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	<title>Off the record &#187; Web-Welt</title>
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	<description>Blog für Marketing, Werbung, Medien und Social Media</description>
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		<title>Online-Werbung: Kauf doch, was Du gestern gekauft hast</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Targeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Es muss so um 2007 gewesen sein, als ich über die hoffnungsfrohen Möglichkeiten des Targeting in der Onlinewerbung geschrieben habe.  Ich glaube, es ging um Kinderschuhe, denen man nun entwachsen sei und etwas mit individueller und zielgerichteter Ansprache.  Was man eben so von Dienstleistern hört, wenn sie ihren Verkaufsprospekt auswendig gelernt haben. Nur: Die Schuhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss so um 2007 gewesen sein, als ich über die hoffnungsfrohen Möglichkeiten des Targeting in der Onlinewerbung geschrieben habe.  Ich glaube, es ging um Kinderschuhe, denen man nun entwachsen sei und etwas mit individueller und zielgerichteter Ansprache.  Was man eben so von Dienstleistern hört, wenn sie ihren Verkaufsprospekt auswendig gelernt haben. Nur: Die Schuhe drücken immer noch.<span id="more-11792"></span></p>
<p>Ich habe mich daran gewöhnt, dass in einem Premium-Umfeld wie FAZ.net blumigbunte Flash-Banner für Unitymedia blinken, obwohl ich mit genau diesem Dienstleister auf der Seite surfe.  Wahrscheinlich hätte ich es nicht einmal gesehen, wenn ich nicht auch immer mit einem Fach-Auge über die Seiten scrolle. Ein Ad-Blocker verbietet sich ja schon aus beruflichen Gründen. Wer ihn nutzt, und das sind viele schätzt der <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/16/der-werberubikon-ist-ueberschritten.aspx">FAZ-Blog Deus Ex Machina</a>, hat selten das Gefühl, eine elementare Produktinformation zu verpassen. Die Werbung (be)trifft ihn ja eh nicht.</p>
<p>Mit dem Targeting sollte alles besser werden.  Wenn man denn zielen wollte. Doch noch immer ist die Gießkanne offenbar günstiger, als eine aus Analytik und Algorithmus zusammengeklöppelte Werbeauslieferung, die sich am Surfverhalten orientiert oder zumindest so tut als ob. Sicher es gibt Ausnahmen, aber die übersieht man schnell, weil man sich oft gar nicht mehr traut hinzuschauen, was denn da so blinkt wie eine Losbude auf der Kirmes.</p>
<p><strong>Banner sind animiert, animieren aber nicht immer</strong></p>
<p>Was dem digitalen Hobbyknipser sein Pixelwahn, ist dem Mediaplaner und Marketer im Konsumentenmarkt eben die Reichweite. Weil das den Click-Through-Rates nicht gut tut, steht ein Heer an Animations-Programmierer in Lohn und Brot, damit es im Banner wenigstens auffällig blinkt.</p>
<p>Doch selbst das Targeting ist so eine Sache. Online-Shopper wissen das. Wer einmal bei Zalando und Co eingekauft hat, der weiß, dass ihm genau das dort gekaufte Produkt in den kommenden Wochen immer wieder per Banner angeboten wird. Der FAZ-Blog Deus Ex Machina sieht da längst den <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/16/der-werberubikon-ist-ueberschritten.aspx">Reklame-Rubikon </a>überschritten.</p>
<p>Für das Fehlen einer interessenorientiert ausgesteuerten Online-Werbung  kann man als ein der Branche wohlmeinender Mensch nur eine Erklärung finden:  Algorithmen sind doof und nicht in der Lage gattungsähnliche Produkte zu errechnen oder passende Themen zu erkennen. Selbst bei Amazon wird einem als Autor ja gerne einmal das eigene Buch empfohlen. Vielleicht erlaubt sich da der Algorithmus ein augenzwinkerndes Lob. Oder hinter dieser Targeting-Logik (Kaufe noch einmal, was du gestern gekauft hast) steckt eine geheime Verkaufspsychologie, die man erst nach mehreren Semestern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistisches_Programmieren">NLP</a> begreift.</p>
<p><strong>Algorithmen verrechnen sich </strong></p>
<p>Eigenartiger Weise kann immerhin Google Werbung qua Suche personalisieren und zuweilen funktioniert das sogar so mittelgut. Google erkennt laut Ad Preferences bei mir zumindest die Kategorien Computer und Elektronik, Kunst und Unterhaltung, Nachrichten – Politik, Soziale Netzwerke, E-Commerce-Services, Werbung und Marketing. Allerdings schätzt mich Google mit „25-34“ etwas zu jung ein.</p>
<p>Online-Werbung hat im Jahr 2012 also immer noch ein Problem mit den passenden Schuhen. Auch wenn man das nicht gleich<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,803266,00.html"> demokratiegefährdend</a> finden muss. Denn Menschen würden die Werbung vermutlich sogar mehr akzeptieren und ihr Aufmerksamkeit schenken, wenn sie mit etwas mehr Genauigkeit, als man es vom Bleigießen kennt, auf ihre individuellen Ansprüche und Erwartungen zugeschnitten wäre. (Was im übrigen im Special-Interest-Bereich auch sehr gut ohne Targeting funktionieren kann.)</p>
<p>In einem Akt der Notwehr wäre ich sogar bereit, Auskünfte über Interessen und Vorlieben auf einer Plattform zu hinterlassen. In Wirklichkeit tue ich das bereits. Bei Facebook. In Wirklichkeit ist aber auch dort <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/10/online-werbung-ich-bin-uebrigens-nichtraucher-facebook/">der ROI meiner Daten nicht nur für mich eher auf der Höhe der Click-Through-Rate</a> eines durchschnittlich flickernden Banners.</p>
<p>Das könnte Sie interessieren: <a href="http://etailment.de">Etailment &#8211; Das Blog für Themen und Trends im E-Commerce</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Buy on, my dear: Wie Johnny Haeusler per App-Preis einen Bestseller landet</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Autor in spe (Amazon-Link) hat mich der Erfolg von Johnny Haeusler geradezu elektrisiert. Schwuppdiwupp schafft es der Spreeblicker vor Weihnachten mit dem eBook „I live by the River“  (Amazon-Link) an die Spitze der Top-E-Book-Charts bei Amazon und steht im Kindle-Shop immer noch in den Top 10 bei den Kurzgeschichten. Knapp 3000 eBooks hat Haeusler inzwischen verkauft und zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2012/01/12/buy-on-my-dear-wie-johnny-haeusler-per-app-preis-einen-bestseller-landet/river/" rel="attachment wp-att-11593"><img class="alignleft size-full wp-image-11593" title="river" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/01/river.png" alt="" width="118" height="166" /></a>Als <a href="http://www.amazon.de/Keine-feine-Gesellschaft-Olaf-Kolbr%C3%BCck/dp/394282924X">Autor in spe </a><em>(Amazon-Link)</em> hat mich der Erfolg von Johnny Haeusler geradezu elektrisiert. Schwuppdiwupp schafft es der <a href="http://www.spreeblick.com/">Spreeblicker </a>vor Weihnachten mit dem eBook „<a href="http://www.amazon.de/live-river-15-Geschichten-ebook/dp/B006MGTO5S/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1326296142&amp;sr=1-1">I live by the River“ </a> <em>(Amazon-Link)</em> an die Spitze der Top-E-Book-Charts bei Amazon und steht im Kindle-Shop immer noch in den Top 10 bei den Kurzgeschichten.</p>
<p>Knapp 3000 eBooks hat Haeusler inzwischen verkauft und zeigt den von eBooks gelangweilten Verlagen, wie man digitale Leser erreicht. Ausgerechnet mit Kurzgeschichten. Noch so eine ungeliebte Gattung der Verlage. Noch dazu Geschichten, die  im Grunde alle schon einmal bei Spreeblick veröffentlicht wurde. Jetzt aber eben gesammelt. Es geht also &#8211; mit guten Inhalten, ja klar, und einem Kampfpreis. 99 Cent.  Ein klassischer App-Preis. Von Apple lernen, vom App-Geschäft lernen, das könnten auch die Verlage.<a href="http://off-the-record.de/2012/01/12/buy-on-my-dear-wie-johnny-haeusler-per-app-preis-einen-bestseller-landet/johnny2/" rel="attachment wp-att-11594"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-11594" title="johnny2" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2012/01/johnny2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em> „Ich schätze, der eBook-Markt braucht einen Anschub, ganz genau wie es bei den Apps am Anfang war, Leute müssen erstmal das Terrain testen, müssen herausfinden, wie sich diese neue Form anfühlt. Ich glaube, der App-Markt hat hier gezeigt, wie es gehen kann“</em>, sagt Haeusler im Interview bei <a href="http://etailment.de/2012/johnny-haeusler-im-interview-der-app-markt-zeigt-den-ebooks-wie-es-gehen-kann/">Etailment.de </a>.</p>
<p>Auch ein wichtiges Learning: Social Media wirkt. Er habe, so Haeusler, „zum ersten Mal seit zehn Jahren&#8221; seine Kanäle &#8220;relativ brutal für solches Marketing genutzt“.  Also Spreeblick, Twitter – and so on. Haeusler:  „Jedes Mal, wenn ich den Link getwittert hatte, wurden in den Minuten danach wieder ein paar Bücher verkauft.“ Gestört hat das nicht.</p>
<p>Das ganze Interview mit Johnny Haeusler, was er am Buch verdient, warum es nicht kopiergeschützt ist und ob es das Buch auch gedruckt geben wird, im neuen E-Commere-Blog <a href="http://etailment.de/2012/johnny-haeusler-im-interview-der-app-markt-zeigt-den-ebooks-wie-es-gehen-kann/">Etailment.de</a>.</p>
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		<title>Renaissance der Blog-Kultur ante?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 05:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hm. Überlegung. Google+ (oder auch Facebook) nichts mehr &#8220;schenken&#8221;, keine Texte, keine Bilder, keine kurzen Gedanken, keine Kommentare kommentieren, keine einfachen Weiterleitungen. Stattdessen alles wieder in den Blog packen, Lange Texte, Videos, Schnipsel, kurze Ideenfetzen, viel &#8220;via&#8221; nutzen, und Google+ und Facebook dann nur noch als Link-Hub, als Ameisenwagen nutzen. Was meint ihr? Mehr vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm. Überlegung. Google+ (oder auch Facebook) nichts mehr &#8220;schenken&#8221;, keine Texte, keine Bilder, keine kurzen Gedanken, keine Kommentare kommentieren, keine einfachen Weiterleitungen. Stattdessen alles wieder in den Blog packen, Lange Texte, Videos, Schnipsel, kurze Ideenfetzen, viel &#8220;via&#8221; nutzen, und Google+ und Facebook dann nur noch als Link-Hub, als Ameisenwagen nutzen. Was meint ihr?</p>
<p>Mehr vom Autor auch bei Twitter unter <a href="http://twitter.com/#!/OlafKolbrueck">http://twitter.com/OlafKolbrueck</a> und bei <a href="https://plus.google.com/105871790537930741438/posts">Google+</a></p>
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		<title>Das wahre Leben &#8211; oder die Hornbach-Romanze bei Facebook</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hätte so schön sein können. &#8220;Bild&#8221;, &#8220;RTL&#8221;, &#8220;SpOn&#8221;, &#8220;Jauch&#8221; &#8211; jeder wäre darauf eingestiegen auf diese Baumarkt-Romanze, die sich da bei Facebook auf der Fanpage von Hornbach abzeichnete. &#8220;wer ist das mädchen das in trier öfters hinter der info steht mit dem piercing im gesicht und sie hat lange braun dunkel braune haare denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2011/09/16/das-wahre-leben-oder-die-hornbach-romanze-bei-facebook/romanze1/" rel="attachment wp-att-10554"><img class="size-medium wp-image-10554 alignleft" title="Yippee?" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2011/09/romanze1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a>Es hätte so schön sein können. &#8220;Bild&#8221;, &#8220;RTL&#8221;, &#8220;SpOn&#8221;, &#8220;Jauch&#8221; &#8211; jeder wäre darauf eingestiegen auf diese Baumarkt-Romanze, die sich da bei Facebook auf der <a href="http://www.facebook.com/hornbach.de">Fanpage von Hornbach</a> abzeichnete.</p>
<p><em>&#8220;wer ist das mädchen das in trier öfters hinter der info steht mit dem piercing im gesicht und sie hat lange braun dunkel braune haare denn sie gefallt mir gut und ich würde sie mal gerne zum essen einladen&#8221;,</em> fragt da ein Nutzer auf der Fanpage.</p>
<p>Und man denkt sich &#8220;Hach&#8221;, wofür das digitale CRM alles gut sein kann. Für das Dating. Man hat die &#8220;Ärzte&#8221; im Ohr &#8220;Sie ist das Mädchen von Kasse Vier&#8221; und hofft ein bisschen mit, das Mädchen möge auch bei<a href="http://off-the-record.de/2011/09/16/das-wahre-leben-oder-die-hornbach-romanze-bei-facebook/romanze-2/" rel="attachment wp-att-10564"><img class="alignright size-medium wp-image-10564" title="Yeah?" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2011/09/romanze2-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" /></a></p>
<p>Facebook sein.</p>
<p>Es bleibt ja auch nicht ungehört, dieses <a href="https://www.facebook.com/hornbach.de/posts/10150443389033018">Verlangen auf der Pinnwand</a>.</p>
<p>Hornbach antwortet souverän und dialoggeschult auf die Herzblatt-taugliche Frage: <em>&#8220;Hingehen, ansprechen, fragen. Ganz einfach.&#8221;</em></p>
<p>Und dann geht die Geschichte weiter.</p>
<p>Eine endlos wirkende Kommentarschlange später meldet sich auch das Mädchen zu Wort.</p>
<p>Es vibriert in der Timeline und auf der Fanpage. Wird es digitale rote Rosen regnen?</p>
<p>Wer ist das Mädchen? Was sagt sie?<br />
Dann, seufz, bricht so nach und nach das wahre Leben herein.<br />
Vielleicht besser so. Ein Happy End?</p>
<p>Da würde jeder eh nur sagen, gut eingefädelte PR, um bei &#8220;Bild&#8221;, &#8220;RTL&#8221;, &#8220;SpOn&#8221;, &#8220;Jauch&#8221; und so zu landen.</p>
<p>Im Hornbach in Trier wird es in den nächsten Tagen trotzdem voller werden.</p>
<p>Mehr vom Autor auch bei Twitter unter <a href="http://twitter.com/#!/OlafKolbrueck">http://twitter.com/OlafKolbrueck</a> und bei <a href="https://plus.google.com/105871790537930741438/posts">Google+</a></p>
<p>Now playing:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/AKA9nAkLv2M" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>Mysteriöses Viral: &#8220;Back to the future&#8221; mit dem DeLorean</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 08:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben einigen Perry Rhodan-Heften und Enterprise hat vor allem die Filmreihe &#8220;Back to the Future&#8221; mein Bild von der Zukunft erheblich geprägt. Auch weil so viele wunderbare Alltagsdinge dort so wünschenswert aussahen. Jetzt ist ein Viral aufgetaucht mit Doc Brown, und einem DeLorean. Es spielt wohl in Argentinien und zeigt eine kurze Sequenz in verwackelten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://off-the-record.de/2011/08/26/mysterioeses-viral-back-to-the-future-mit-dem-delorean/doc-brown/" rel="attachment wp-att-10317"><img src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2011/08/doc-brown-300x147.jpg" alt="" title="doc brown" width="300" height="147" class="alignleft size-medium wp-image-10317" /></a>Neben einigen Perry Rhodan-Heften und Enterprise hat vor allem die Filmreihe &#8220;Back to the Future&#8221; mein Bild von der Zukunft erheblich geprägt. Auch weil so viele wunderbare Alltagsdinge dort so wünschenswert aussahen. Jetzt ist ein Viral aufgetaucht mit Doc Brown, und einem DeLorean. Es spielt wohl in Argentinien und zeigt eine kurze Sequenz in verwackelten Bildern (Cloverfield lässt grüßen) wie Doc Brown im Jahr 2011 ankommt. Die Schlusssekunden haben eine Prise Humor. Ob es um Teil IV geht oder vielleicht um Werbung für das iPhone 5 oder ein Commercial für eine Elektronikkette namens <a href="http://www.garbarino.com/">Garbarino </a>- was weiß ich. Ich fürchte letzteres. Die Zukunft ist ja auch nicht mehr das, was sie mal war.<br />
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		<title>Google+: Brücke in die neue Welt</title>
		<link>http://off-the-record.de/2011/07/14/google-bruecke-in-die-neue-welt/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 12:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The goal of the company is not to monetize anything. The goal is to change the world — and monetization is a technique to do that.&#8221; Eric Schmidt Dieser Tage fragte jemand bei Google+ herum, was denn eigentlich nun das Ziel des neuen Social Networks sei, Es sei ja alles so ähnlich wie bei Facebook. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: right;"><em>&#8220;The goal of the company is not to monetize anything. The goal is to change the world — and monetization is a technique to do that.&#8221; <a href="http://www.wired.com/epicenter/2008/06/live-blogging-e/">Eric Schmidt</a></em></h5>
<p>Dieser Tage fragte jemand bei Google+ herum, was denn eigentlich nun das Ziel des neuen Social Networks sei, Es sei ja alles so ähnlich wie bei Facebook. An anderer Stelle bei Google+ habe ich nun die Antwort gefunden. Eine Antwort, die meinen groben Gedanken ein klares Ausrufezeichen gibt. Aber der Reihe nach.</p>
<p>Eines ist klar: Google ist nicht nur ein Me-too zu Facebook.  Es ist auch, soviel ist sicher, ein Weg um mittels P+1-Button die  Suchtrefferergebnisse zu verbessern, um so das Kerngeschäft voranzubringen. Das ist auch nötig. Denn während Google seine Geschäfte machte, mit dem Wissen um die Dinge nach denen wir suchen, machte Facebook schon sein Geld mit dem Wissen um unsere Freunde.</p>
<p>Aber da ist noch mehr. Und dieses Mehr könnte aus dem vermeintlichen One-Trick-Pony Google eine Herde Wildpferde machen.</p>
<h3>Alles ist da</h3>
<p>Vielleicht geht es Ihnen, so sie denn schon ein Plus-Mensch sind, nämlich ein wenig wie mir: GoogleMail, das mir so freundlich beiläufig oben links in der Leiste angezeigt wird, habe ich früher gar nicht bis überhaupt gar nicht genutzt. Inzwischen nutze ich es intensiver. Der Maildienst ist eben direkt greifbar. Und so langsam wächst das alles zusammen. Die Kontakte bei Gmail und G+, die Inhalte im Reader, die man direkt bei G+ &#8220;sharen&#8221; kann.</p>
<p>Genauso, wie die anderen Dienste für Dokumente, Kalender usw. Der Reader ist ohnehin längst mein favorisiertes Feed-Magazin, dass sich übrigens auch bei Flipboard auf dem iPad sehr hübsch macht. Und wenn sie bei Google noch ein wenig an ihren Feature arbeiten, dann verzichte ich sogar womöglich auf Evernote.</p>
<p>Brauche ich da noch mehr? Ja,  den Google-Browser Chrome sollte ich gelegentlich ml nutzen. Denn glaube ich meinem Stream bei Google+, dann wird das plussen erst so richtig kuschelig, wenn ich Google+ mit Chrome tune.</p>
<p>Merken Sie was? Und über Android, das Betriebssystem von Google für Smartphones und dem künftig vorinstallierten Google Plus, haben wir in diesem Zusammenhang ja noch gar nicht geredet.</p>
<p>Nun könnte jedenfalls man meinen, es ginge allein um den Versuch eine ziemlich hochgerüstete eierlegende Wollmilchsau durchs Netz zu jagen. Für mehr Daten, für bessere Daten, für mehr Werbung, für <del datetime="2011-07-14T12:04:59+00:00">bessere </del>genauere Werbung.</p>
<p>Es geht um viel mehr.</p>
<p>Es geht darum, wer die Infrastruktur für die digitale Welt beherrscht, wer die digitale Landschaft kontrolliert. Mit Google+ liefert der Riese ein einladendes Tor in diese Landschaft. Diese Landschaft aber steht in der Cloud, und genau das ist das Ausrufezeichen, das Bild, das ich bei Vincent Wong gefunden <a href="https://plus.google.com/photos/100238778462210489846/albums/5629087019815403777#photos/100238778462210489846/albums/5629087019815403777">habe.</a> Die Bilder seiner Präsentation <a href="https://plus.google.com/photos/100238778462210489846/albums/5629087019815403777#photos/100238778462210489846/albums/5629087019815403777">&#8220;What G+ is really about  (pst!!! it&#8217;s not social)&#8221;</a> gibt es bei siewissenschonwo.</p>
<h3>Die Brücke in die Cloud</h3>
<p>Mit seinem Netzwerk bildet Google+ einen massenkompatiblen Weg in die Cloud. Für alle, für die Geeks und Teckies, und für die von diesen vielfach verhöhnten Legionen der Email-Nutzer. Für sie schafft Google+ ein Tor, um immer und überall auf  jedem Weg und von jedem Rechner und Endgerät mit möglichst wenig Mühe auf alle seine Daten zugreifen zu können. Da ist Musik drin (Der Cloud-Dienst Google Music Beta musste ja noch irgendwie mit in den Text).</p>
<p>Und wer nun meint, so nötig sei das alles nicht, es sei doch nicht so umständlich eine zweite App zu nutzen, einen lausigen weiteren Klick zu machen, einen neuen Tab zu öffnen, der schaue mal einem durchschnittlichen Nutzer  in einem durchschnittlichen Alter auf  die Finger bzw Maus oder besser noch in die Augen, wenn er seine paar Mails verschickt und Freunden Bilder sendet und seine Kontakte checkt oder eine Registrierung ausfüllt, während er sie fragt, was ein Tab ist.  Diese leichte Nervosität, die sie spüren, hat nichts mit ihrer <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,774110,00.html">eigenen Ungeduld</a> zu tun. Für jene Menschen ist im Grunde schon die Suchmaske bei Google kompliziert genug. Google+, da bin ich ganz sicher, ist daher auch im Moment nur ein Ponton und keine schwankende Himmelsstraße. Aber Google ist zuerst am neuen Ufer.</p>
<p>Mein <a href="gplus.to/olafkolbrueck">Google+Profil</a></p>
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		<title>Privacy ist für Loser</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 13:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hilfe, ich bin nackt&#8221; &#8211; notrufte diese Woche das ZDF. Es ging natürlich um die Datensammlung von Facebook, Google und Apple, unsere Privatsphäre. In einem Satz: Es wurden Ängste geschürt. Nur, die Nacktheit stört kaum jemanden. Jedenfalls nicht eine schweigende Mehrheit, die sich in der Post-Privacy-Ära mehr als wohl fühlt. Die Klage um die digitale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,8242734,00.html?dr=1">Hilfe, ich bin nackt</a>&#8221; &#8211; notrufte diese Woche das ZDF. Es ging natürlich um die Datensammlung von Facebook, Google und Apple, unsere Privatsphäre. In einem Satz: <a href="http://stadt-bremerhaven.de/wenn-das-zdf-ueber-euch-berichtet-dann-wird-angst-geschuert">Es wurden Ängste geschürt.</a> Nur, die Nacktheit stört kaum jemanden. Jedenfalls nicht eine schweigende Mehrheit, die sich in der Post-Privacy-Ära mehr als wohl fühlt.</p>
<p>Die Klage um die digitale Entblößungen, fast vermittelt sie den Eindruck, hier werde eine Schlacht um Hoheitsansprüche geführt. Machtansprüche des Staates, der plötzlich weniger über seine Bürger weiß, als ein ausländisches Netzwerk. Gebietsverteidigung klassischer Medien, die auch gerne all das an Datenpaketen für den Vertrieb kauften, was ihnen zu kaufen erlaubt war.</p>
<h3>Privacy-Lobbyisten sind die Vertriebenenverbände der digitalen Gesellschaft</h3>
<p>Für diese Interessengruppen aber auch für jene, die in anonymisierten Städten vom Leben im öffentlichen Raum der Dörfer entwöhnt sind, mag das Konzept des Datenschutzes so noch eine Rolle spielen.<br />
Für Nutzer im Web ist es kein Handlunsgkriterium. <a href="http://www.welt.de/politik/article1978046/Der_Generation_StudiVZ_ist_der_Datenschutz_egal.html">&#8220;Der Generation StudiVZ ist der Datenschutz egal&#8221;.</a> Die &#8220;Welt&#8221; schrieb es schon 2008. Seitdem ist es ihr eher noch egaler. Studien zeigen es. Datenschutz ist für Netzwerke kein Wettbewerbsvorteil. Sonst wäre StudiVZ schon vor Jahren ein leerer Raum gewesen.  Sonst müsste Facebook einen Massenexodus erleben. Die Einsprüche gegen Google Street View? Nur ein Aufflackern wie das Jahrestreffen des Vertriebenenverbandes.</p>
<h3>iPad-tessen für den Check-in</h3>
<p>Auf dem <a href="http://www.facebook.com/?ref=hp#!/SoMeSummit">Social Media Summit</a> stellte Michael Kuriat von der <a href="http://www.tnc-events.de/">TNC Group</a> das Konzept aus einer seiner Bars vor. <a href="http://www.nachtcafe.com/club/check-in/">Local-Check-in</a>. Man kennt das von Foursquare und Facebook Places. Da geht noch mehr in den Clubs von TNC.  An der Tür begrüsst eine Art iPad-tess den Gast. Der kann sich dann über das Tablet via Facebook im Laden einchecken. Auf einem Monitor wird sein Kommen dann samt Profilfoto allen Gästen angezeigt. Irgendwann am Abend laufen dann auch die Fotos, Urlaubsbilder, Schnappschüsse, Handy-Uploads  aus den Facebook-Alben der Gäste über die Monitore in der Bar. Rund 200 Gäste werden so wohl am Abend durchgecheckt. Alle finden das angeblich gut und total unterhaltsam. Bist auf einen vielleicht, der überall dabei ist.</p>
<p>Privatsphäre, Datenschutz? Interessiert da keinen. Es gibt wohl ein Freigetränk beim Einchecken. Man kann seine Daten auch für weniger Loyality-Punkte verscherbeln. Und auch einfacher. Stammgäste der TNC-Bar haben eine Plastikkundenkarte, die sie zum Einchecken durch eine Schlitz ziehen. Wir sind in Deutschland. Deshalb ist auch das noch digitale Steinzeit. In Japan nehmen die Disco-Gäste dafür einfach ihr Smartphone und wischen schnell mal mit dem Screen am einem Scanner vorbei. Privacy ist eben für Loser.</p>
<p>Junge Leute, die erst noch erwachsen werden müssen? Probieren Sie doch einmal ein paar Vielflieger-Apps der Carrier aus. Sie werden sehen, wieviele Menschen unbesorgt mitteilen, dass sie gerade von hier nach dort fliegen.  Menschen, jenseits der 40.</p>
<h3>Angst haben ist absurd</h3>
<p>&#8220;Diese ganze Öffentlichkeit um meine Aktivitäten im Netz haben mir schon so viel Ideen, Feedback, spontane Treffen, Verbindungen gebracht, dass es absolut ABSURD ist, Angst zu haben.&#8221;<br />
Das schreibt <a href="http://stadt-bremerhaven.de/wenn-das-zdf-ueber-euch-berichtet-dann-wird-angst-geschuert">einer &#8220;der Nutzer&#8221;, die das ZDF in der Sendung begleitet hat, im Blog</a>.</p>
<p>Es ist natürlich ein Lösung, zu steuern, was man wann wo wie wem sagt. Es hilft nur begrenzt.<br />
&#8220;<em>Die größte Bedrohung für deine Privatsphäre sind deine Freunde. Waren sie aber schon immer</em>&#8220;, schreibt &#8220;der Nutzer&#8221;, bilanzierend wie das ZDF-Team mit seinen Daten agiert hat: &#8220;<em>Zwar habe ich mein Profil der Redakteurin Sabrina Hermsen frei gegeben, Hendrik Speck aber nicht. Dass Sabrina meine Daten mit ihm teilt, ist vielleicht Teil des Experiments, aber keinesfalls von mir erlaubt worden.&#8221;</em></p>
<p>Post-Privacy? Vielleicht wird es uns jetzt nur bewusst, dass es das vorher nie gab.</p>
<h3>Privat ist die Intimsphäre</h3>
<p>Vor etlichen Jahren skizzierte in einer Vorlesung ein Professor einmal ein Familienbild: Automarke, Wohngegend, Inneneinrichtung, Urlaubsziele, Einkommen. Es ging eine Weile so weiter, bis eine Studentin entsetzt aufsprang und bat, er möge doch aufhören von ihrer Familie zu erzählen.</p>
<p>Es ging lediglich  um Sinus-Milieus.</p>
<p>Das Bild von der Privatheit war eben schon immer eine Schimäre. Was wir eigentlich meinten, war unsere Intimsphäre. Doch die ist keine Frage des Datenschutzes.</p>
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		<title>Kommentare löschen</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 08:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Klassentreffen sind ja in gewisser Hinsicht so etwas wie Google in Form von Biomasse. Je mehr Menschen man trifft, je länger ein Gespräch dauert, umso höher steigert die Wahrscheinlichkeit an eine Peinlichkeit aus Jugendtagen erinnert zu werden, die man selbst nur zu gerne verdrängt hatte. Es ist eben ein wenig wie bei Google, dass auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klassentreffen sind ja in gewisser Hinsicht so etwas wie Google in Form von Biomasse. Je mehr Menschen man trifft, je länger ein Gespräch dauert, umso höher steigert die Wahrscheinlichkeit an eine Peinlichkeit aus Jugendtagen erinnert zu werden, die man selbst nur zu gerne verdrängt hatte. Es ist eben ein wenig wie bei Google, dass auch alles behält und aufs  Stichwort bereithält. Immerhin kann man bei solchen Treffen auf Verjährung pochen, dem ungehobelten Kerl, der die alten Geschichten aufwärmt und einen schon in Mathe nie abschreiben ließ, einfach mit seinem Bier stehen lassen und sich auf die Suche nach dem einstigen Klassenschwarm machen, der bis zur Unkenntlichkeit gealtert ist, wie man mit einer gewissen &#8211; auch für einen selbst unschmeichelhaften Zufriedenheit &#8211; feststellen mag. Und auch über diesen hört man dann noch so manche eher unvorteilhafte Anekdote aus fernen arkadischen Tagen.</p>
<h3>Aus dem Internet löschen</h3>
<p>Im Internet aber lässt sich mancherlei immerhin löschen. Ein bisschen wenigstens. Mit ein wenig guten Willen. Und weil das so ist, tauchen auch bei mir zuweilen freundliche Bitten auf, doch Vita undCo beispielsweise aus dem Projekt<a href="http://www.mykeynote.tv/"> mykeynote.tv</a> zu entfernen. Vielleicht weil derjenige schlichtweg findet, dass das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RWP-XgveTxE">Internet eh zu voll ist,</a> vielleicht weil er sich ins Private zurückzieht, vielleicht auch aus Gründen, die mit der Selbstdarstellung bei Klassentreffen zu tun haben.</p>
<p>Auch dieses Blog wird zuweilen mit Bitten konfrontiert, doch einen oder gleich mehrer Kommentare zu löschen, in denen sich der jeweilige Autor damals echauffiert hatte. Ich stelle mir dann immer vor, dass er seine Meinung, die er kurz nach der Erfindung der Elektrizität in dieses Blog gestellt hat, nun gerändert hat und nicht mehr mit irrigen Ansichten konfrontiert werden will. Ich kenne das. Ich muss gar nicht mal an Klassentreffen denken oder an die Dinge, die ich in den 80er Jahren getragen habe oder die Musik, die ich damals gut fand. So manche Wahlentscheidung aus jüngster Zeitwürde ich heute gerne ungeschehen machen.</p>
<h3>Peinlichkeiten aus der Welt schaffen</h3>
<p>Dann aber stelle ich mir vor, beim Bittsteller macht sich Unbehagen breit, dass seine damals pointiert geäußerte Meinung vielleicht etwas unangenehm auf potenzielle Arbeitgeber oder Auftraggeber wirken könnte. Da mag dann eine Löschung Peinlichkeiten vermeiden helfen.</p>
<h3>Manipulation der Erinnerung</h3>
<p>Nur wie unangenehm mag ein Arbeitgeber sein, der die Tiefen von Google durchforstet,  um dann aus den Aussagen eines digitalen Geplauders eine Persönlichkeitsanalyse zu extrahieren. Leute, die das tun, sind vermutliche jene, die einem bei Klassentreffen jedes Fettnäpfchen aus der Obersekunda unter die Nase reiben.<br />
Deshalb folge ich zumeist solchen Bitten, wenn die entsprechenden Beiträge sowieso längst virtuellen Staub angesetzt haben.</p>
<p>Wir haben alle ein Recht auf das Nicht-Errinnert-werden und die Gnade des Vergessens. Zumindest bei anderen. Wir selbst haben uns ja längst damit abgefunden, manche Erinnerung zeitlebens mit uns herumzuschleppen. Zumindest solange die Forschung bei der <a href="http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13397599/Erinnerungen-koennen-nachtraeglich-manipuliert-werden.html">Manipulation der Erinnerung </a>nur Babyschritte macht und die Weltentwürfe eines Philip K. Dick nur im <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/02/26/total-recall-remake/">Remake von Total Recall </a>real werden.</p>
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		<title>Lady Gaga singt für Google Chrome</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 08:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Lady Gaga]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist mal ein Spot, so richtig zum lieb haben. Nicht wegen Google Chrome, nicht wegen Lady Gaga, oder weil dieses Commercial der Pop-Queen für den Browser von Google aufzeigt, wie man Vernetzung im Web heute nutzt. Sondern wegen des Fazit am Ende des Spots: “The web is what you make of it.” Ähnliche ArtikelWarum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist mal ein Spot, so richtig zum lieb haben. Nicht wegen Google Chrome, nicht wegen<a href="http://off-the-record.de/2010/01/06/10-dinge-die-marken-von-lady-gaga-lernen-koennen/"> Lady Gaga</a>, oder weil dieses Commercial der Pop-Queen für den Browser von Google aufzeigt, wie man Vernetzung im Web heute nutzt. Sondern wegen des Fazit am Ende des Spots: “The web is what you make of it.”<br />
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		<title>Pril &#8211;  Ein samtener Maulkorb und ein Buzz-Ergebnis</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 12:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Kolbrück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Buzz]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu behaupten, der Versuch der Spülmittelmarke Pril mit seinen Fans eine Pril-Flasche zu kreieren, wäre suboptimal gelaufen, dürfte ein mittelschwerer Euphemismus sein. Prozedur und gehypte Spaß-Entwürfe, Kommunikation, Ergebnis samt Manipulationsgerüchten ließen die Social-Media-Aktion (Agentur Neteye) aus dem Ruder laufen. Der Aufstand gegen den Social-Media-Wettbewerb geriet schnell sehr lautstark und dürfte ebenso schnell wieder verklingen. Obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9508" href="http://off-the-record.de/2011/05/20/pril-ein-samtener-maulkorb-und-ein-buzz-ergebnis/artikel3-36390-org/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9508" title="Wer da netter rüber kommt ist klar" src="http://off-the-record.de/wp-content/uploads/2011/05/artikel3-36390-org-118x300.jpg" alt="" width="49" height="125" /></a>Zu behaupten, der Versuch der <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Pril-Designwettbewerb-Henkel-spuelt-Manipulationsvorwuerfe-vom-Tisch_100254.html">Spülmittelmarke Pril </a>mit seinen Fans eine Pril-Flasche zu kreieren, wäre suboptimal gelaufen, dürfte ein mittelschwerer Euphemismus sein. Prozedur und gehypte Spaß-Entwürfe, Kommunikation, Ergebnis samt Manipulationsgerüchten ließen die Social-Media-Aktion (<a href="http://www.neteye.de/">Agentur Neteye</a>) aus dem Ruder laufen. Der Aufstand gegen den Social-Media-Wettbewerb geriet schnell sehr lautstark und dürfte ebenso schnell wieder verklingen. Obwohl sich Pril einen weiteren groben Schnitzer erlaubt hat.</p>
<h3>Tschuldigung, schwamm drüber</h3>
<p>Schon nachdem Mitte April kurzzeitig  ein freches Hähnchen-Design der Hit der Webgemeinde war  und so mediale Aufmerksamkeit bis hinzu Spiegel Online erzeugte, flachte die Erregungskurve schneller ab als ein nasser Teller trocknet. Ähnliches dürfte nun passieren nachdem die Gewinner feststehen. Tschuldigung, schwamm drüber &#8211; bei Pril.  Auf zur nächsten Sau – im Web?</p>
<p>Ich hatte gerade das Vergnügen einen kurzen Blick in <a href="http://buzzrank.de/">Buzzrank</a> von <a href="http://socialobjects.de/">SocialObjects </a> zu werfen, mit dem Marken Diskussionen und Meinungen im Mitmach-Web verfolgen und analysieren können. Ein sehr schönes Tool, dass die Agentur zusammen mit dem freien Berater <a href="http://www.ognibeni.de/">Björn Ognibeni </a>entwickelt hat</p>
<h3>Buzzrank</h3>
<p>Da lässt sich erkennen, dass das Interesse an Pril mit dem Blick auf die Ergebnisbekanntgabe sprunghaft anstieg &#8211;  von quasi null am Montag zu über 1000 Kommentaren, Postings und Likes am Mittwoch. Schon am Donnerstag, dem Tag des Finals, ebbte die Zahl der Facebook-Aktivitäten ab.</p>
<p><strong>Allerdings sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen. </strong>Die<a href="http://www.facebook.com/pril/posts/162614620467994#!/pril"> Fanpage von Pril </a>erlaubt es Fans nur Einträge von Pril direkt zu kommentieren. Eigene Postings als Fan sind nicht möglich. Das ist zumindest ungewöhnlich. Man kann den Verzicht auf eine offene Pinnwand auch als samtenen Maulkorb verstehen. Mutter Henkel ist da souveräner. Dort können Fans eigene Beträge auf der Pinnwand hinterlassen. (Ich komme gleich noch mal darauf zurück)</p>
<h3>Resonanz bei Twitter</h3>
<p>Was also sagt das vom Unternehmen nicht unterdrückbare Twitter?<br />
Nach dem Peak am Donnerstag erweckt der heutige Freitag bislang nicht den Eindruck, das Echo könnte noch einmal ein ähnliches Niveau erreichen – zumal das Wochenende naht. In Blogs hat Pril bislang obendrein nur eine eher schwache Resonanz erzeugt. Hinzu kommt: Pril versucht die Wogen zu glätten:  Der favorisierte Entwurf  „Priiiil“mit dem von 4chan bekannten Rage Guy soll seinen Weg auf eine der Flaschen finden &#8211; als limtierte Auflage.</p>
<p>Aber: Die Sentiment-Analyse von Buzzrank, in diesem Fall eine von mir sehr grob ermittelte (untrainiert, sagt der Fachmann) Analyse der Gefühlslage, zeigt, es wäre noch Musik im Thema.  Rund 65 Prozent negative Stimmen, 33 Prozent neutrale Töne – sagt die Sentimentsanalyse für Twitter.</p>
<p>Das ist schon deutlich. Die Erfahrung zeigt zudem, dass abschwächende Entwicklungen plötzlich befeuert werden, wenn meinungsstarke Blogs die richtige Saite zum Klingen bringen, Multiplikatoren einsteigen und schließlich Themen in Massenmedien entsprechend gecovert werden.</p>
<p>Den Anstoß dazu könnte eben jene Art des Umgangs mit der Fanpage geben. Denn noch bis Mitte der Woche konnten Fans eigene Beiträge auf der Pinnwand hinterlassen. Dann wurde die Option abgeschafft. Die Beiträge der Nutzer sind von der Pinnwand verschwunden. Vielleicht sind sie in den Kommentaren gelandet. Das lässt sich auf die Schnelle nicht nachprüfen.</p>
<p>Ich weiß, wie manch einer solch eine digitale Notbremse nennen würde, ich nenne es euphemistisch Dummheit.</p>
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