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	<title>Off the record &#187; Blogcontrol</title>
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	<description>Blog für Marketing, Werbung, Medien und Social Media</description>
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		<title>Buy on, my dear: Wie Johnny Haeusler per App-Preis einen Bestseller landet</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Autor in spe (Amazon-Link) hat mich der Erfolg von Johnny Haeusler geradezu elektrisiert. Schwuppdiwupp schafft es der Spreeblicker vor Weihnachten mit dem eBook „I live by the River“  (Amazon-Link) an die Spitze der Top-E-Book-Charts bei Amazon und steht im Kindle-Shop immer noch in den Top 10 bei den Kurzgeschichten. Knapp 3000 eBooks hat Haeusler inzwischen verkauft und zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2012/01/12/buy-on-my-dear-wie-johnny-haeusler-per-app-preis-einen-bestseller-landet/river/" rel="attachment wp-att-11593"><img class="alignleft size-full wp-image-11593" title="river" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/01/river.png" alt="" width="118" height="166" /></a>Als <a href="http://www.amazon.de/Keine-feine-Gesellschaft-Olaf-Kolbr%C3%BCck/dp/394282924X">Autor in spe </a><em>(Amazon-Link)</em> hat mich der Erfolg von Johnny Haeusler geradezu elektrisiert. Schwuppdiwupp schafft es der <a href="http://www.spreeblick.com/">Spreeblicker </a>vor Weihnachten mit dem eBook „<a href="http://www.amazon.de/live-river-15-Geschichten-ebook/dp/B006MGTO5S/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1326296142&amp;sr=1-1">I live by the River“ </a> <em>(Amazon-Link)</em> an die Spitze der Top-E-Book-Charts bei Amazon und steht im Kindle-Shop immer noch in den Top 10 bei den Kurzgeschichten.</p>
<p>Knapp 3000 eBooks hat Haeusler inzwischen verkauft und zeigt den von eBooks gelangweilten Verlagen, wie man digitale Leser erreicht. Ausgerechnet mit Kurzgeschichten. Noch so eine ungeliebte Gattung der Verlage. Noch dazu Geschichten, die  im Grunde alle schon einmal bei Spreeblick veröffentlicht wurde. Jetzt aber eben gesammelt. Es geht also &#8211; mit guten Inhalten, ja klar, und einem Kampfpreis. 99 Cent.  Ein klassischer App-Preis. Von Apple lernen, vom App-Geschäft lernen, das könnten auch die Verlage.<a href="http://off-the-record.de/2012/01/12/buy-on-my-dear-wie-johnny-haeusler-per-app-preis-einen-bestseller-landet/johnny2/" rel="attachment wp-att-11594"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-11594" title="johnny2" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/01/johnny2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em> „Ich schätze, der eBook-Markt braucht einen Anschub, ganz genau wie es bei den Apps am Anfang war, Leute müssen erstmal das Terrain testen, müssen herausfinden, wie sich diese neue Form anfühlt. Ich glaube, der App-Markt hat hier gezeigt, wie es gehen kann“</em>, sagt Haeusler im Interview bei <a href="http://etailment.de/2012/johnny-haeusler-im-interview-der-app-markt-zeigt-den-ebooks-wie-es-gehen-kann/">Etailment.de </a>.</p>
<p>Auch ein wichtiges Learning: Social Media wirkt. Er habe, so Haeusler, „zum ersten Mal seit zehn Jahren&#8221; seine Kanäle &#8220;relativ brutal für solches Marketing genutzt“.  Also Spreeblick, Twitter – and so on. Haeusler:  „Jedes Mal, wenn ich den Link getwittert hatte, wurden in den Minuten danach wieder ein paar Bücher verkauft.“ Gestört hat das nicht.</p>
<p>Das ganze Interview mit Johnny Haeusler, was er am Buch verdient, warum es nicht kopiergeschützt ist und ob es das Buch auch gedruckt geben wird, im neuen E-Commere-Blog <a href="http://etailment.de/2012/johnny-haeusler-im-interview-der-app-markt-zeigt-den-ebooks-wie-es-gehen-kann/">Etailment.de</a>.</p>
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		<title>Und die Moral von der Geschicht: Von Fake-Twitterern und den alten Hüten des Richard Gutjahr</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 16:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gute Geschichten haben immer einen Haken. So wie die von den ZDF-Fake-Twitterern. Der Blog von Richard Gutjahr brach vor ein paar Tagen unter dem Ansturm der Leser zusammen, nachdem dieser die Geschichte über zwei Fake-Twitterer veröffentlicht hatte. Darum ging es: Marco Bereth und Michael Umlandt hatten sich die Twitter-Accounts ZDFonline und ZDFneo gekapert und munter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Geschichten haben immer einen Haken. So wie die von den <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/04/zdf-twitter/">ZDF-Fake-Twitterern</a>. Der Blog von Richard Gutjahr brach vor ein paar Tagen unter dem Ansturm der Leser zusammen, nachdem dieser die Geschichte über zwei Fake-Twitterer veröffentlicht hatte.</p>
<p>Darum ging es: Marco Bereth und Michael Umlandt hatten sich die Twitter-Accounts <a href="http://twitter.com/#!/zdfonline">ZDFonline</a> und ZDFneo gekapert und munter drauf los getwittert, Nachrichtenmeldungen zum ZDF verbreitet und flotten Dialog im Namen des Senders geboten. Vermeintlich. Denn genehmigt war das alles nicht – bis das ZDF schließlich die selbsternannten digitalen ZDF-Plauderer unter Vertrag nahm.<br />
All das erzählte Gutjahr ausführlichst und löste ein gewaltiges Leserecho und Begeisterung über das freche Duo aus.</p>
<p>Der Haken: Die Geschichte ist ein alter Hut. Schon im November stand die Information über die selbsternannten Sender-Herren i<a href="http://adeffect.wordpress.com/2010/11/13/vom-privaten-twitterer-zum-zdf-botschafter/">n einem Blog</a>. Aufsehen erregte das damals nicht.</p>
<p>Das macht die Story des von mir sehr geschätzten Richard Gutjahr natürlich nicht schlechter.</p>
<p>Die Resonanz zeigt aber, wie eigenartig sich zuweilen Geschichten verbreiten und welche Mechanismen dahinter stecken können.</p>
<p>Da ist zum einen sicherlich die Reichweite. Der Blog Adeffect, der die Nachricht im November lieferte, hat 39 Follower <a href="http://twitter.com/#!/adeffect_blog">bei Twitter</a>.  Gutjahr hat allein bei Twitter über <a href="http://twitter.com/#!/gutjahr">11000 Follower</a>. Das sorgt für Resonanz. Doch das erklärt das Phänomen nicht allein.</p>
<p>Schließlich ist da doch noch der Flow im Web. In diesem Fluss, in dem alle Nutzer irgendwie wie Wassermoleküle miteinander vernetzt sind, hätte die Nachricht &#8211; der Theorie nach &#8211; auch aus einer kleineren Quelle heraus nach oben gespült werden müssen, nachdem sie durch die endlosen Windungen des Web irgendwann und irgendwie bei einem Multiplikator gelandet wäre.<br />
Doch sie gelangte damals  nicht so recht an die Oberfläche. Vielleicht stand gerade niemand am Ufer des Flusses oder es gab andernorts spannendere Überschwemmungen. Manchmal ist dieser Fluss wohl doch nur ein Rinnsal.</p>
<p>Wer beide Beiträge vergleicht erkennt aber noch einen anderen, weitaus aus bedeutsameren Grund für den späten Schwung.<br />
Hier die eher knappe trockene Nachricht. Dort, bei Gutjahr, ein Beitrag, der wie ein Stück Enthüllungsjournalismus daherkommt. Ein Posting, das die Geschichte dramatisiert und mit einem Spannungsbogen erzählt und damit beinahe in einen Online-Krimi verwandelt, in dem das Duo schließlich als Helden dasteht.</p>
<p>Die Folge: Die Nachricht bekommt durch das Muster der Erzählung ein ganz anderes Gewicht, eine andere Brisanz.</p>
<p>Denn auch darauf kommt es bei guten Geschichten an. Nicht nur auf den Informationswert, sondern auf den erzählerischen Haken, der einen festhält.</p>
<p>Es ist das Storytelling*, das der Geschichte ihr eigenes Momentum gibt. Die Meldung bekommt durch ihre Struktur etwas anekdotenhaftes. Und Anekdoten werden eben gerne weitererzählt.</p>
<p>Und noch ein Aspekt kommt hinzu, der geradezu elementar ist, und für den Gutjahr (nicht zu jedermanns Wohlgefallen) <a href="http://saschalobo.com/">Sascha Lobo</a> bemüht.</p>
<p>Nach der Auflösung der Story, die die beiden Helden in die Ruhmeshallen des ZDF einziehen lässt, sowie einer netten Pointe über weitere Fake-Accounts als Cliffhanger, liefern Zitate von Lobo eine Art Bilanz, nämlich die Moral von der Geschichte. Anker und Belohnung zugleich. Manche nennen es Mehrwert.</p>
<p>Fabeln, Sagen und Märchen enden oft mit einer Moral. Wir lesen und erzählen sie gerade auch deswegen immer wieder gerne. Immer wieder neu. Egal wie alt sie sind.</p>
<p>Gute Journalisten sollten gute Märchenerzähler sein.</p>
<p><em>*Dank an<a href="http://muttermarke.de/"> Patrick Breitenbach</a> für den Gedankenanstoß.</em></p>
<p><em>Update: Grad gesehen: SpOn hat das <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,758055,00.html">märchenhafte der Geschichte </a>auch gesehen.<br />
</em></p>
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		<title>Shitstorms und die Selbstgerechtigkeit des Mob</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 09:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Blogger Rene Walter, Macher des Wundertüten-Blogs Nerdcore ist seine Domain los. Vielleicht aus Dummheit, vielleicht aus Ignoranz. Vielleicht aus Überheblichkeit. Der Internetdienstleister Euroweb hat sie gepfändet. Das Ergebnis ist ein Shitstorm (früher nannte man das Protestwelle), der am Ende im digitalen Orkus verschwinden wird. Der Blogger hatte das Unternehmen, das man wohl nicht mögen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blogger Rene Walter, Macher des Wundertüten-Blogs <a href="http://www.nerdcore.de/wp/">Nerdcore</a> ist seine Domain los. Vielleicht aus Dummheit, vielleicht aus Ignoranz. Vielleicht aus Überheblichkeit.  <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Shitstorm-Wutblogger-toben-ueber-Pfaendung-von-Nerdcore.de_97523.html">Der Internetdienstleister Euroweb hat sie gepfändet</a>. Das Ergebnis ist ein Shitstorm (früher nannte man das Protestwelle), der am Ende im digitalen Orkus verschwinden wird.</p>
<p>Der Blogger hatte das Unternehmen, das man wohl nicht mögen muss, in seinem Blog übelst beschimpft:  “Zählt für die überbezahlten Pfuscher eigentlich das Behindertengleichstellungssetz” &#8211; und anderes.  Das muss man nicht mögen und i<a href="http://www.ennomane.de/2011/01/18/was-uns-euroweb-vs-nerdcore-ueber-postprivacy-und-informationskontrolle-lehrt/#comments">n dieser Form auch nicht zulassen</a>. Das Recht auf freie Meinungsäußerung deckt aber nicht alles ab.</p>
<p>Das fanden auch die Gerichte, verdonnerten Walter zur Strafzahlung, der ignorierte das und tobt nun, weil Euroweb etwas machte, was übertrieben sein mag, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/01/18/der-glaubiger-darf-er-muss-aber-nicht/">aber rechtmäßig</a> ist. Es pfändete die Domain Nerdcore.de.  Nun tobt der digitale Mob und zieht einmal mehr via Twitter und Co in den Krieg gegen die Paläste – und damit auch gegen den Rechtsstaat. Mit dabei auch <a href="http://twitter.com/mspro/status/27430756670246912">Michael Seemann</a>, der er schon in seiner Zeit als <a href="http://www.fixmbr.de/die-faz-konnte-gar-nicht-anders/">FAZ-Blogger </a>die deutsche Rechtslage eher nach eigener Interpretation handhabte, aber nun einen <a href="http://mspr0.de/?p=2020">Kampf gegen die Unterdrückung von Information </a>ausruft und damit mal eben alles in einen Topf wirft.</p>
<p>Es ist ein eigenartiges Verständnis von Liberalität, dass sich da bei den Unterstützern offenbart. So als habe ein netter Kerl per se bessere Rechte als ein ungeliebtes Unternehmen.  Weil das aber nicht so ist, machen sich die digitalen Wutbürger eben bei Twitter, Facebook und in Blogs Luft. Ein Shitstorm negativer Meinung kübelt sich im Web aus, und soll, so die Hoffnung mit der Macht der Meinung ein Unternehmen in die Knie zwingen.</p>
<p>Denn die Folge ist klar. Dank der Macht der Vernetzung werden nun die negativen Stimmen in Sachen Euroweb auf der Google-Startseite nach oben gespült. Gefahr für das Image droht.</p>
<p>Doch die Erfahrung zeigt, dass diese Shitstorms letztlich kaum mehr sind als ein paar Mückenstiche in einer lauen Sommernacht.  Das Getöse um <a href="http://off-the-record.de/2010/03/17/virale-schock-attacke-von-greenpeace-gegen-nestle-kitkat/">Nestle, Kitkat und das Palmöl </a>-  die Umsatzverluste waren homöopathisch.</p>
<p><a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Keine-weiteren-Schritte-Jack-Wolfskin-lenkt-im-Abmahn-Streit-ein_88027.html">Jack Wolfskin </a>– dieser gern zitierte Shitstorm nach einer Abmahnwelle gegen Hobby-Stricker &#8211; im Massenmarkt inzwischen vergessen. Ein paar Wochen lang standen die Beschimpfungen gegen die Marke bei Google ganz weit oben. Wer jetzt bei Google nach „Wolfskin“ sucht, der findet auf der ersten Seite keinen Hinweis mehr auf die wütenden Stimmen. Ein bisschen SEO, ein wenig Zeit  &#8211;  und der Shitstorm ist vergessen.</p>
<p><a href="http://blog.rebellen.info/2011/01/18/nerdcore-offline-shitstorm-over-euroweb/">„Euroweb ist danach nur noch Geschnetzeltes“</a>, hatte Nerdcore-Blogger Rene Walter  mit Blick auf die Mobilisierung der Massen vor kurzem noch verkündet. Eine solche Haltung kann man nach den Erfahrungen anderer Marken nur als überheblich bezeichnen.</p>
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		<title>Blogparade: Wir machen das Web schlau</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 14:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internet macht nicht dumm. Kennen Sie noch das alte Sesamstraße-Lied? „Tausend tolle Sachen, die gibt es überall zu sehen. Manchmal muss man googeln, um sie zu versteh´n. Der, die, das, Wer? Wie? Was?“ So ähnlich jedenfalls. Karrierebibel-Blogger Jochen Mai erinnert denn auch richtigerweise daran, wie uns das Web schlauer macht und will den Beweis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet macht nicht dumm. Kennen Sie noch das alte Sesamstraße-Lied? „<em>Tausend tolle Sachen, die gibt es überall zu sehen. Manchmal muss man googeln, um sie zu versteh´n. Der, die, das, Wer? Wie? Was?“</em> So ähnlich jedenfalls.</p>
<p><a href="http://karrierebibel.de/mach-das-web-zu-einem-schlaueren-ort-die-blogparade/">Karrierebibel-Blogger Jochen Mai</a> erinnert denn auch richtigerweise daran, wie uns das Web schlauer macht und will den Beweis mit einer <a href="http://karrierebibel.de/mach-das-web-zu-einem-schlaueren-ort-die-blogparade/">Blogparade</a>, wie man sie aus Kindertagen der Blogwelt kennt, antreten.</p>
<p>Was Menschen wissen wollen, das zeigt in der Tat ein Blick in den Mikrokosmos der Blogstatistik. Da landen Menschen mit wohlfeil  formulierten Fragen von Google auf diesem Blog, auf die sie bei Off-the-Record selten bis nie eine Antwort bekommen.</p>
<p>Also folgen wir dem Aufruf von Jochen Mai: <a href="http://karrierebibel.de/mach-das-web-zu-einem-schlaueren-ort-die-blogparade/" target="_blank">Mach das Web zu einem schlaueren Ort! – Die Blogparade</a>:<em> </em></p>
<p><em> „Suchen Sie sich die zehn (oder mehr) seltensten Fragen, mit denen Menschen zu Ihrem Blog finden – und beantworten Sie diese. Ob ausführlich, kompetent, humorvoll oder ironisch ist letztlich egal. Hauptsache unterhaltsam. Machen Sie Ihre Webseite zu einem Ort, an dem noch offene Fragen endlich beantwortet werden.“</em></p>
<p>Gerne.</p>
<p><strong>Was ist gackern? </strong></p>
<p>Eine biologische Frühform des Like-Buttons.</p>
<p><strong>Was ist total daneben? </strong></p>
<p>Kluge Köpfe meinen, dass das ganze Universum total daneben ist.</p>
<p><strong>Was schreibt man in eine Flaschenpost, wenn man gestrandet ist? </strong></p>
<p>Schreiben Sie in jedem Fall, dass der Finder das Pfand behalten darf und gebenSie ihren Namen bei Foursquare an, damit man Sie finden kann.</p>
<p><strong>Was wäre eine Sünde wert? </strong></p>
<p>Hot fudge cake.</p>
<p><strong>Weißt du, woran ich gerade denken muss?</strong></p>
<p>Ich nicht, aber Mark Zuckerberg.</p>
<p><strong>Wie sind die Art Directoren drauf? </strong></p>
<p>Ganz, ganz eigenartig.</p>
<p><strong>Ab wann gilt man als gebildet? </strong></p>
<p>Sobald man bei Google einen Suchbegriff fehlerfrei eingeben kann.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>—<strong> Textanzeige </strong>————————————————————————–—————</p>
<p><strong>Werbeartikel-Marktplatz für Rest-und Sonderposten bietet 1a   Ware zu günstigen Preisen.</strong><br />
 Der PSI Marktplatz ist die unabhängige B2B-Handelsplattform für   Werbeartikel.<br />
 Gehandelt werden Werbeartikel-Restposten, -Sonderposten,    -Insolvenzgüter und -Konkursware für den Einzel- und Großhandel.    Werbeartikelhändler oder -hersteller können einen persönlichen    Test-Account registrieren.</p>
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<p>—————————————————————————————————-————</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wie quält man einen Goldfisch? </strong></p>
<p>Erzählen Sie ihm von dem Film &#8220;Ein Fisch names Wanda&#8221;.</p>
<p><strong>Wie spät ist es in 21h? </strong></p>
<p>Bilden Sie die Gleichung 21 + x = . Setzen Sie in die Variable X die aktuelle MEZ ein. Diskutieren Sie das Ergebnis.</p>
<p><strong>Wird Social Media Marketing überbewertet? </strong></p>
<p>Nein. Nein. Nein.</p>
<p><strong>Wo wachsen Quitten? </strong></p>
<p>Bei Max Goldt im Garten, dem Erfinder des einzigen Quittenwitzes: „Ein Mann geht in einen Obstladen: „Zwei Zentner Quitten, bitte.“ Der Händler ist irritiert, schafft aber zwei Zentner Quitten herbei. Der Kunde: „Schön und gut. Aber wo bleibt eigentlich die Quittung?“</p>
<p><strong>Wo finde ich die neueste Werbung von Vodafone 2010?</strong></p>
<p>Bei T-Mobile. Die neueste Vodafone-Werbung ist nämlich <a href="http://off-the-record.de/2010/10/27/jung-von-matt-oder-wieso-vodafone-und-t-mobile-austauschbar-sind/">die alte</a> von T-Mobile.</p>
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		<title>Wir Diebe</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 08:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Streit zwischen der FAZ und ihrem Ex-Blogger mspro geht es auch um die Missachtung von Bildrechten. Der Fall ist nur ein weiterer Beleg für den zumindest sorglosem Umgangen mit Urheberrechten im Web. Denn die Missachtung der Rechte anderer wird im Web nur zu gerne als Kavaliersdelikt gesehen. Tschuldigung. Schwamm drüber. Bleiben wir im Moment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Streit zwischen der <a href="http://off-the-record.de/2010/06/24/herr-schirrmacher-lieben-sie-blogs/">FAZ und ihrem Ex-Blogger mspro </a>geht es auch um die Missachtung von Bildrechten.  Der Fall ist nur ein weiterer Beleg für den zumindest sorglosem Umgangen mit Urheberrechten im Web. Denn die Missachtung der Rechte anderer wird im Web nur zu gerne als Kavaliersdelikt gesehen. Tschuldigung. Schwamm drüber.</p>
<p>Bleiben wir im Moment noch einen Augenblick beim konkreten Fall. Offensichtlich hat mspro, auch noch <a href="http://mspr0.de/?p=1468">nach einem entsprechenden Hinweis der FAZ doch bitte künftig Obacht walten zu lassen, wiederum Bilder verwendet, die zwar unter CC-Lizenz, aber nicht für die kommerzielle Verwendung erlaubt waren.</a> So etwas kann teuer werden.  (Aber es soll hier nicht um mspro gehen. Er ist nur der Anlass für dieses Posting.)</p>
<p>Man darf von Fußgängern erwarten, dass sie die Ampelphasen kennen. Genauso darf man von Bloggern erwarten, dass sie den No-Brainer CC-Lizenz verstehen. Man sollte zudem von Bloggern und Internetveröffentlichern – schon aus Selbstschutz &#8211;  ein wenig gesunden Menschverstand in Sachen Urheberrecht erwarten. (Nicht bis in alle Untiefen, in denen dann klar wird, dass selbst Blogger, die einen Flattr-Button einsetzen, schon kommerziell agieren.)</p>
<p>Aber selbst Kennerschaft schützt vor Gedankenlosigkeit nicht. Das ist auch schon in diesem Blog ein- zweimal im Übereifer bei Bildern passiert und wurde prompt korrigiert. Spießer Alfons und meinereiner bilden da gegenseitig ein gutes Korrektiv.</p>
<p>Aber: Es genügt ein Blick in die weiten der Blog-Welt um zu sehen, dass selbst Kommunikationsexperten wiederholt Bilder und zuweilen ganze Texte beispielsweise aus Branchendiensten ohne weitere eigene Einordnung kopieren und dauerhaft zweitverwerten, ohne sich dabei über die Rechte auch nur im geringsten Gedanken zu machen. Individuelle Beispiele spare ich mir an dieser Stelle. Es macht keinen Sinn einzelne anzugreifen.</p>
<p>Man muss  nur mal quer durch Posterous klicken. Denn das Blogsystem macht es ja besonders einfach, sich überall zu bedienen. Grob gesagt: Bild oder Text anklicken, veröffentlichen, fertig ist die Urheberrechtsverletzung.  Und ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich dort nicht selbst mit all den Youtube-Filmchen und Hypergrafiken längst zum Mehrfachtäter geworden bin. Grund genug für mich Posterous nur noch in Ausnahmefällen zu nutzen und noch sorfältiger vor der Veröffentlichung nachzudenken.</p>
<p>Es ist aber nicht nur eine technische Frage. Es ist auch eine Frage des Respekts. Eine Frage des Respekts gegenüber den Leistungen, Rechten und den Wünschen anderer. Und dieser Respekt wird häufig allzu leichtfertig mit Füßen getreten.  Natürlich sind das Einzelfälle. Immer. Überall. Nicht aus krimineller Energie, sondern aus Gedankenlosigkeit.</p>
<p>Genauso wie ich als gedankenloses Kind ein Einzelfall war, wenn ich in fremden Gärten Blumen gepflückt habe. Ich wusste, dass das nicht in Ordnung war. Aber ich habe mich nicht erwischen lassen. Und wenn ich erwischt wurde: Tschuldigung. Schwamm drüber. Aber so wie ich Nachbars Garten behandelt habe, so behandeln auch im Web heute viele fremdes Eigentum.</p>
<p>Gedanke zum Wochenende: Wenn das Web eine Schicht ist, die sich um die Welt gelegt hat, dann möchte ich als Freund der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Broken-Windows-Theorie">Broken-Window-Theorie </a>nicht wissen, wie es darunter aussieht,</p>
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		<title>Herr Schirrmacher, lieben Sie Blogs?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 18:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das schnelle Wort von der Bücherverbrennung ist schon deplaziert, aber fragen muss man, was da gerade in Sachen Blogs bei der FAZ passiert. Zumindest den Blog &#8220;Ctrlverlust&#8221; hat man dort wohl auf Eis gelegt und weil man bei der FAZ keine halben Sache macht, gleich komplett amputiert. Die Hintergründe lesen Sie beim (EX?) Faz-Blogger selbst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das schnelle Wort von der <a href="https://twitter.com/sixtus/status/16944119065">Bücherverbrennung</a> ist schon deplaziert, aber fragen muss man, was da gerade in Sachen Blogs bei der FAZ passiert. Zumindest den Blog &#8220;Ctrlverlust&#8221; hat man dort wohl auf Eis gelegt und weil man bei der FAZ keine halben Sache macht, gleich komplett amputiert.</p>
<p>Die Hintergründe lesen Sie beim <a href="http://mspr0.de/?p=1468">(EX?) Faz-Blogger </a>selbst. Es hat etwas mit Bildrechten zu tun, mit Umgangsformen, vielleicht auch mit Missverständnissen und Befindlichkeiten und offensichtlich auch mit <a href="http://mspr0.de/?p=1468">Kontrollverlust</a>. Wo und bei wem, das können Sie <a href="http://mspr0.de/?p=1468">hier </a>lesen.</p>
<p>Bis  dann hoffentlich auch Herr Schirrmacher eine Antwort formuliert. Bis dahin darf sich die FAZ auf einen <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23faz">Shitstorm</a> freuen und auf etliche Stimmen, die sagen werden, sie hätten es schon immer gewusst, angesichts all dieser dem Internet so abholden Schriften aus der Mainzer Landstraße.</p>
<p>Weitere schmutzige Wäsche und eine andere Sicht der Dinge an der <a href="http://blogbar.de/archiv/2010/06/24/ein-paar-fakten-und-personliche-worte-uber-das-bloggen-bei-der-faz">Blogbar</a>,  dort mixt ein weiterer freier FAZ-Blogger die Drinks.<br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Update:</strong> <a href="http://carta.info/29704/kein-systematischer-konflikt-stellungnahme-der-f-a-z-zur-causa-ctrl-verlust/">Stellungnahme der FAZ bei Carta</a>:</p>
<p>&#8220;Herr Seemann hat mehrfach Fotos in sein Blog CTRL-Verlust gestellt,  deren Rechteinhaber ausdrücklich die kommerzielle Nutzung untersagten.  Er ist, wie alle Blogger der F.A.Z., noch einmal am 21.6.2010 in einer  Mail darauf hingewiesen worden, unter keinen Umständen geschützte Fotos  zu veröffentlichen. [...]</p>
<p>In seinem jüngsten Blogbeitrag hatte Herr Seemann drei Fotos  veröffentlicht, die unter Creative-Commons-Lizenz standen und nicht zur  kommerziellen Nutzung freigegeben waren. Die Redaktion hat diesen  Beitrag daraufhin aus dem Netz genommen und Herrn Seemann in einer Mail  darüber informiert.</p>
<p>Entgegen redaktioneller Absprache hat Herr Seemann diesen Beitrag  kurze Zeit später durch eine Version ohne Fotos ersetzt und ohne  Rücksprache auf der Homepage von FAZ.NET publiziert. Daraufhin hat die  Redaktion sein Blog vorübergehend gesperrt. Sie sah sich gezwungen, die  Bildrechte an sämtlichen Fotos zu überprüfen und etwaige nachträgliche  Veränderungen für den Fall zu verhindern, dass der Verlag der F.A.Z. mit  Rechteansprüchen konfrontiert werden würde.</p>
<p>Allerdings hatte Herr Seemann den Vorgang zu diesem Zeitpunkt bereits  per Twitter kommentiert und ihm eine Wendung ins Grundsätzliche  gegeben. [...]&#8220;</p>
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		<title>Don Alphonso und das Schelmenpack</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Flop]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist natürlich ein leichtes, wie Don Alphonso auf selbsternannten und vermeintlichen Experten des Internets herumzuhacken. Es ist ein Steckenpferd des Don, der wie ein Savonarola durch die mediale Welt der Eitelkeiten und Inkompetenzen fegt, und er betreibt es beinahe mit der gleichen Mechanik wie die kritisierte Beratungswirtschaft. Immer wieder ein Thema penetrieren, in immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist natürlich ein leichtes, wie Don Alphonso auf <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E9E6A6552410C476C8BD314DA9346FFE6~ATpl~Ecommon~Scontent.html">selbsternannten und vermeintlichen Experten des Internets </a>herumzuhacken. Es ist ein Steckenpferd des Don, der wie ein Savonarola durch die mediale Welt der Eitelkeiten und Inkompetenzen fegt, und er betreibt es beinahe mit der gleichen Mechanik wie die kritisierte Beratungswirtschaft.</p>
<p>Immer wieder ein Thema penetrieren, in immer wieder ähnlichen Abwandlungen bekannte Zielscheiben suchen und dabei ein wenig im ungefähren bleiben und die Schuld für Misserfolge der Beraterwelt in die Schuhe schieben, so als wäre für verhunzte Kampagnen immer nur die Kreativagentur und nicht auch das Unternehmen verantwortlich und als wären Flops nichts Teil des Wirtschaftslebens.</p>
<p>Dafür muss man sich nur ein Mal die exorbitante Floprate in der Lebensmittel-, Mode- und Parfumbranche vor Augen führen. Sie liegt bei rund  80 Prozent. Auch dort sitzen also nur Schelme.</p>
<p>Fehlt eigentlich nur noch der als Frage verpackte gefällige Vorwurf Richtung Stammtisch,  warum Berater nicht selbst erfolgreiche Unternehmen gründen. Als wüsste nicht schon der Volksmund, dass der Schuster  die schlechtesten Schuhe trägt.</p>
<p>Der  Meister der Silberschalen, der bei der FAZ <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/default.aspx">wohlgewebte Perserteppiche an Standesdünkel</a> ausbreitet, ist eigentlich zu intelligent, um nicht das Recht auf Irrtum, auf das „<a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E9E6A6552410C476C8BD314DA9346FFE6~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Unsichere, Wankelmütige und Wechselhafte</a>“ zuzugestehen. Trial &amp; Error gehört eben zum Kapitalismus wie Krise und Wachstum.</p>
<p>Doch schon zu alten Dotcomtod-Zeiten, diesem digitalen Briefkasten, dem Ventil der Unzufriedenen und Whistleblower der New Economy, war das Recht auf Irrtum so eine Sache.</p>
<p>Ich erinnere nur für einen Moment an die Expertise von Don Alphonso in Sachen Horizont:</p>
<p>Dienstag, 05. Oktober 2004 unter der Überschrift  <a href="http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/12953/commentsOpen/true/">„Kein freier Blick aufs Verrecken bei Horizont.net: </a><em>Sagen wir mal so: Für die Meldung zur Einstellung von Horizont würde ich wahrscheinlich zum ersten mal im Leben auf paid Content im Netz zugreifen. Müsste ich wahrscheinlich auch, denn Horizont vernagelt seine belanglose Onlinebutze Horizont.net und lässt nur noch zahlendes Publikum umgeschriebene Pressemitteilungen lesen.“ </em></p>
<p>Auch so eine trügerische Hoffnung</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Zum gleichen Thema: <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1443">Massenpublikum</a></p>
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		<title>Jahresendrallye: Robert Basic versteigert seinen Twitter-Account</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 23:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Basic. Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Verkauft er als nächstes sein Haus, seine Familie &#8211; für den Buzz? Robert Basic, der Mann, der seinen Blog Basicthinking für 46.000 Euro versteigert hat, schlägt wieder zu. Diesmal versteigert er seinen Twitter-Account @robgreen an den Höchstbietenden. Ankündigung und Details. Damit ist er der erste prominente deutsche Top-Twitterer, der seinen Account verscherbelt. Und das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkauft er als nächstes sein Haus, seine Familie &#8211; für den <a href="http://www.buzzriders.com/">Buzz</a>? <a href="http://www.robertbasic.de/">Robert Basic</a>, der Mann, <a href="http://off-the-record.de/2009/01/15/basicthinking-robert-basic-versteigert-blog-fuer-46902-euro/">der seinen Blog Basicthinking für 46.000 Euro  versteigert hat</a>, schlägt wieder zu. Diesmal versteigert er seinen Twitter-Account <a href="http://twitter.com/RobGReen">@robgreen</a> an den Höchstbietenden. <a href="http://blog.buzzriders.com/2009/12/18/verkauf-des-twitter-accounts-robgreen/">Ankündigung</a> und <a href="http://blog.buzzriders.com/twitter-verkauf-robgreen/">Details</a>.</p>
<p>Damit ist er der erste prominente deutsche Top-Twitterer, der seinen Account verscherbelt.</p>
<p>Und das ist nicht Ohne. Denn die Mikroblogging-Philosophie geht von einer engeren, persönlicheren Bindung zwischen Twitterer und Leser als in Blogs aus, die bei Twitter deshalb auch ganz kuschelig   Follower heißen. Es ist &#8211; zumindest theoretisch &#8211; also ein noch engerer Kontakt. Denn schließlich ermöglicht eine gegenseitige Followerschaft sogar einen direkten Austausch und Dialog untereinander per Direct Message.</p>
<p>Über 5000 Follower sind es gegenwärtig bei <a href="http://twitter.com/RobGReen">@Robgreen</a>.</p>
<p>Twitter selbst dürfte derartige Verkäufe zumindest <a href="http://www.techcrunch.com/2008/04/12/twitter-account-followers-for-sale-on-ebay/">unartig</a> finden.</p>
<p>Zudem  &#8211; und darauf  weist auch Robert Basic hin &#8211;  ließe sich der Accountname @Robgreen jederzeit ändern und die Follower wären zunächst einmal immer noch da &#8211; solange sie nicht unfollowen.  (Also in etwa so, als wenn ein  Abonnent des Playboy plötzlich feststellt, dass der Playboy nun zur  <a href="http://www.liborius.de/">LiboriusBlatt</a> GmbH gehört und ganz plötzlich auch noch so heisst. )</p>
<p>Muss man aber nicht als moralisches Drama sehen, den Twitter-Account-Verkauf meine ich.</p>
<p><img src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/robgreen%20twitter_1.jpg" border="0" alt="robgreen twitter_1.jpg" width="420" height="236" align="middle" /></p>
<p>Robert: <em>&#8220;Ich betrachte das nicht als Verkauf von Followern, sondern als Verkauf eines Projekts, das bis dato 5.000 Follower interessiert hat. Ähnlich wie bei Basic Thinking interessieren sich die allermeisten User für Inhalte, weniger für Personen.&#8221;</em></p>
<p>(Also, um beim Beispiel zu bleiben, wenn das Liboriusblatt dem Playboy-Leser weiterhin, aber lassen wir das)</p>
<p>Einen fünfstelligen Betrag dürfte er sich erhoffen. Bei 10.000 Euro  wären das 2 Euro pro Follower.<br />
Was sagen die Direkt- und Dialogmarketer? Ein vernünftiger Preis für eine dialogorientierte, konsumfreudige, technikaffine Zielgruppe und die Reichweite?</p>
<p>Immerhin gibt es die PR für den Account dazu und der Neubesitzer muss bei den Followern nicht bei Null anfangen.</p>
<p>Damit man mich also nicht falsch versteht. Ich finde die Aktion deshalb auch positiv.  Es ist, und davon kann man bei Robert Basic immer ausgehen, auch ein Experiment mit Spassfaktor.</p>
<p>Die Frage des Follower-Verkaufs, die vom digitalen Winde verweht, Ende des Jahres einem neuen Twitterer gehören, ist aus meiner Sicht obendrein eher eine technische Frage. Da würde ich mir als Quelle-Kunde, der nun Post von Otto bekommt,  oder als Xing-Mitglied, das nun zu Burda gehört, weitaus mehr Gedanken machen.</p>
<p>Ein Wechsel unter dem Twitterdach Robgreen muss nicht mal als störend empfunden werden, wenn  sich Stimmung und Inhalte des Neubesitzers in einem ähnliche Milieu bewegen wie bislang.  So bedient ja Basicthinking auch nach dem Verkauf wie schon zur Zeit von Robert Basic eher ein technikaffines und web-interessiertes Publikum. Manch einer ist sogar sehr zufrieden, weil die lästigen &#8220;Night-&#8221;Videos nun fehlen (SCNR).</p>
<p>Robert: <em>&#8220;Die Erfahrungen aus dem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/">Basic Thinking</a> Verkauf -es handelt sich hierbei um ein IT-Blog- zeigen auf, dass bei entsprechender inhaltlicher Professionalisierung die Leserzahlen zunehmen.&#8221;</em></p>
<p>Viel interessanter wird also sein &#8211; ob Robert Basic mit der Versteigerung einen nennenswerten Betrag erzielen kann und ob und wie ein möglicher Käufer daraus einen PR-Effekt generiert. Der Verkauf des Blogs Basicthinking hat gezeigt, eine solche Rechnung kann für beide Parteien aufgehen. Das kann -auf womöglich  entsprechend etwas niedrigerem Niveau &#8211; auch bei und mit  Twitter funktionieren.</p>
<p>Obendrein könnte man sich weiter fragen:<br />
Hat Robert schlicht einen Sinn für PR?<br />
Ja.<br />
Ist dies ein Symbol für den Niedergang von Twitter, dessen Wachstum gegenwärtig eher stagniert?<br />
Die Idee der Echtzeitkommunikation wird in jedem Fall bleiben.<br />
Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke?<br />
Echt, jetzt!?</p>
<h6><em>(Hinweis: Ich habe an mehreren Buzzcamps rund um Buzzriders mitgewirkt und kann Robert auch sonst gut leiden)</em></h6>
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		</item>
		<item>
		<title>Irgendeine Überschrift für einen Beitrag über eine tolle CD mit einem bekloppten Titel</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Preis]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltherrscher]]></category>

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		<description><![CDATA[Was die Beurteilung von Musik angeht, da verlasse ich mich lieber auf Herrn Bulo: &#8220;Die neue CD des weltbekannten Bloggers “Weltherrscher” ist einfach nur geil!&#8221; schreibt der Clap-Chef. Also schließe ich mich dem einfach vorbehaltlos an, weil mich die stilistische Mischung, die mal nach Hannes Wader auf Speed, mal nach reinkarniertem Curt Cobain und mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Beurteilung von Musik angeht, da verlasse ich mich lieber auf <a href="http://clapclub.de/clap-club/?p=1997">Herrn Bulo:</a> &#8220;<a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2009/09/09/download-cd-weltherrscher-ja-nein-vielleicht-auch-nicht/">Die neue CD</a> des weltbekannten Bloggers “<a href="http://www.dieweltistscheisse.de/">Weltherrscher</a>” ist einfach nur geil!&#8221; schreibt der Clap-Chef. Also schließe ich mich dem einfach vorbehaltlos an, weil mich die stilistische Mischung, die mal  nach Hannes Wader  auf Speed, mal nach reinkarniertem Curt Cobain und mal nach Lady Gaga mit Vollbart klingt, mich doch ein wenig verwirrt hat.<br />
Soll vielleicht so sein. Schließlich heisst die Scheibe  “<a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2009/09/09/download-cd-weltherrscher-ja-nein-vielleicht-auch-nicht/">Ja, nein, vielleicht auch nicht”</a> und hat einige treffende Gassenhauer, in Sachen Twitter und Blogwelt parat. Gesellschaftskritik gibt es auch. Schließlich heißt auch der Blog <a href="http://www.dieweltistscheisse.de/">&#8220;Die Welt ist scheisse.</a>&#8221;<br />
Nun ist off-the-record allerdings kein Musik-Blog. Deshalb sei auch auf die marketingtechnische Seite der CD (Foto:Weltherrscher) und die geniale Umsetzung der vier P &#8220;Product, Price, Place, Promotion&#8221; verweisen.<br />
Und nachdem das Product von Herrn Bulo geklärt wäre, ist auch der Preis unschlagbar.<br />
Die Platte v<a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2009/09/09/download-cd-weltherrscher-ja-nein-vielleicht-auch-nicht/">erschenkt der Weltherrscher</a> für lau. Nicht nur als Download, sondern auch so richtig zum Anfassen. 1000 Stück hat er gerpresst.</p>
<p><img src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/welt_cd.jpg" alt="welt_cd.jpg" align="middle" border="0" height="315" width="420" /><br />
Damit ist der Preis auch die Promotion, kostenlose Werbung via Blogs inklusive. Nun sagen Durchblicker: Alt. Macht Apollo doch auch: „Sie bestimmen den Preis“.<br />
Beim Weltherrscher gibt es aber gar keinen Zwang zur Zahlung. Die Platte ist geschenkt. Man könnte hier also von einem ganz besonders uniquen USP reden, wenn das Bild nicht so schief wäre. Eine Spende für die Produktionskosten und das Porto wäre aber schön. <a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2009/09/09/download-cd-weltherrscher-ja-nein-vielleicht-auch-nicht/">Zitat</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer also eine möchte, bekommt sie von mir geschenkt.<br />
Wer mir dann die Portokosten erstattet, Super.<br />
Wer mir darüber hinaus etwas für die CD oder einfach dafür, dass ich Musik mache und auch weitermachen kann, “schenken” möchte, PERFEKT! Was du, wenn, dann geben möchtest, das kannst du entscheiden. #soistdas&#8221;</p></blockquote>
<p>Und selbst wenn man die Musik nicht so toll findet, weil man beispielsweise nur Wolfgang Petry auf dem iPhone hat, dann muss man immer noch vor dieser galanten Art der Werbung um Aufmerksamkeit (&#8220;<a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2009/08/14/bald-gibts-eine-cd/">OK, ich mach das alles natürlich nur wegen der Groupies&#8221;</a>) bei Umgehung sämtlicher Vertriebskanäle den Hut ziehen.</p>
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		<title>Jako contra Baade &#8211; Ein bisschen Reue</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Sie kleine Kinder haben, dann kennen Sie das womöglich. Ein Streit um die Förmchen eskaliert, es wird geschubst und am Ende eskaliert der Zoff und einer der Jungen, nennen wir ihn Peter, drückt dann das andere Kind, nennen wir es Paul, mit aller Gewalt mit dem Gesicht in die Pfütze. Wenn sich dann nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie kleine Kinder haben, dann kennen Sie das womöglich. Ein Streit um die Förmchen eskaliert, es wird geschubst und am Ende eskaliert der Zoff und einer der Jungen, nennen wir ihn Peter, drückt dann das andere Kind, nennen wir es Paul, mit aller Gewalt mit dem Gesicht in die Pfütze. Wenn sich dann nach manch einem pädagogischen Zeigefinger und einigen Erklärungen über übertriebene Gewalt, Peter zu einer Entschuldigung durchringt, folgt nach einer Kunstpause noch der Satz. &#8220;Paul hat aber angefangen.&#8221;</p>
<p>Genau dieses Bild ging mir durch den Kopf als ich die <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/PR-Desaster-Jako-gibt-im-Streit-mit-Blogger-klein-bei_86964.html">&#8220;Entschuldigung&#8221; von Jako bei &#8220;Trainer Baade&#8221;</a> las.</p>
<p>Was es im Einzelnen zum von Jako nun postulierten Ende der <a href="http://off-the-record.de/2009/09/01/jako-oder-der-kampf-gegen-den-blogger-david/">Debatte</a>, zu den teilweise schwammigen Formulierungen und der unglücklichen Form des <a href="http://jako.de/jako_site_germany/advantage_jako/presse">Reueschreibens</a>, in dem das Wort Entschuldigung nicht einmal vorkommt, zu sagen gibt, dies haben unter anderem der <a href="http://www.werbeblogger.de/2009/09/04/jako-nimmt-vorweg-wie-ihre-pressemitteilung-wirken-soll/">Werbeblogger</a> und <a href="http://yuccatree.de/2009/09/jako-lenkt-gewissermasen-ein-aber-reue-und-einsicht-klingen-anders/">Yuccatree</a> schon sehr pointiert getan.</p>
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