Jaja, Kindermund tut Wahrheit kund. Und wenn schon die Simpsons mit einem nur noch palliativ betreubaren Medium ihre Scherze machen (“ha, ha, your medium is dying”) , dann kann und muss man damit rechnen, dass die etablierten Medien künftig noch lauter im dunklen Wald pfeifen werden. 2007 zumindest wuchs der Nekrolog bei den Schmuddelblättern weiter
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Artikel mit dem Schlagwort:
‘Zeitung’
Das sterbende Medium
2020 – Ein medialer Traum zu Neujahr
Die Nachricht auf meinem Tablet-PC ist nicht gerade eine Hilfe für meine Kopfschmerzen. Mein Auto ist gesperrt, weil ich mein Co2-Konto überzogen habe. Mist. 2020 fängt ja gut an. Sollte ich mich lieber krank melden? Ich will nicht S-Bahn fahren. Es wäre die Hölle, seitdem Bild die Printausgabe eingestellt hat und stattdessen die Info-Screens in
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Der “Schwarze Ritter” und des Ende des Monologs
Es gibt Tage, da bin ich schwer von Begriff. So auch beim Lesen eines FAZ-Artikels der sich mit dem Auflagenschwund der US-Zeitungen befasst. Da wird der Chef der Washington Post (Auflagenminus 3,2 Prozent) mit dem Satz zitiert: “Wir glauben, dass wir eine erfreuliche Entwicklung im Auge behalten müssen”. Hm, die Freude ist mir in dem
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Wagt mehr Wahrhaftigkeit (II)… oder… der Leser zählt, Dummkopf
Für deutsche Medien ist der Leser ja in der Regel immer noch eher ein Kontakt der eingepreist wird, ein Page-Impression- Verursacher, ein Stück für die Abo-Statistik, dem man bestenfalls vorgaukeln muss, dass man mit ihm das Gespräch sucht. Der Kommentar im Web quasi als gesellschaftlich reinigendes Ventil, auf den der Redakteur genauso arrogant herabblickt wie
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New York Times verklickert neuen Slogan
Letztlich ist es nur ein Wort, nur die verbale Kenntlichungmachung dessen, was ohnehin längst stattgefunden hat. Die Gleichberechtigung von Print und Online. Aber dennnoch: Wenn die New York Times nach dem Ende des Paid Content nun auch den legendären Slogan anpasst, bekommt der Epochenwechsel quasi den finalen Segen. “All the News That’s Fit to Print”
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Taz: Dicke Töne
40 Seiten lang beschäftigt sich die TAZ in ihrer Samstagsausgabe mit der “Zeitung der Zukunft”. In Teilen auch online. Das wäre auch kürzer gegangen: its the message – not the medium. (Vielleicht bin ich aber auch nur vom Twittern versaut.) Aber ein Interview, in dem der Schweizer Verleger Michael Ringier wie so oft mit einer
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Spießer Alfons: Möchte vielleicht jemand eine ältere Dame kaufen…?
Es gibt Länder, da kann man Frauen kaufen. Und Spießer Alfons weiß vom Hörensagen, dass der Käufer für eine jüngere Frau sehr viel mehr löhnen muss als für eine ältere. Hierzulande sind Frauen auch käuflich nicht zu verkaufen. Doch Frauen-Zeitschriften kann man kaufen — einzeln und komplett. Die „Frau im Spiegel“ — wie der Spießer
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Der Tod von Google und andere Leichen
Verleger Christian DuMont Schütte lehnt sich im Interview mit der „FAS“ ganz weit aus dem Fenster und erklärt „In zehn Jahren ist Google tot“. Da kann man natürlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Man kann dem Mann aber auch recht geben. Nur. Alles was nach Google kommen dürfte, wird den alten Medien noch weniger
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Vanity Fair macht halbe Sachen
Auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten wird sich frisch geschminkt. Layout-Korrekturen stehen wohl bei Vanity Fair an. Chefredakteur Ulf Poschardt gelingt es bislang nicht, die Auflage über die Latte zu heben, die Condé-Nast-Deutschlandchef Bernd Runge aufgelegt hat.
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