prinzipien der klassischen Leistungsökonomie
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Verlage richten sich ein
In Blogs herrscht in jüngster Zeit eitel Sonnenschein über die Web-2.0-Aktivitäten der Verlage. Denn insbesondere Holtzbrinck ist auf Einkaufstour und in Gründerstimmung, seit der Verlag bei StudiVZ die Lufthoheit hat.
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Spießer im Web 2.0
Es ist ja schön, wenn sich die Web 2.0-Unternehmen über ihre Erfolge freuen. Nur sollten sie auf dem Teppich bleiben. So philosphiert Etsy-Gründer Robert Kalin bei Focus ein bisschen sehr esoterisch: “Das ist wie ein Geschenk. Deswegen sind Internetbestellungen so verrückt: Selbst wenn man sie selbst bezahlt, sind sie am Ende wie ein Geburtstagsgeschenk.” The
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Blattkritiken bei Watch Berlin
So müssen Blattkritiken aussehen: Oliver Gehrs in einem Video über den Spiegel. Wenig überraschend, dass Gehrs kaum ein gutes Haar an dem Blatt lässt.
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Flop: Vorsicht mit Ironie in der Werbung
Was ist denn da passiert? Das Unternehmen Bauer Druck in Wien will sich via Anzeigenkampagne „sympatisch und durchaus selbstironisch“ positionieren, verrät die Pressemitteilung der Agentur Ghost Company. Diese freut sich zugleich über den Mut des Kunden, „weil das einfach mehr Möglichkeiten eröffnet“. Nun ist das mit der Ironie in der Werbung aber so eine Sache.
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Top: Nissan wagt riskante Fahrszene
Noch immer langweilen viele TV-Spots für Autos mit Fahrszenen, die an Trostlosigkeit nicht zu überbieten sind. Die Begründung der Marketer, gerade unter ausländischen Herstellern: Das Modell kennt kaum einer, also muss es ausgiebig gezeigt werden. Ein Problem, vor das sich auch Nissan mit seinem neuen Kompakt-SUV gestellt sieht, das zudem noch den Zungenbrecher Qashqai als
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Flop: Taunus BKK nutzt die Zitrone
Wie ist das zu verstehen?Diese junge Frau soll in ihrer frisch-fröhlichen Art wohl für die Vorzüge der Taunus BKK sprechen. Allerdings scheint der Art Director nicht völlig davon überzeugt zu sein, dass das für den anvisierten frischen Auftritt der Krankenkasse ausreicht. Weshalb er die Zitrone ins Bild rückt, das Key Visual des Kunden.
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Top: Pharma kann Gefühle wecken
Dass Euro RSCG den Etat von Thomapyrin zu Recht kürzlich im Pitch verteidigen konnte, zeigt der aktuelle TV-Spot. Während traditionell Schmerzmittel immer noch sehr hausbacken mit der Darstellung des Unwohlseins beworben werden, geht Thomapyrin einen anderen Weg.
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Top: Dove überzeugt mit reifen Damen
Dove setzt seine „Initiative für wahre Schönheit“ mit einer weiteren gelungenen Werbekampagne fort. Während in der Vergangenheit Frauen mit Rundungen und kleinen Schönheitsfehlern die Hauptdarstellerinnen waren, zelebriert die Kosmetikmarke nun die Schönheit des Alters.
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