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	<title>Off the record &#187; Allgemein</title>
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	<description>Blog für Marketing, Werbung, Medien und Social Media</description>
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		<title>Was Lady Gaga mit dem Aktienkurs von Facebook zu tun hat</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 10:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer die Börsenberichterstattung über Facebook liest, kann schnell das Gefühl bekommen, Facebook sei bereits auf dem besten Weg sich StudiVZ anzuschließen, dem ein nun wirklich hochseriöses Prognoseverfahren noch knapp zwei Wochen gibt. Gänzlich unbeeindruckt ist der Aktienkurs sowie auch weite Teile der &#8220;Netzgemeinde&#8221;, sowohl die der LOLs (Lovers of Lobo) als auch die der FACK [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer die Börsenberichterstattung über Facebook liest, kann schnell das Gefühl bekommen, Facebook sei bereits auf dem besten Weg sich StudiVZ anzuschließen, dem ein nun wirklich <a href="http://wannstirbtstudivz.com/">hochseriöses Prognoseverfahren </a>noch knapp zwei Wochen gibt.</p>
<p>Gänzlich unbeeindruckt ist der Aktienkurs sowie auch weite Teile der &#8220;Netzgemeinde&#8221;, sowohl die der LOLs (Lovers of Lobo) als auch die der FACK (Fully Annoyed of Coypright Knots) aber vom Start des neuen Netzwerks Sockel, SoCalled, ne so: socl<br />
Ist von Microsoft. Wird Sie nur interessieren, wenn T-Online ihre Startseite ist. Interessieren wird Sie aber in diesem Zusammenhang Lady Gaga. Die dürften Sie sogar dann kennen, wenn Sie ihr Internet immer noch mit ihrer AOL-CD starten wollen.</p>
<p>Die Pop-Königin könnte den Facebook-Aktien-Kurs wirklich noch beeindrucken.<br />
Sie hat ein Start-up namens Backplane.</p>
<p>Das bastelt gerade <a href="http://littlemonsters.com/">Little Monsters</a> zusammen, ein Social Network rund um Lady Gaga und ihre Fans. Es sieht ein wenig aus wie Pinterest. Dialog in bunt. Und wohl auch in mobil.</p>
<p>Das bastelt gerade Little Monster zusammen, ein Social Network rund um Lady Gaga und ihre Fans. Es sieht ein wenig aus wie Pinterest. Dialog in bunt. Und wohl auch in<a href="http://thenextweb.com/insider/2012/05/21/it-looks-like-lady-gagas-social-network-little-monsters-is-going-mobile-soon/"> mobil</a>.</p>
<p>Wir müssen uns nicht allein daran erinnern, welchen Schub Lady Gaga und Ashton Kutcher einem Netzwerk wie Twitter verschafften.</p>
<p>Wir müssen uns nur vorstellen, dass die 51 Millionen Fans (Einwohnerzahl von England plus ein paar Kanalinseln) von Lady Gaga (nicht alle, aber dafür noch ein paar andere) plötzlich ein Netzwerk entdecken, dass poppiger ist als der blaue Riese.</p>
<p>Ein monströser Exodus würde dazu führen, dass manch ein FB-Investor einen ganz speziellen Song mit einem sehr deutschen Titel von Lady Gaga auf die Heavy Rotation-Playlist legen würden. Er heißt: Sche&#8230;</p>
<p><em>Now Playing: <em>Lady Gaga -</em>Money Honey </em></p>
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		<title>Warum es in der Urheberrecht-Debatte keine Einigung geben kann</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 10:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gesamte Debatte über das Urheberrecht ist breit getretener Quark. Die Argumente sind Sahnesteif, die Begründungen netzpolitische Kirchturmsrhetorik. Immerhin: Die Debatte, sie hat einen gewissen intellektuellen Unterhaltungswert. Gestritten wird schließlich vor allem mit rhetorischen Winkelzügen, die die Gegenseite bewusst falsch interpretieren, Argumente verfälscht zuspitzen, Nebenkriegsschauplätze überhöhen und auch so Material für Rhetorikseminare und Fußnoten zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2012/04/22/warum-es-in-der-urheberrecht-debatte-keine-einigung-geben-kann/pack2/" rel="attachment wp-att-12670"><img class="alignleft size-medium wp-image-12670" title="Johanna" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/04/Pack2-187x300.jpg" alt="Johanna" width="187" height="300" /></a>Die gesamte Debatte über das Urheberrecht ist breit getretener Quark. Die Argumente sind Sahnesteif, die Begründungen netzpolitische Kirchturmsrhetorik. Immerhin: Die Debatte, sie hat einen gewissen intellektuellen Unterhaltungswert. Gestritten wird schließlich vor allem mit rhetorischen Winkelzügen, die die Gegenseite bewusst falsch interpretieren, Argumente verfälscht zuspitzen, Nebenkriegsschauplätze überhöhen und auch so Material für Rhetorikseminare und Fußnoten zu Schopenhauer noch und nöcher bieten. Sein Werk: „Die Kunst, Recht zu behalten“ gibt es bei Amazon übrigens kostenlos fürs Kindle.</p>
<p>Dabei wird gestritten, obwohl eine Einigung gar nicht möglich ist. Es geht den Bolschewiken des Web ebenso wenig wie den kapitalistischen Lordsiegelbewahrern nicht um die Frage nach der Wahrheit oder der Praktikabilität, sondern letztlich um die Frage nach dem Markt. Freiheit oder Schranke, Kapital oder Kolchose. Die einen stolpern ins Wörterbuch des Unmenschen (<a href="http://meedia.de/print/an-die-freunde-gepflegten-mitessertums/2012/04/17.html">„Parasiten“</a>), die anderen sehen in der Urheberrechtsdebatte das <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,828246,00.html">Erwachen der Weltrevolution</a>.</p>
<p>Die Diskussion ist dabei ebenso von jeder Einigung bar, wie die Debatte bei ING-Diba, als es nur um die Wurst ging. Dort kloppten sich Veganer und Omnivoren um ein Scheibchen Wurst in der Werbung . Verständigung ausgeschlossen.<br />
Das macht nichts, würde dabei nicht auch die Toleranz unter die Räder geraten.</p>
<p>Beim Urheberrecht stehen sich die Kräfte gleichfalls unvereinbar gegenüber. So als stritten Protestanten und Katholiken um die Wahrhaftigeit der Wandlung. Glaubensfragen überall.</p>
<p>Deshalb werden gemäßigte Kräfte, so wie <a href="http://www.spreeblick.com/2012/04/14/ich-heb-dann-mal-ur/">Spreeblick</a>, diese UNO unter den Diskutanten, auch gleich von beiden Seiten verprügelt. Toleranz, das passt nicht ins Weltbild. Wer in der Mitte steht, der steht eigentlich dazwischen und im Weg. Man muss sich heute eben zwischen den Extremisten entscheiden. Auch Gott mochte ja nichts halb gares. Eure Rede sei aber: Ja – ja; nein, nein.</p>
<p>Dieser theologische Status durchzieht die gesamte Diskussion.  Mein Recht, dein Recht. Mein Gott, dein Gott. Mein richtiges Leben, dein falsches. Ein verquerer Adorno im Totalitarismus des eigenen Seins macht es sich da im digitalen Leben bequem.</p>
<p>In dieser Debatte, die nur noch einem digitalen Rosenkranz gleicht, zählen schon längst keine Fakten und Argumente sondern gesellschaftliche Axiome. Die &#8220;Zeit&#8221; sortiert denn auch die <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-04/urheberrecht-frontlinien">Frontlinien</a>.  eher denn auch nicht Willkommen im 30jährigen digitalen Krieg, weil niemand bereit ist, einmal in den Schuhen des anderen zu gehen. Vor solchen selbsternannten Demokraten, Liberalen und Freiheitskämpfern &#8211; und den Verteidigern der Ordnung sollte es uns grauen. Immer.</p>
<p>Milde des Alters. Geschichte wiederholt sich, auch in den Grabenkämpfen der Ideologien.<br />
Glaubenskriege, auch die zwischen digitalen Protestanten (oder sind es doch eher Digitafisten?) und Urheberrechts-Kreuzzügler, aufgerufen die heiligen Stätten des Rechts zu verteidigen, enden immer mit einem westfälischen Frieden.</p>
<p>Der wird am Ende Kulturflatrate heißen, weil sie ganz bequem in der Mitte liegt. Und weiter wird keiner mehr schauen, wenn die Zungen fusselig, die verbalen Schlachten geschlagen, die Streitpapiere zerlesen und die Herzen müde sind.</p>
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		<title>Was hat das Wetter mit Qualität zu tun? Oder: Scheiße hat mehr Qualität als Wissenschaft!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spießer Alfons</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spießige Quizfrage: Wer entscheidet letztlich darüber, ob Journalismus auch Qualität hat: a) der Verleger, b) der Chefredakteur, c) der Leser, d) der Presserat? Nachdem Ihr diese Frage für Euch selber beantwortet habt, liebe otr-Leser, könnt Ihr Euch im danach folgenden Textbeitrag des Spießers näher informieren, nämlich zum Thema &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221;, über den zur Zeit mehr gesprochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://off-the-record.de/2012/04/18/was-hat-das-wetter-mit-qualitaet-zu-tun/tierische-qualitaet/" rel="attachment wp-att-12656"><img class="alignleft size-medium wp-image-12656" title="Tierische Qualität" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/04/Tierische-Qualität-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Spießige Quizfrage: Wer entscheidet letztlich darüber, ob Journalismus auch Qualität hat: a) der Verleger, b) der Chefredakteur, c) der Leser, d) der Presserat? </strong>Nachdem Ihr diese Frage für Euch selber beantwortet habt, liebe otr-Leser, könnt Ihr Euch im danach folgenden Textbeitrag des Spießers näher informieren, nämlich zum Thema &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221;, über den zur Zeit mehr gesprochen wird als man es früher schon mal getan hat.</p>
<p>Die nachfolgende Betrachtung stammt aus persönlicher Berufserfahrung von Spießer Alfons. Darum beginnt die spießige Kolumne auch mit einem Rückblick in die Vergangenheit, um damit einen Anknüpfungspunkt an die Gegenwart zu bilden. Alsdann:</p>
<p><strong>Es war einmal eine Zeit,</strong> da war der Verleger einer regionalen Tageszeitung so etwas wie ein Fürst in seinem Verbreitungsgebiet. In diesem seinem Fürstentum herrschte er über die lokale Kommunikation, die er druckte und verkaufte an Leser und Inserenten. Etwas Ähnliches wie Wettbewerb gab es nicht, weil der benachbarte Tageszeitungsfürst sein eigenes Hoheitsgebiet hatte, wo er regierte und kassierte. (Klar, es gab auch Überschneidungen in der Verbreitung der Auflagen; das aber führte nur zu kleinen Rangeleien zwischen den Anzeigenverkäufern, während ihre Verlagsfürsten miteinander Champagner tranken.) Und ein jeder Fürst genoss in seiner Region hohes Ansehen und Respekt bei Bürgern und Politikern, die seine Abonnenten und Untertanen waren. Und das Business lief like ice in the sunshine!</p>
<p>Im Lande gab’s zwar noch ein paar überregionale Blätter, die aber tangierten die Regionalfürsten so gut wie gar nicht.</p>
<p>Eines unschönen Tages jedoch, da kam ein Möchte-gern-Verleger auf die absurde Idee, ein kostenloses Blatt auf den Markt zu schleudern. Dieses Blatt erschien wöchentlich, und zwar gegen Ende der Woche, wenn die Einkäufe der Bürger intensiv stattfanden. Kommerziell funktionierte das für den Herausgeber dergestalt, dass sein Blatt, das bei den Bürgern unaufgefordert in die Briefkästen gesteckt wurde, finanziert wurde vom örtlichen Einzelhandel durch dessen Inserate, zu denen sich später auch Anzeigen von einigen überregionalen Werbungtreibenden gesellten. Und deshalb nannte man das neue Blatt denn auch „Anzeigenblatt“. Und das Argument des Verlages lautete: „Wir garantieren unseren Inserenten lückenlose Haushaltsabdeckung!“ Was der Fürst mit seiner Tageszeitung natürlich nicht versprechen konnte, denn nicht jeder Haushalt im Verbreitungsgebiet hatte sie abonniert.</p>
<p><strong>Das erste Anzeigenblatt</strong> blieb nicht allein, weitere Titel kamen hinzu. Natürlich hatten diese Blätter keine Vollredaktion wie eine Tageszeitung, aber die Leser griffen gern zu. Zum einen natürlich, weil es gratis war. Und zum anderen, weil dort Meldungen zu finden waren, die direkt vor der Haustür der Bürger passiert waren. Und: Auch die aktuellen Angebote in den Anzeigen der Supermärkte waren Lesestoff für die Hausfrauen, wodurch im Gegenzug das Interesse der Inserenten am Anzeigenblatt zunahm, weil sie dort auch noch redaktionelle Zugaben bekamen. All business is local, sagte man zu jener Zeit, als es noch kein Internet gegeben hat.</p>
<p>Die Verleger der Tageszeitungen hatten sich damals zuerst ungläubig die Augen gerieben und dann von oben herab gelächelt. Doch als sie erkannten, dass ein Eindringling in ihrem Inseratengarten wilderte, da wurde ihr Lächeln etwas gequälter. Und die Verleger schimpften und fragten voller Spott: „Was sind denn das für primitive Blättchen, in denen das Weltgeschehen nicht stattfindet, und wo weder Feuilleton noch Sport zu finden ist oder gar die große Politik! Wo bleibt denn da die journalistische Qualität?!“ Und alle Zeitungsverleger waren sich im Verbund genauso einig wie im Verband, dem BDZV: „Wir verteufeln gemeinsam die Anzeigenblätter und machen unseren Inserenten klar: Leser, die etwas gratis haben wollen, sind minderbemittelt und können deshalb keine guten Kunden sein wie die anspruchsvollen Leser einer hochwertigen Tageszeitung, die sich ihre Lektüre etwas kosten lassen.“ Und man strengte überdies Klagen vor Gericht an gegen die missliebigen Gratisblättchen, sprach von Wettbewerbsverzerrung durch Marktverstopfung und Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb wegen unerlaubter getarnter Werbung in den kostenlosen Gazetten.</p>
<p><strong>So ging es eine ganze Weile.</strong> Und es kamen mehr und mehr Anzeigenblätter auf den Markt, die mehr und mehr am Profit der Zeitungsfürsten nagten. Und eines Tages, da hörte einer dieser Fürsten auf den Rat seines pfiffigen Hofnarren und brachte neben seiner Tageszeitung ein Anzeigenblatt auf den Markt. Zur Abwehr des missliebigen Wettbewerbers, wie er erklärte. Und die Fürsten im Verband des BDZV nannten ihren Kollegen schlichtweg einen Verräter.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Nach und nach brachten weitere Zeitungsverlage ebenfalls Anzeigenblätter auf den Markt. Wenn schon Kannibalismus, dann sollte der wenigstens im eigenen Verlagshaus stattfinden! Und im Laufe der Zeit entwickelten sich die Anzeigenblätter redaktionell zu <em>„Lokalzeitungen des kleinen Mannes“</em>, die zwar immer noch nicht über das große Weltgeschehen informieren, wohl aber über das, was vor der Haustür der Leser passiert. Und viele Anzeigenblätter machen das inzwischen besser, als manch eine Regionalzeitung das in ihrem Lokalteil tut. Und vor allen Dingen: Das Geschäft der Anzeigenblätter floriert, weil sie nach wie vor die Haushalte abdecken im Gegensatz zur Tageszeitung, die mehr und mehr geschrumpft ist in ihrer Auflage, nicht zuletzt auch, weil sich inzwischen auch das böse Fernsehen im Lande verbreitet hatte, das zum neuen Feind der Zeitungsfürsten geworden war. Gut gemachte Anzeigenblätter indes verdienen nach wie vor gutes Geld, sind gefüllt mit Inseraten und Werbebeilagen.</p>
<p>Und nun kommt der Spießer zum kurzen Sinn seiner langen Vorrede:</p>
<p><strong>Wir haben heute zwei </strong>sehr unterschiedliche Kommunikationswege im Lande, als diese sind: der herkömmliche Weg über die sogenannten klassischen Medien und der Weg ins Internet. Wesentlicher Unterschied: Für die klassischen Medien müssen wir eher mehr als weniger bezahlen. Das Internet hingegen ist mehr oder weniger kostenlos. Und es ist bequemer und schneller und sogar in Printform erhältlich, wenn man es ausdruckt. Darüber hinaus kann man heute auch fern vom Festnetzanschluss überall dort lesen, wo man seine Lektüre früher bloß in beweglichen Druckobjekten mit sich tragen konnte.</p>
<p>Mit der Verbreitung des Internets schrumpften die Auflagen von Printtiteln wie Schneemänner in der Sonne. Was nicht zuletzt auch eine Zeitfrage ist, denn je mehr seiner freien Zeit der Mensch im Internet verbringt, desto weniger bleibt ihm für gedruckte Lektüre. Und die Erben der ehemaligen Fürstentümer rieben sich irgendwann die Augen, lächelten dabei aber nicht, sondern dachten an ihre – Anzeigenblätter!</p>
<p>Heute benutzen sowohl Zeitungs- als auch Zeitschriften-Verlage das Internet quasi als Anzeigenblatt, indem sie ihre Beiträge dort kostenlos hineinstellen und sich das bezahlen lassen von der Werbung treibenden Wirtschaft, die ohnehin schon seit Jahrzehnten über das Wohl und Weh der einzelnen Titel entscheidet.</p>
<p>Aber es gibt auch Bemühungen, ein Entgelt von Internet-Lesern zu fordern, was als „Paid Content“ bezeichnet wird und teilweise sogar funktioniert – siehe nicht zuletzt auch Apps für Smartphones und Tablet-Computer! Aber das Internet lässt die Masse Mensch glauben, dass journalistische Leistung gratis sein muss, weil die deutsche Sprache ja allen gehört, die sie lesen können, und nicht nur denen, die sie schreiben.</p>
<p><strong>Leider setzte sich fort,</strong> was den Verlegern gar nicht schmeckt: Ihre Print-Auflagen gehen weiterhin zurück und machen mehr Verluste als Gewinne erwirtschaftet werden können im Online-Geschäft. Doch es gibt auch Verlage, die ihre Minuszahlen am Kiosk durch das Plus im Internet kompensiert haben oder sogar bessere Zahlen schreiben als zuvor. Aber: Je höher der Anspruch ist, den ein Print-Medium intellektuell an seine Leser stellt, desto schwieriger wird es, eine größere Zielgruppe via Internet zu erreichen, wo viele der jungen Leser schon restlos bedient sind mit den 140 Anschlägen, die Twitter erlaubt.</p>
<p><strong>Womit der Spießer zum Kernstück</strong> seiner vor Euch liegenden Kolumne kommt, nämlich zur Qualitätsdebatte. Große Verlage bringen nämlich den Begriff vom „Qualitätsjournalismus“ ins Gespräch. So gab Altverleger Alfred Neven DuMont (85) seinen Kollegen den Rat: <em>„Investiert in die Qualität eurer Blätter! Denn Qualität ist das Einzige, was letzten Endes zählt.“</em> Und von Burda bis zu Gruner + Jahr und Springer, vom „Spiegel“ bis „Süddeutsche Zeitung“ und „Zeit“ singen Verlagsmanager das Hohelied vom „Qualitätsjournalismus“.</p>
<p>Mit „Qualitätsjournalismus“ will man den Fortbestand des bedruckten Papiers sichern. Was in den Augen des Spießers so ähnlich ist, als würde die Kirche dem Austritt ihrer Gemeindemitglieder mit der Herausgabe einer Bibel begegnen wollen, die in Schlangenleder gebunden und mit Blattgold verziert ist.</p>
<p>Schon bevor das Internet seine heutige Bedeutung hatte, also vor rund 15 Jahren, da hatte Gruner + Jahr verkündet, dass der Verlag sich dem „<em>Qualitätsjournalismus“</em> verschrieben habe. Alfons kommentierte das damals sinngemäß mit den Worten: Würden wir gefragt, was denn wohl „Qualitätsjournalismus“ sei, so könnten wir frei nach Lehrer Bömmel aus der „Feuerzangenbowle“ antworten: „Qualitätsjournalismus? Da stelle mer uns janz dumm. Und da sage mer so: Qualitätsjournalismus ist, wenn die Zahl der Belegexemplare höher ist als die verkaufte Auflage. Und dat mit dä Annongsen, dat krieje mer später.“</p>
<p><strong>Was, liebe Lesergemeinde,</strong> ist „Qualität“? Qualität ist ein Begriff, der so universal ist wie das Wetter: Es gibt gutes Wetter, und es gibt schlechtes Wetter. Und Regen kann gut sein und Sonnenschein schlecht. Oder umgekehrt. Genauso wie bei der Qualität, die gut ist oder schlecht. Und was für den einen schlecht ist, kann ein anderer als gut beurteilen. Womit sich letztlich die Frage stellt: Welche Qualität meinen die Verlage bei ihrem Journalismus &#8230;?</p>
<p>Qualität wird wie folgt definiert: <em>„Beschaffenheit, Güte, Eigenschaft“</em>. Und nach industrieller DIN-Norm ist Qualität <em>„die Gemeinsamkeit von Eigenschaften und Merkmalen eines Produktes oder einer Tätigkeit, die sich auf deren Eignung zur Erfüllung gegebener Erfordernisse beziehen.“</em> Was diese „Erfordernisse“ betrifft, so unterscheiden die Gelehrten zwischen objektiver und subjektiver Qualität. Hinzu kommt noch eine weitere Qualität, und zwar die relative. Objektive Qualität zeichnet eine Hose aus, die länger in Form bleibt als eine andere. Von subjektiver Qualität reden wir, wenn bei gleichwertigen Produkten bestimmte Bedürfnisse befriedigt werden und der Mensch selbstbezogen urteilt nach Geschmack, Farbe, Image et cetera.</p>
<p>Für den Markterfolg entscheidend ist letztlich die relative Qualität, wo der Vergleich mit den Produkten des Wettbewerbs stattfindet. Und da steht der potenzielle Leser dann ohne Hilfe von Google vor dem Presseregal, wo durchschnittlich rund 500 Blätter um seine Gunst buhlen. Und da soll er sich entscheiden zwischen einem Qualitätstitel und dem kostenlosen Internet?</p>
<p><strong>Genauso wenig</strong> wie die Qualität von Werbung sich nach DIN-Normen bewerten lässt, genauso wenig ist dieses auch beim Journalismus möglich. Weil jede Leserschaft natürlich andere Maßstäbe bei ihrer Lektüre anlegt. Bei einem Klatschblatt liegt die Qualität für die Leserin vielleicht darin, dass sie die neusten Informationen aus der Gesellschaft mit Hintergründen immer zuerst erfährt. Für den Leser eines Wirtschaftsblattes liegt die Qualität möglicherweise darin, dass er die neusten Informationen aus der Wirtschaft mit Hintergründen immer zuerst erfährt. Wenn beide Zeitschriften die Wünsche ihrer Leser erfüllen – welche der beiden Redaktionen liefert dann keinen Qualitätsjournalismus &#8230;?</p>
<p><strong>Der Spießer will</strong> damit sagen: Was Qualität ist, entscheidet einzig und allein der Leser. Und Qualitätsjournalismus besteht im stetigen Bemühen eines jedes Journalisten, seine Leser so gut wie möglich zu befriedigen. Diese Erkenntnis sollten Verleger und Redakteure sich bitte auf ihrer Festplatte speichern, damit sie nicht in Vergessenheit gerät!</p>
<p>Und wenn ein Verleger ehrlich ist, dann wird er gestehen: „Für mich ist journalistische Qualität das, was mir gutes Geld in die Verlagskasse bringt.“ Insofern hat die Qualität der „Bild“-Zeitung für den Verlag einen sehr viel höheren Stellenwert als die Qualität der „Welt“. Und auch die Kröten und Kakerlaken, die im Dschungel-Camp von RTL geschluckt werden, finden bei den Zuschauern mehr Interesse als alle Tierdokumentationen auf Arte.</p>
<p>Apropos „Bild“: Das Blatt ist ein sehr lebendiges Beispiel dafür, dass Zeitungen und Zeitschriften noch lange nicht auf dem Altenteil ruhen müssen. So ist die Print-Auflage des Boulevardblattes zwar gewaltig gefallen, der Gewinn aber gestiegen in der Kombination Print, Online und Merchandising.</p>
<p>Des Weiteren gibt es am Kiosk den Titel „Landlust“: Geboren im Zeitalter des Internets und so erfolgreich, dass es bereits Nachahmungen gibt auf dem Zeitschriftenmarkt. Könnt Ihr Euch ein solches Angebot auch im Internet vorstellen, will meinen, dass dort eine Million Leser für ihre Lektüre bares Geld ausgeben, und das auch noch regelmäßig tun &#8230;?</p>
<p>Das Gerede vom sogenannten „Qualitätsjournalismus“ klingt in den Ohren des Spießers wie das Pfeifen im Dunkel des Waldes. Es dient im Grunde nur dazu, das eigene Tun zu beschönigen und Lesern und Inserenten zu suggerieren, dass es anderswo eben keine „Qualität“ im Journalismus gibt, die entscheidend ist für den Fortbestand des bedruckten Papiers. Zum Beispiel im Internet: Dort findet man nirgendwo journalistische Qualität. Was natürlich Unfug ist, zumal dieselben Verlage, die ihre journalistische Leistung am Kiosk anbieten, das parallel auch im Internet tun.</p>
<p><strong>Spießiges Fazit:</strong> Es gilt die alte Bauernregel, dass Qualität von quälen kommt. So quält sich der Journalist für eine gute Qualität, die für verkaufte Auflage sorgt. Und bei schlechter Qualität, da quält sich der Leser, und zwar so lange, bis er sein Abo kündigt.</p>
<p>Um die „Qualität“ noch einmal zu relativieren, sei ein letztes Gleichnis erlaubt: Es gibt zwei Arten von Düngern: Kunstdünger und Naturdünger. Wer behauptet, dass der Naturdünger von besserer Qualität ist als der Kunstdünger, der meint: Kuhfladen, Schweinemist und Exkremente von Seevögeln sind qualitativ hochwertiger als die Erzeugnisse aus dem Chemielabor. Oder spießig ausgedrückt:</p>
<p><strong>Scheiße hat mehr Qualität als Wissenschaft.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Lass mich ein Pirat sein</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind wir nicht alle ein bisschen Pirat? Keine Ahnung, aber mitreden? Das aber mit sokratischem Bewusstsein. Immerhin wissend, dass Lichtenberg Recht hatte: „Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“ Zur Erklärung des Phänomens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2012/04/03/lass-mich-ein-pirat-sein/19700101_000000_v/" rel="attachment wp-att-12498"><img class="alignleft size-medium wp-image-12498" title="Piraten katze" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/04/19700101_000000_v-212x300.jpg" alt="Piraten katze" width="212" height="300" /></a>Sind wir nicht alle ein bisschen Pirat? Keine Ahnung, aber mitreden? Das aber mit sokratischem Bewusstsein. Immerhin wissend, dass Lichtenberg Recht hatte: „<em>Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“</em> Zur Erklärung des Phänomens „Piraten“ reicht das nicht. Ihr Erfolg hat vor allem etwas mit Marken gemeinsam. Doch dafür muss ich etwas ausholen.<span id="more-12497"></span></p>
<p>Meine mündliche Magisterprüfung in Politikwissenschaft habe ich mit einem „Sehr gut“ abgeschlossen. Das muss ich vorneweg schicken. Ich bin da nicht allzu stolz darauf, denn das Ergebnis war vor allem eine Folge der Empathie für die politische Weltssicht des Professors und weniger Folge einer klugen, weitsichtigen Analyse. Die hätte sicherlich anders ausgesehen.</p>
<p>Anfang der 90er war das und ich sollte erklären, wie die bundespolitischen Zukunftschancen der Grünen zu beurteilen wären. Die Antwort &#8211; wider besseren Wissens &#8211; trübe Aussichten. Die Gründe, die mir eifriges Kopfnicken und eine Top-Note einbrachten: Mangelnde Problemlösungskompetenz im Bund hier, mangelnde Sachkompetenz dort, eingleisige Sachorientierung und ein paar andere Punkte, die alle irgendwas mit Kompetenz, Politikfähigkeit und dem parlamentarischen Vermögen zu tun hatten.</p>
<p>Dinge, die man in ähnlicher Form heute auch in Leitartikel über die Piraten liest. Nur hat Politik beim Wähler wenig mit dem zu tun, was man sich im trüben Licht einer Bankers Lamp zusammendenkt.</p>
<p>Wähler wählen Marken. Und die Grünen waren damals eine: USP, Differenzierung, Authentizität, emotionale Markenwelt. Deshalb haben auch die Piraten eine große Zukunft. Weil sie Marke sind. Mehr noch als die Grünen.</p>
<p>Wer Plakate der Piraten bei der jüngsten Oberbürgermeister-Wahl in Frankfurt gesehen hat, weiß, dass man die Leere der Wahlbotschaften sogar auf die Spitze treiben kann. Statt Politikergesichtern (man weiß wenigsten wie der Mensch aussieht, den man wählen soll) gab bei den Piraten eine Katze zu sehen. Mehr <a href="http://cuteoverload.com/">Cute Overload </a>im Wahlkampf war selten. Was das mit Politik zu tun hat, wissen die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lolcat">Lolcat</a>-Götter. Und das ist gut so.</p>
<p>Personen, klare Botschaften &#8211; Inhalte gar – würden die Positionierung der Piraten verwischen. Sie wecken vor allem den Lichtenberg in uns und bieten sich deshalb als Projektionsfläche für jedwede Wählerbedürfnisse an. Denn das Produktversprechen bleibt im Ungefähren. Mehr Miteinander, mehr Transparenz – das kann man gar nicht doof finden.</p>
<p>Welche Politik dann da im Markenkern steckt, das kann sich ein jeder zusammenreimen. Will man aber gar nicht. Gefragt ist heutzutage schließlich Komplexitätsreduzierung.</p>
<p>Mehr Reduktion als bei einer individuell belegbaren Projektionsfläche ist  kaum denkbar. Je undefinierter die Projektionsfläche ist, desto leichter sich die eigenen Wünschen in die Markenwelt der Piraten übertragen lassen, desto schneller erfolgt die Identifikation mit dieser Marke. (Parteiprogramm? Sie sind doch nur die AGB der politischen Landschaft. Eher liest man die AGB bei Facebook.)</p>
<p>Gefährlich wird es für die Piraten als Marke erst, wenn es konkret wird, wenn Markenwelt und Realität im politischen Handeln aufeinandertreffen. Aber einmal festgesetzte Markenbilder sind lange haltbar. Deshalb auch haben sich die Grünen trotz mehrfacher Häutung also so haltbar erwiesen.</p>
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		<title>Maybe ein Zombie</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 10:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spießer Alfons</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marlboro]]></category>
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		<description><![CDATA[Zigaretten-Werbung auf dem absoluten Tiefpunkt. Marlboro zeigt einen Mann, der in einem erbärmlichen Zustand zu sein scheint. Zur Erläuterung hat der Werbetexter zu dieser Person die folgende Warnung abgegeben: „Die Menge an Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid, die Sie täglich inhalieren, variiert, je nachdem, wie Sie Ihre Zigarette rauchen.“ Daraus schließt der Spießer: Der abgebildete Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2012/03/27/maybe-ein-zombie/marlboro/" rel="attachment wp-att-12316"><img class="alignleft size-medium wp-image-12316" title="Marlboro" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/03/Marlboro-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a>Zigaretten-Werbung auf dem absoluten Tiefpunkt. Marlboro zeigt einen Mann, der in einem erbärmlichen Zustand zu sein scheint. Zur Erläuterung hat der Werbetexter zu dieser Person die folgende Warnung abgegeben: „<em>Die Menge an Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid, die Sie täglich inhalieren, variiert, je nachdem, wie Sie Ihre Zigarette rauchen.“</em></p>
<p>Daraus schließt der Spießer: Der abgebildete Mann hat vermutlich Kette geraucht und die Giftstäbchen bis zum Filter inhaliert. Und nun liegt er selber in den letzten Zügen, schaut aus wie ein Zombie auf der Suche nach seiner letzten Ruhestätte.</p>
<p>Friede seiner Asche!</p>
<p>PS: Andersherum betrachtet ist dieses eine der besten Kampagnen gegen das Rauchen!</p>
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		<title>Wie kommt Thomas Gottschalk wieder heraus aus dem Quotenloch?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spießer Alfons</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dass..?]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Gottschalk]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal angenommen, Sie sind ein großer Manager in der Medienbranche. Ein Entscheider mit Einfluss. Und alle um Sie herum liegen Ihnen zu Füßen und küssen Ihnen dieselben. Und Sie fühlen sich groß und mächtig und glauben – womöglich – dass all diese, die da zu Ihren Füßen herumkrabbeln, dass all diese Schuhputzer Sie persönlich meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2012/02/02/wie-kommt-thomas-gottschalk-wieder-heraus-aus-dem-quotenloch/thomas-gottschalk/" rel="attachment wp-att-11850"><img class="alignleft size-medium wp-image-11850" title="Thomas Gottschalk" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/02/Thomas-Gottschalk-300x166.png" alt="" width="300" height="166" /></a>Mal angenommen, Sie sind ein großer Manager in der Medienbranche. Ein Entscheider mit Einfluss. Und alle um Sie herum liegen Ihnen zu Füßen und küssen Ihnen dieselben. Und Sie fühlen sich groß und mächtig und glauben – womöglich – dass all diese, die da zu Ihren Füßen herumkrabbeln, dass all diese Schuhputzer Sie persönlich meinen und nicht Ihren Job.</p>
<p>Und dann verlieren Sie ihn eines Tages, diesen einflussreichen Job, oder geben ihn freiwillig auf. Und Sie stehen da und schauen herab auf Ihre Füße und müssen erkennen: Da krabbelt ja kaum noch jemand. Jedenfalls keiner, der Ihnen wieder auf die Füße helfen könnte. Und Sie erkennen: Es waren nicht Sie, dem alle zu Füßen lagen, sondern es war auch und nicht zuletzt Ihre Position, mit der Sie so gestrahlt haben.</p>
<p>Ähnliches muss nun auch Thomas Gottschalk erkennen. Er war der Quoten-König beim ZDF und überhaupt. Allerdings mit der Sendung „Wetten, dass&#8230;?!“, die er dort moderiert hat. Und die Zuschauer-Quoten brachen nicht über Thomas Gottschalk persönlich herein, auf seine Sprüche und die originellen Klamotten, die er trug, sondern die Zuschauer wollten die Wetten sehen. Und die Stars, die in der Sendung ihr Stelldichein gaben, wenn auch zumeist nur zu Werbezwecken von Filmen, Büchern, CDs oder sonstwas. Und – natürlich – auch den Moderator wollten die Zuschauer sehen. Aber alles zusammen: Wetten, Stars &amp; Gottschalk.  Und: „Wetten, dass&#8230;?!“ hat es schon vor Gottschalk gegeben, und „Wetten, dass&#8230;?!“ wird es auch nach Gottschalk noch geben.</p>
<p>Nun hat der Moderator den Sender gewechselt, macht bei der ARD im Grunde das, was er früher schon häufig so oder ähnlich gemacht hat, nämlich die Show im kleinen Rahmen. Ohne Wetten und ohne Weltstars. Und da war das Publikum am ersten Sendetag verständlicherweise neugierig und hat eingeschaltet. Und danach mehr oder weniger abgeschaltet, und es blieben weniger Zuschauer als mehr.</p>
<p>Und damit kommt der große Gottschalk auf den Teppich der Tatsachen zurück. Dort, wo viele seiner Kollegen schon stehen. Zum Beispiel Harald Schmidt.</p>
<p>Wenn  Alfons dem Thomas mal einen Tipp geben darf: Weitermachen mit „Wetten, dass?!“ für noch drei Jahre! Und dann, im weisen Alter von 65 Jahren, aufhören mit der Regelmäßigkeit auf dem Bildschirm, sondern nur noch Galas moderieren wie „Ein Herz für Kinder“, „Die Goldene Kamera“ oder den „Bambi“  und parallel dazu für Haribo agieren und/oder andere Marken. Oder die Alternative: Im Quotenloch untertauchen und als Loser die Karriere beenden. Was im Grunde schade wäre für einen wie den Thomas Gottschalk.</p>
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		<title>Ich streich das dann mal</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 07:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die größten Zeitvernichter in der Kommunikationsbranche? Sie denken an Twitter, Facebook, vielleicht an Google+, oder an die 300 Mails von Paypal, die ihnen sagen, sie sollten (letzter Aufruf!!!)   ihr Kontopasswort ändern. Stimmt ein wenig. Für einen Pressevertreter sind es indes die Adjektive und die Zitate in Pressemeldungen. Sie kosten Zeit beim Lesen und beim Redigieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die größten Zeitvernichter in der Kommunikationsbranche? Sie denken an Twitter, Facebook, vielleicht an Google+, oder an die 300 Mails von Paypal, die ihnen sagen, sie sollten (letzter Aufruf!!!)   ihr Kontopasswort ändern. Stimmt ein wenig. Für einen Pressevertreter sind es indes die Adjektive und die Zitate in Pressemeldungen. Sie kosten Zeit beim Lesen und beim Redigieren. Der volkswirtschaftliche schaden ist&#8230; aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Nachdem die Superlative offenbar genau zu der Zeit verschwunden sind, als sich Grüner Tee auf den Texter-Schreibtischen breit machte, zucken glanzvolle Adjektive immer noch erfolgreich selbst durch die kürzesten Texte. Die Worthülsen sind gottseidank so aufdringlich wie pubertierende Jungen beim Klammerblues*.  Man hat sie also schnell des Platzes verwiesen. Ersatzlos.</p>
<p>Schlimmer ist es mit den Zitaten. Diese wunderschön gedrechselten Sätze von Geschäftsführern, Chief Detonation Officern, Senior Buzzword Managern, kann man nicht so leicht eliminieren. Sie sind nämlich zumeist mit einer undurchschaubaren Patchworktechnik tief in die Struktur eines langen Absatzes eingewebt.  Man muss sie aber finden. Denn sie sind vor der Veröffentlichung in der Regel dreimal durch die chemische Reinigung der internen Abstimmung gespült worden.</p>
<p>So klingt das dann auch. Nämlich in etwa so, wie man es von diesen sinnbefreiten Making-of-Interviews bei Hollywood-Blockbustern kennt: &#8220;Bob ist ein wunderbarer Regisseur. Die Arbeit mit ihm war großartig. Ich liebe ihn.&#8221; und &#8220;Jane ist eine fantastische Schauspielerin. Sie hat eine unheimliche Präsenz vor der Kamera.&#8221; Sie haben das Bild?</p>
<p>So klingen dann auch die Pressemeldungen aus den Unternehmen. Es wird gelobt, der Neuzugang, der Kooperationspartner, der Markt, der Dienstleister, das Unternehmen selbst. Und weil sonst selten was zu sagen ist, was nicht schon inhaltlich im ersten Absatz erklärt worden wäre, wird auch im zweiten Satz nochmal gelobt. Sicher ist sicher.  Nein, im dritten Satz nicht. Man will es ja nicht übertreiben. Es gibt auch selten  einen dritten Satz. Irgendwo hat die menschliche Phantasie ihre Grenzen. Auch in der PR.</p>
<p>Wichtig ist bei solchen Zitaten, dass immer zwei Leute etwas (&#8220;etwas&#8221; könnte man übrigens falsch verstehen, vermittelt es doch fast schon den Eindruck, es ging um spezifisches) beitragen.</p>
<p>Also nimmt der Text noch mal einen weiteren Absatz lang Anlauf, um eine weitere Person einzuflechten. Sie muss dabei sein. Nicht des Proporzes wegen, oder weil mehrere Fachabteilungen beteiligt waren. Drehbuchaufgabe des zweiten Zitats ist es immer, den vorherigen, höherrangigen Zitierten zu loben und seinen Aussagen damit zusätzliche Glaubwürdigkeit  und Kompetenz zu verleihen.</p>
<p>Das zu bearbeiten kostet Zeit. Man könnte sie sparen, wenn die &#8211; Achtung Fachsprech &#8211; &#8220;Quotes&#8221; als kompletter Block abgesetzt wären. Doch sie sind wie Elastan tief und kaum sichtbar in den Text hineinformatiert und angesichts der Inhaltsleere verschwinden sie vor dem redigierenden Auge gerne oft so schnell wie die Grinsekatze.</p>
<p>Ein weiterer perfider Trick macht es zudem unumgänglich, sich durch dieses Vakuum zu bewegen. Denn nur an diesen Stellen sind die Akteure des Unternehmens genannt. Will man also wissen, wie der Chief Booming Manager des Unternehmens heißt, muss man diese Absätze zwangsweise lesen.  So trickst die PR am Ende den Journalismus aus &#8211; mit seinem Hang alles zu personalisieren. Auch das Nichts.</p>
<p>Mehr  vom Autor neuerdings bei <a href="http://etailment.de/">etailment </a>- das Blog für Themen und Trends im E-Commerce.</p>
<p>Etailment.de gibt es auch bei <a href="https://www.facebook.com/etailment" target="_blank">Facebook,</a> <a href="https://twitter.com/etailment" target="_blank">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/b/109528893405888672876/109528893405888672876/posts" target="_blank">Google+</a>. Oder abonnieren Sie den <a href="http://etailment.de/newsletter/">Newsletter</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Die Jungen dienen hier nur als Bild. Keinesfalls sind Jungen immer so. Manche aber sind es nicht nur in der Pubertät.</p>
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		<title>Kentucky Fried Chicken: Wie ein Filetstück zum Musterstück für ein Schelmenstück wurde</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spießer Alfons</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kentucky Fried Chicken (KFC) – nicht zu verwechseln mit: &#8220;Kentucky Schreit Ficken!&#8221; – ist eine Schnellimbiss-Kette, wo frittierte Hühnerfleischteile die Grundlage vom Business bilden. KFC-Restaurants fallen unter den Begriff „Fastfood“, was meint: Es ist schnelle Nahrung, also Speisen, die für den raschen Verzehr bestimmt sind, zumal sie auch in wenigen Minuten fertig zubereitet über den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2012/01/26/kentucky-fried-chicken-wie-ein-filetstueck-zum-musterstueck-fuer-ein-schelmenstueck-wurde/filetstueck/" rel="attachment wp-att-11798"><img class="alignleft size-medium wp-image-11798" title="Filetstück" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/01/Filetstück-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a>Kentucky Fried Chicken (KFC) – nicht zu verwechseln mit: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pIPc6kba51s">&#8220;Kentucky Schreit Ficken!&#8221;</a> – ist eine Schnellimbiss-Kette, wo frittierte Hühnerfleischteile die Grundlage vom Business bilden. KFC-Restaurants fallen unter den Begriff „Fastfood“, was meint: Es ist schnelle Nahrung, also Speisen, die für den raschen Verzehr bestimmt sind, zumal sie auch in wenigen Minuten fertig zubereitet über den Tresen gehen. Der Begriff Fastfood muss aber nichts Negatives für die Qualität der Speisen aussagen, zumal zum Fastfood auch ein frischer Salat gehört. (By the way: Auch Sushi und Saschimi mit Fischfilet sind Fastfood!)</p>
<p>Zur Zeit verübt KFC einen Plakatanschlag auf den Konsumenten und verkündet: <em>„100% Filet. Ist das noch Fastfood?“ – </em>siehe die Abbildung!</p>
<p>Wer von Euch versteht, was der Texter hier zum Ausdruck gebracht hat? Soll der &#8220;Zinger Burger&#8221; von KFC keine schnelle Nahrung mehr sein, die zum raschen Verzehr gemacht wird und die der Kunde sofort serviert bekommt? Und: Wenn der „Zinger Burger“ nicht mehr Fastfood  sein sollte, was ist dieser Burger dann&#8230;?</p>
<p>Wenn Spießer Alfons seine Fragestellung mal selber beantworten darf: Der Textdichter von KFC, dieser kleine Schelm, der hat „Fastfood“ geschrieben anstelle von „Junkfood“, also industriell hergestellte Nahrung, die aus minderwertigen Zutaten gefertigt ist, weil sie zu viele Kalorien enthält, stark fett- und zuckerhaltig und somit ungesund ist. Und warum wurden hier die Begriffe vertauscht? Ganz einfach: Stünde dort: „Ist das noch Junkfood?“, dann könnte der Schuss nach hinten losgehen. Denn der Verbraucher würde möglicherweise schlussfolgern: Kentuckys Fried Chicken sind – mit Ausnahme vom „Zinger Burger“ – minderwertige Nahrung. Doch KFC möchte seinen &#8220;Zinger Burger&#8221; mit dem Filet in der Semmel natürlich mit den Burgern von McDonald&#8217;s &amp; BurgerKing vergleichen. Deren Angebot indirekt mit &#8220;Junkfood&#8221; zu bezeichnen, haben sich die Kentuckys ebenfalls nicht getraut. Und so schrieb man dann &#8220;Fastfood&#8221;, was völlig ohne Sinn ist.</p>
<p>Nur eines hat der Werbungtreibende &#8220;übersehen&#8221;: Nirgendwo auf dem Plakat ist vermerkt, um welches Fleisch es sich bei dem &#8220;Filet&#8221; handelt. Der Leser denkt natürlich spontan an Rinderfilet. Aber es könnte genauso Schweinefilet, Fischfilet, Kaninchenfilet oder Filet von <a href="http://www.peta.de/web/warum_kfc.601.html">gequälten Hühnern</a> sein – wer weiß das schon wirklich außer dem Werbungtreibenden&#8230;?!</p>
<p>Last but not least: Der Texter hat vermerkt, dass der &#8220;Zinger Burger&#8221; von KFC  <em>&#8220;jetzt mit neuem Brötchen!&#8221;</em> ist. Was bedeutet: Vorher war es ein altes Brötchen. Was wiederum heiß: Bislang hat der Kunde von KFC einen minderwertigen Burger gekommen.</p>
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		<title>Samwer-Bashing ist so EinsElf</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 12:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nebenan, also in meinem neuen Blogprojekt  etailment.de, ein E-Commerce-Blog, habe ich einen Text geschrieben, der früher vielleicht auch gut hier hin gepasst hätte. Es geht um die Samwer-Brüder. Man muss sie ja nicht sympathisch finden. Aber muss man sie immer als die Bösen in der Branche schlechthin stilisieren. Vielleicht ist das, was da beklagt wird, nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nebenan, also in meinem neuen Blogprojekt <a href="http://etailment.de/2012/sind-die-samwer-brueder-besser-als-ihr-ruf/"> etailment.de</a>, ein E-Commerce-Blog, habe ich einen Text geschrieben, der früher vielleicht auch gut hier hin gepasst hätte. Es geht um die Samwer-Brüder. Man muss sie ja nicht sympathisch finden. Aber muss man sie immer als die Bösen in der Branche schlechthin stilisieren. Vielleicht ist das, was da beklagt wird, nur &#8220;business as usual&#8221; und die Übertragung der Großkonzern-Kultur in die digitale Welt? Freue mich auf Pro und Contra bei Etailment.</p>
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		<title>Facebook: Bei ING-DiBa geht`s um die Wurst</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ING-Diba. facebook]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>So kann es laufen: Da schaltet man einen netten, menschelnden Spot mit einem Basketball-Star &#8211; Dirk Nowitzki &#8211; an der Wursttheke &#8211; und schon hat man als  Unternehmen den Salat. Auf der <a href="https://www.facebook.com/ingdiba?sk=wall&amp;filter=1">Facebook-Fanpage </a> des Unternehmens liefern sich nun Vegetarier und Omnivoren (vulgo Allesesser) ein Schlacht am Buffet der Worte. ING-DiBa schaut zu. Das ist gut so.</p>
<p>In einer derart ideologischen Debatte, die sich das Requisit eines Werbefilms zum Anlass für hysterische Zwischenrufe nimmt, wartet man einfach besser, bis sich die Gemüter wieder abgekühlt haben. &#8220;Dont feed the Fanpage&#8221; &#8211; quasi.   Was sollte ING-DiBa auch tun? Zum gemäßigten Fleischkonsum aufrufen? Ein Youtube-Video mit einem Salat (Bio-Anbau!) essenden CEO ins Netz stellen? Ein veganes Menu in der Betriebskantine einführen, und das Rezept bei Facebook reinstellen?</p>
<p>Nein, manchmal muss man Dinge einfach <del>auswulffen</del> aussitzen.  Und eine Gewissheit mitnehmen:  In den Zeiten von Facebook ist nicht mehr kalkulierbar, aus welchem Anlass Nutzer eine Marke auf dem digitalen Pausenhof  &#8221;grillen&#8221;.</p>
<p>Das mussten schon andere erleben. Beispiel Opel:  Auf deren deutscher! Fanpage echauffierten sich einst spanische Fernsehzuschauer über einen unflätigen TV-Moderator, der bei der Übertragung eines Fußballspiels im spanischen Fernsehen ein loses Mundwerk hatte.  Pech für Opel: Die Marke war Sponsor der Übertragung.</p>
<p>Irgendwas ist eben immer.</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UUt59ka6MP4?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/UUt59ka6MP4?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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